Berlin, 5:56, Tag 859

Heute Morgen bin ich erfrischt und zeitig aufgestanden. Während die Sonne und die Wolken mich glücklich machten, kühlte der Wind mich aus. Nun wärme ich mich wieder auf. Die Meditation war ruhig, obwohl ich meine Kleine schon wach hörte, konnte ich das Atmen auf dem Kissen ganz geniessen.

vorm sonnenaufgang... nachm sonnenaufgang...

War gestern nicht so glücklich mit mir. Habe sicher was geschafft, aber nicht mit der Konzentration und der Klarheit, wie ich hätte können. Bin dreimal in einen Planungsmodus gerutscht. In dem ich mir einen Riesentask genommen habe, und angefangen habe ihn in Abschnitte und Teilaufgaben zu zerlegen.

Dazu stelle ich mir vor, welche Ergebnisse oder welche Möglichkeiten wir in der Zukunft haben wollen. Optionen sind Ergebnisse.

Uns haben unsere Unterschiede zusammen gebracht. Wir haben eine Entscheidung, zusammen zu sein getroffen. Weil wir glauben, dass in der Kombination unserer Unterschiedlichkeit, bessere Ergebnisse und mehr Möglichkeiten entstehen können.

Natürlich entstehen auch Konflikte und Krisen.

Bin gespannt, wann ich aufhöre, diese Worte zu benutzen, wann ich aufhöre, diese innere blitzschnelle Wertung vorzunehmen, wann ich es schaffe, nicht daran fest zu halten, sondern diese Impulse „nur“ durchrauschend wahrzunehmen.

Meine zwei Standardreaktionen sind heute: rein und kämpfen oder raus und dämpfen. Es gibt noch mehr, noch eine dritte Möglichkeit, es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten.

Habe gestern Abend mal wieder etwas von James Altucher gelesen. Eine Geschichte, warum Snoop Dogg ein toller neuer Twitter CEO wäre. Hatte schon Teile des Posts hier her kopiert und würde sie gerne kommentieren oder übersetzen. Vieles an James Sichtweise teile ich, finde ich sehr attraktiv. Es ist aber immer auch sehr verführerisch. Es gibt neues food for thought. Lenkt ab von hier, vom jetzt. Vielleicht zieht mich das auch an, weil die Weisheiten oft banal, aber einfach auch unterhaltsam präsentiert sind.

Und weil das für mich grad so ist, möchte ich mit Worten des nun fast ehemaligen Twitter CEO’s Dick Costolo hier für jetzt schliessen (Vorwort aus James Altuchers Buch: Choose Yourself):

I started out as computer science major. I then got excited about improvisational comedy. I then ended up as CEO of Twitter. …We live in a world where the yellow brick road has many forks and can take us on many incredible journeys. … There’s no one path. There’s every path. Can you be bold?

Wünsch Euch einen fantastischen Tag!

Veröffentlicht von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s