Berlin, 8:23, Tag 939

Star Trek und Tatort parallel zu schauen war schuld, dass ich wieder etwas zu spät ins Bett kam. Die Nacht war ruhig, ich eine Stunde zu früh wach, habe das liegen bleiben sehr genossen. Dann kam nach dem Aufstehen und nach dem Sitzen im Dojo eine Einsicht. Mir wurde wieder deutlich klar, dass mein Nachdenken über alles im Aussen, mir die Lebensfreude nimmt und die Energie bindet. Und ich das einfach loslassen kann. Durch ein wenig Konzentration aufs Atem, auf die Schritte, auf meinen Körper.

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Habe meinen Vortrag übermorgen durchgespielt, die Slides hatte ich am Samstag fertig gemacht: möchte keine Ähmms, sondern Pausen machen. Da ich die Ähms selbst nicht bemerke, eine schöne Aufgabe.

Die Einleitung, drei Geschichten zu vergangenen Projekten, die zu unserer aktuellen Firmenstruktur geführt haben, kam hoch.

Dann die Vorstellung der beiden Referenzen:. Dabei kein Vorlesen der Slides, sondern wieder zwei kurze Erzählungen, was die Projekte für mich bedeuten, wie ich persönlich sie erlebt habe. Wie wir sie bekommen haben. Den Newsroom mit einer Ausschreibung gegen zwei „fertige“ Produkte, die „nur“ noch anzupassen waren. Das Risikomanagement Systeme ebenfalls in einer Ausschreibung. Wenn Kunden sich für Make, statt Buy entscheiden, haben wir gute Chancen. Alles mit Sitecore, als dem Basisframwork, erstellt.

Danach möchte ich irgendwie geschickt Schwenk zu den Schwierigkeiten bei Projekten in Grosskonzernen kriegen. Die ich dann im letzten Teil auflöse, mit ein paar Grundsätzen, ein paar Lessons Learned. Alles aus meiner Sicht, des Nichtmehrentwicklers, des Gesamtverantwortlichen.

Obs was bringt, und ob überhaupt jemand in den Messehallen zuhören wird, bleibt jetzt für mich offen.

Meine Aufregung ist dabei wie mein Ärger, mein zuviel Nachdenken. „Wir haben immer schon alles, was wir brauchen.“ fällt mir wieder ein. Ein schönes Mantra gegen zu viel denken, gegen zu viel wollen, gegen zu viel wünschen, was alles nicht ist. Die Unsicherheit ist doch nur Ausdruck meiner Lebensenergie, die ich fürs Nachdenken über meine Unsicherheit verbringen kann, oder mit anderen, angenehmeren Beschäftigungen, zB mit der simplen Anerkennung des Faktes, grade nicht körperlich krank zu sein.

Aso, die Slides. Die könnte ich Euch hier noch hochladen, sind ja kein Geheimnis. Am Ende habe ich übrigens noch aus dem letzten Jahr ein paar Anregungen drin gelassen, die mich mit meinem Weg der letzten Jahre verbinden sollen und mich mit meinem Selbstbewusstsein verbinden sollen.

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Damit schliesse ich den Montagspost und wünsche Euch einen ebenso guten Start in die neue Woche!

Veröffentlicht von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

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