Twitterfavs am Freitag Morgen

Berlin, 8:44, Tag 929

Heute Nacht war ich sehr müde, hab gut geschlafen. Gestern bis Neune bei meinem ersten deutschen Elternabend dabei gewesen. War nicht ganz so schlimm, wie erhofft. Nach etwas über eine Stunde waren wir durch und alle wollten nach Hause. Spannend, wie anders das im Gegensatz zur türkischen Schule das ist und wie sehr mich die beiden Lehrerinnen doch an meine Schulzeit erinnert haben.

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Heute morgen liefen mir ein paar Tweets über den Weg, die ganz gut zu meiner Stimmung gepasst haben.

Der erste passt zur positiven, neuen, offeneren Stimmung hier in Deutschland, die mir grade sehr gefällt. Wenn auch alles immer noch sehr bigott erscheint, so finde ich doch, dass die Richtung sich etwas ändert.

Dann eine kurze Erinnerung, warum ich mich auch jeden Morgen auf mein Kissen setze und meinen Atem zähle. Dieses sich selbst wahrnehmen und dann anfreunden, mit dem was dort ist, dem Zwacken und Ziehen an der ein oder anderen Stelle, der Unruhe, den vielen Gedanken. Und zack waren die 20 Minuten auch schon wieder vorbei.

Dann Peter Breuer mit einem sehr passenden Tweet, der auf das immer wieder hoch ploppende Ego anspielt. Hier hatte ich sofort den Gedanken, wie einfach es doch wird, wenn wir das machen könnten. Einfach mal vorstellen, wie es für den anderen ist, ohne zu vergleichen. Ohne sich selbst in der Situation zu sehen, und wie man damit umgehen würde und dann Ratschläge zu erteilen. Empathie ist eben genau das nicht.

Der nächste von Daily Zen passt zu einer Situation in der Firma. Wie oft wir immer im Aussen danach suchen, dass unsere Erwartungen erfüllt werden. Es bringt nichts, die Erwartungen zu senken. Es bringt auch nichts, den Druck auf andere zu erhöhen, doch endlich die Erwartungen zu erfüllen. Das kann nur von innen kommen. Mit einem klaren Ja, einem klaren Bekenntnis dazu, gemeinsam auf den Weg zu gehen. Wie vorgestern geschrieben.

Und den Schluss bildet ein anderer Zen Tweet, der mich sehr berührt hat. Genau, Genau, Genau, habe ich gedacht. Es geht darum, den Zweck oder Grund, die Ursache des Momentes zu finden und das nicht zu bewerten. Was ist die Aufgabe, die das Leben uns grade stellt? Das dann anzunehmen und nicht zu werten ist eine sich immer wiederholende Aufgabe für mich. Die, wenn sie gelingt, aber zu ungeahnten, kaum vorstellbaren Erfolgen, zu Glück führen kann.

Mit dieser kleinen Twitterschau beende ich jetzt diesen Post heute und wünsche Euch einen grossartigen Freitag!

2 thoughts on “Twitterfavs am Freitag Morgen

    1. tja, ich hab nicht genügend verstanden in istanbul, aber es war formaler, vortragender, die lehrer auf der bühne, die eltern im auditorium. und der rest wurde im einzelgespräch sowie bei gemeinsamen brunch ausflügen erledigt. also eigentlich ist kein vergleich möglich…

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