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Archiv für

Tag 1016

Berlin, 8:17

Heute Nacht gut geschlafen, zeitig hoch und ne schräge Morgenroutine gehabt. Viel Unruhe, die neue Woche startet, viel zu tun.

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Eigentlich wäre ich heute schon wieder im Flieger, zum Glück können wir das telefonisch machen. So habe ich das Wochenende noch frei gemacht und setz mich jetzt an die Slides. Zweieinhalb Stunden hab ich noch, dann noch zwei Meetings am Nachmittag und den Rest kann ich mit dem neuen Projekt verdaddeln.

Wünsch Euch nen schönen Start.

Tag 1015

Bad Saarow, 9:00

Heute mach ich Pause! 

   

(Das Fell im Vordergrund stammt von einem sehr aufdringlichen Pony, das alles versuchte, um mit auf dem Bild zu sein:)

Schönen Sonntag Euch allen.

Tag 1014

Bad Saarow, 8:54

Schreibmeditiere kaum noch. Schreibe mehr Tagebuch. Auch ok. Heute habe ich schön geträumt. Jedenfalls bin ich mit diesem Gedanken aufgewacht. Wir haben uns fürs Wochenende verzogen, wieder an den Scharmützelsee. Schon einen schönen Sonnenaufgang und das Frühstück genossen.

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Ausbrechen aus den Routinen. Darum geht es grade. Justiere ständig neu. Versuche mich zu finden, immer noch. Meine Zeit irgendwie achtsam, sinnvoll zu verbringen. Oft fällt das schwer. Die Interaktionen, die die Gefühle, die Gedanken auslösen, einfach zu erleben.

Wenn ich dann mal eine kleine Distanz aufbauen kann, mich beobachte in der Welt, dann sehe ich die Abstrusität, die Komik, die Künstlichkeit. Manchmal bemerke ich dann, wie ich nicht lebe, sondern gelebt werde. Und gleichzeitig spüre ich, wie viel Potential doch vorhanden ist, wieviele Möglichkeiten in jedem Augenblick stecken.

Ich hab so ein Glück! Bin gesegnet, umgeben von Überfluss. Ruhe, Ordnung, Regeln, Verlässlichkeit. Das Chaos in mir, ist so ein Luxus.

Letzte Woche habe ich vorgetragen, dass der Vergleich nicht zu Erfolg führen kann. Heute sitze ich hier, und ich vergleiche und empfinde Dankbarkeit und sehe -im Vergleich- wie gut es mir doch geht, wieviel ich erreicht, wieviele Möglichkeiten ich habe, glücklich zu sein. Was für eine Chance steckt doch in jedem erfolgreichen Scheitern.

Habe grade keine Angst vor Verlust dieser Ordnung, dieses Lebens. Es ist immer alles schon vorhanden. Es ist alles so ok, wie es ist. Ob es zerfällt oder entsteht, ist irrelevant. Es sind nur zwei Seiten, der gleichen Medaille, der unglaublichen Tatsache, des am Leben zu sein.

Wünsch Euch voller Dankbarkeit ein schönen Start in dieses Wochenende!

Tag 1013

Berlin, 11:08

Heute hab ich verschlafen, also für meine Verhältnisse. Bin erst kurz vor halb sieben aufgwacht und dann nen Blitzstart mit Meditation und Frühstück für die Mädels hingelegt. Jetzt hier schon wieder viel Management by Walking Around. Nun sollte ich eigentlich das Protokoll von gestern noch fertig machen und auch das nächste Meeting am Montag noch vorbereiten. Am frühen Nachmittag gehts schon ins Wochenende, dahin nehme ich die Präsentation für Montag wohl mit. Ist aber OK.

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War schön nebelig heute Morgen! Viel mehr schreibe ich heute nicht. Wünsch Euch einen tollen Freitag.

