Vorsätze

Berlin, 6:38, Tag 865

Montag Morgen. Ausgeschlafen. Ruhig. Gespannt. Angespannt.

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Fühl mich immer noch leer geschrieben. Gestern morgen habe ich aufgeräumt, hab Fotos sortiert, einige Tools aktualisiert. Wir waren lange spazieren. Habe keine Fotos gemacht.

Es fällt mir nicht leicht, so etwas, also nichts zu tun. Ich hab eine Gewohnheit des aktiven Nichtstuns.

Sitze vorm Rechner und denke und lenke mich ab und konsumiere. Mit einer leichten Zickigkeit. Ich bin das so gewohnt, dass ich das locker Arbeit nennen kann.

Bloß, es ist keine. Ich suche mir einen Zweck, einen Sinn. Aufräumen? Lernen?

Laufe durch die Stadt und denke und lenke mich ab und konsumiere. Mit einer leichten Neugier. Auch das bin ich schon gewohnt, dass ich das locker Erholung nennen kann.

Bloß, es ist keine. Auch hier suche ich nach dem warum. Fotografieren? Festhalten?

Ein neuer Tag, eine neue Woche startet gleich. Ich möchte meine ToDos leicht und locker erledigen, Schritte in die richtige Richtung machen. Ruhig, Lächelnd, Freundlich, Effektiv, Effizient, Genau, Minimal, Genial, Integrierend, Inspirierend, Entschlossen.

Stop! Ruhig, Lächelnd, Freundlich reicht völlig aus.

Weiss doch nur nicht, wohin mit den vielen Ideen, was man noch alles machen könnte. Wie kann ich mich mit dem Wissen darum, nicht schlecht fühlen? Aber gehört das wirklich dazu? Zu denken, was man alles hätte tun können?

Nun aber: Loslassen! Einfach anfangen…

Wünsch Euch einen schönen Start!

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