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Verbindungen

Berlin, 5:59, Tag 845

Heute Morgen habe ich schon aufgeräumt. Mir geht es gut. Ich bin müde, aber entschlossen. Habe Verbindung gesucht und Anerkennung gegeben in meiner Morgenmeditation. Zwei mal schon. Einmal auf dem Dach beim Sonnenaufgang. Und dann auf dem Kissen.

Eine schöne Technik ist für mich, durch meinen Körper zu wandern, in Gedanken. Mich bei meinen Einzelteilen zu bedanken. Meine Organe wahrzunehmen und für ihr funktionieren zu danken, dabei ihre Signale wahrnehmen. Die Gänsehaut. Das leise Rauschen im Ohr. Das Zwinkern der Augen. Der Luftzug in der Nase. Das Pochen des Herzens. Das Gluckern des Magens. Das Schlucken des Kehlkopfes.

Kurz innehalten und wahrnehmen, was ist. Und danke sagen. Dann zurück zum Atem. Und schon klingt der Schlussgong. 20 Minuten nur für mich mit mir.

Vorher auf dem Dach, kamen schon viele Gedanken, viele Ideen, viele Impulse, was heute alles zu tun ist. Um nicht achtlos zu starten, habe ich aufgeräumt, sortiert, zusammen gelegt, abgespült. Alles ganz leise und langsam.

Nun nehme ich die Verbindung wieder auf.

Sitze am Laptop, meinem Werkzeug, schreibmeditierend. Suche im Gestern nach Themen. Denke an diesen Ort hier, diesen Blog, dieses Fenster im Netz, dieses Fenster zu Euch allen durchs Netz. Wie spannend und aufregend das noch immer ist, hier einfach zu schreiben, dort unten rechts dann Publizieren drücken und zack, kann es theoretisch jeder Lesen, der Zugang zum Netz, der einen Rechner hat. Oha!

Wie verrückt eigentlich und wie schön, wie verführerisch, wie leicht.

Was habe ich für ein Glück!

Bin genau zur richtigen Zeit geboren: gehöre zur ersten Generation mit Computern in der Schule. Zur ersten Generation mit einem Netzwerk während der Ausbildung. Zur ersten Generation mit Internet im ersten Job. Oha!

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Gestern war ich unruhig und einsichtig. Mit zwei meiner besten Freunde durfte ich den Arbeitstag verbringen. Einen Geburtstag habe ich vergessen, dreivierfünf Gespräche geführt. Das All Hands für morgen vorbereitet. Versucht, das was alles noch zu tun scheint, zu priorisieren und in eine Reihenfolge zu bringen.

Mir Sorgen gemacht. Meine Angst gespürt. Das Unkontrollierbare wahrgenommen. Dabei dann Bewegung und Geschwindigkeit bewertet. Ziele formuliert. Aufgaben definiert. Gezweifelt. Getrauert. Gelacht. Und gefreut.

Und jetzt Loslassen! Ein neuer Morgen. Wach und gesund! Lächeln und los!

Wünsch Euch einen wundervollen Dienstag.

PS: Mein gestriger Tag in ein paar Bildern.

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