Tag 1012

Noch Berlin, 6:17

Sitze schon im Flieger, die Sicherheitskontrolle hält den Flieger auf, kamen wohl alle erst wie ich 20min vorm Boarding zum ersten Flieger nach München. Nun warten wir auf den Rest der Schlange. 

  
Fühlt sich anstrengend an, schon wieder reisen zu einem Meeting, dabei sollte ich es ja gewohnt sein. Ein Them muss ich hier gleich im Flug oder nachher in der S-Bahn noch vorbereiten, der Rest fühlt sich gut vorbereitet. 

Nur müde bin ich, gestern war meine Aufmerksamkeit lang gefordert, von früh um 7 bis abends um 8, erst dann konnte ich zur Ruhe kommen und die Beine wurden schwer. 

Jetzt gleich beim Start stell ich den Mediatationstimer an und dann starte ich in den Tag… wünsch Euch was!

Tag 1011

Wieder Berlin, 6:21

Heute Nacht wieder wild geträumt, unser Bungalow in Silivri wurde ausgeraubt. Aufregend. Zeitig hoch und gleich meditiert und nicht auf den Kollegen gewartet und rum gedaddelt. Kann ich jetzt lieber gleich nochmal auf das Kissen setzen, als zu warten.

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Mit vielen neuen Ideen aus den zwei Tagen Konferenz zurück gekehrt. Strukturelle, grosse Ideen, etwas grundsätzlich zu ändern in unserem Patent Informations Geschäft. Auf dem Rückweg im The Essential Drucker  gelesen, welche Aufgaben das Management eigentlich hat. Das ist sehr missionierend geschrieben, da muss ich aufpassen, nicht zu überpesen mit meinem frischen Input. Und auch nicht zu vergleichen und mich schlecht zu fühlen, was ich alles nicht tue und in der Folge alle scheinbar universellen Weisheiten ungeprüft zu übernehmen.

Habe viele Kontakte zu anderen Patent Informations Firmen wieder aufgefrischt. Viele Kooperationsmodelle angedacht. Eins davon könnte etwas werden. Aber es ist weitweit zu früh. Es sind nur kleine Plänzchen, brauchen noch viel Sonne, Luft und Wassser, damit da etwas blühen wird.

Hat jemand von Euch schon mal Knack ausprobiert? Nein? Dann mach ich das mal für Euch und berichte später.

Heute Vorbereitung für ein wichtiges Treffen morgen. Freitag dann Vorbereitung für ein sehr wichtiges Treffen am Montag. Bin grad durch getaktet und unterliege reinen Terminzwängen. Muss und kann jetzt nichts mehr grundsätzlich ändern. Kann nur berichten, was wir in den letzten Monaten getan haben.

So und jetzt tippt ihr bitte mal „A long time ago in a galaxy far far away“ bei Google ein und startet stark in den Tag.

 

Tag 1010

München, 7:50

Heute Nacht wild geträumt, gut ausgeschlafen, da ich den gestrigen Konferenzempfang zeitig verliess. Schon gefrühstückt und nun noch ein wenig Zeit mich vorzubereiten und hier zu schreiben.

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Matt Mullenweg, der CEO von wordpress schreibt hier heute morgen über den kompletten Relaunch in Javascript. Ich fange an zu vergleichen und fühle mich schlecht. Denn Teile seiner Motivation und seiner Ergebnisse über die er berichtet, haben wir mit unserem deparom auch erreicht. Auf einem miniminimini Niveau, ohne 150Mio$ in die Hand zu nehmen, wie er das konnte. Aber es ist extrem schwer, sich selbst neu zu erfinden, ein zehn Jahre lang funktionierendes System neu zu bauen. Einen grossen Launch gibt es heute hier auf der Konferenz nicht von unserem neuen System. Es ist noch nicht so weit. Aber fast.

Und doch schreib ich jetzt hier schon mit der neuen WordPress App.

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Den Screenshoot hab ich eben vom Desktop einfach hier an die Stelle gezogen und fallen lassen. Geht. Superschnell ist hier auch alles. Nice job!

