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Berlin, 6:36, Tag 918

Heute Nacht gut geschlafen, aber sehr zeitig wach gewesen. Dann noch über eine Stunde weiter gedöst, schon angefangen, die Woche zu planen und die Erwartungen zu schüren. Diese Woche ist die neue Wohnung dran und die Vorbereitungen für die Schule nächste Woche. Der Sonnenaufgang ist leicht verregnet.

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Der Flug gestern lief wunderbar, wir hatten eigentlich Reihe 21, weit hinten. Die Liebste ärgerte sich darüber, dass sie beim CheckIN nicht noch mal gefragt hatte, ob weiter vorn etwas frei ist. Beim Boarding bekamen wir das Upgrade für Reihe 3. Besseres Timing war nicht möglich. Und noch besser, ich bin ruhig geblieben, war ja nicht mein Ärger.

Das ist einer meiner grossen Aufgaben. Emphatisch sein, mit fühlen, aber bei mir bleiben. Die Probleme, den Stress meiner Mitmenschen sehen können, es aber nicht zu meinen Problemen, zu meinem Stress werden lassen. Es ist ja schon genug, wenn die anderen sich aufregen. Das tun sie für mich mit. Da brauche ich das nicht noch verstärken, sondern kann meine Energie dafür einsetzen, etwas zu tun. Und sei es nur, ruhig zu bleiben, auszugleichen, gut zu zu reden.

Es ist ja auch so, wenn ich immer nur im Aussen bin und fühle, dann brauch ich mich nicht mir mir selbst auseinander setzen. Immer habe ich dann eine Ausrede, einen Grund, der nicht in mir liegt.

Da fällt mir ein schönes Bild ein, das eines Türstehers. Mein Bewusstsein kann doch selbst entscheiden, was und wen ich einlasse in mich. Und ich kann diese Verantwortung annehmen, und selektieren, was ich an mich ran lassen.

Dabei ist es immer wieder der Dreiklang: Nicht schon immer zu Wissen, Aushalten was ist und dann liebevoll, freundlich Handeln.

Es läuft für mich immer wieder darauf hinaus. Meine Vorstellung, wie etwas zu sein hat, loslassen und schauen, aushalten, was jetzt gerade ist. Wenn ich das wirklich mache, dann merke ich doch erst, wie viel mehr es gibt, welche Seiten es noch alles gibt, was ich bis jetzt noch nicht wusste. Dann werde ich mein traurig oder ärgerlich, klar freue ich mich auch oft, will mehr von etwas, bin begeistert. Dieses Gefühlsschwall wahrnehmen, aushalten, sehen, einfach merken, das ich das jetzt habe. Einmal kurz in einem Atemzug anerkennen, dass ich jetzt dies oder jenes bin, fühle, denke. Und dann erst liebevoll, freundlich handeln.

Ok, diese Gedanken kam eben nach der Meditation hoch. Meine guten Vorsätze eben, die ich mir immer wieder klar machen möchte, an die ich mich immer wieder erinnern möchte.

Mit den ich in diese neue Woche starte. Die erste Woche dieses neuen Abschnitts, wieder ganz zurück in Berlin.

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