Die letzte meiner Lektionen aus 10 Jahren deparom Entwicklung ist: vergleiche dich nicht! Spüre grad, wie mich der Vergleich runter zieht, wie es mich klein macht, wie ich mich klein mache. Es fällt schwer, einfach nicht zu vergleichen, es einfach zu lassen.

Habe das ja vor Jahren schon mit dem Meckern versucht. Das lila „complaint free world“ Band hatte ich dazu jahrelang an meinem Handgelenk, als Erinnerung daran, mich nicht über etwas, irgend etwas zu beschweren. Nun erweitere ich das. Sich selbst mit anderen zu vergleichen, ist genau so sinnlos und energieklauend wie sich zu beschweren.

Vor allem hier auf der Konferenz fällt mir das auf, wie sehr ich daran gewöhnt bin, zu vergleichen. Ich sehe die ganzen anderen Dienstleister, was und wie sie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren und schaffe es kaum, mich in einen neugierigen, offenen, nicht wissenden Zustand zu bringen. Der Vergleich ist unbewusst allgegenwärtig. Gut, es zu bemerken! Damit fängt es an, damit fängt jede Entwicklung, jede Veränderung an.

Wünsch Euch einen schönen Tag!

 

 

 

Tag 1009

Noch Berlin, 6:59

Heute Nacht unruhig geschlafen, zeitig wach und in Gedanken schon vorgeflogen.

  

Hier in Tegel ist alles noch frühmorgendlich ruhig, aber schon geschäftig. 

Ein Ausdruck der Slides hab ich im Büro eben noch gemacht, Meditation gleich im Flugzeug. Irgendwie blende ich den Vortrag morgen noch aus. Hab ihn noch nicht einmal in Gedanken durchgesprochen, verlass mich noch auf meine Intuition und Erfahrung. Kann nur schief gehen. 

Hier am Telefon zu bloggen, ist immer noch was besonderes. Technisch geht hier auch alles, obs wirklich ganz genauso aussieht, wie am Laptop, ist nicht so wichtig. Eine Mail und eine Überweisung ist noch zu schreiben, aber ich hoffe mal auf LTE im Konferenzhotel, dann kann ich während der Vorträge noch ein wenig daddeln. 

Zwei weitere wichtige Termine stehen bis nächsten Montag noch an, die Quartalsmeetings bei meinen wichtigsten Kunden. Alles schon halb vorbereitet, vielleicht gehe ich auch deshalb noch nicht so stark in den Fokus für den Vortrag morgen. Hab schon die nächsten Termine im Hinterkopf, und spüre wohl, dass es immer weiter geht, nicht aufhört, es kein Ankommen gibt.

Nun wünsch ich Euch vorm Boarding einen wunderbaren Start in die neue Woche!

Tag 1008

Berlin, 14:22

Heute ganz ruhiger Start zu zweit, die Kleine war über Nacht weg bei einem Kindergeburtstag, kam dann um 10 dazu.

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Heute Morgen habe ich schon geschrieben, eine lange Mail für eine Chance, ein neues Projekt. Es ist einerseits eine Rettung, andererseits aber auch eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Meine Motivation dazu ist vielschichtig, etwas von allem: ich kann helfen; es gibt etwas zu verdienen; es scheint unmöglich, es gibt viel zu tun.

Ob was draus wird? Die Chance dazu ist gering, auch das spornte mich an, alles mal in einer Mail zusammen zu schreiben. Nur dass sich eben dadurch das Schreiben hier stark verspätet hat.

Draussen hagelt es, bei nur zweidrei Grad. Ein ruhiger Nachmittag drin im Warmen, vor zwei Tagen München, steht an.

Wünsch Euch noch einen schönen Sonntag!

Tag 1007

Berlin, 8:49

Heute morgen war es windstill. Und ehe ich einen Sturm der Gedanken entfesseln konnte, beim Lesen von Facebook, Twitter & Co. habe ich das Telefon ausgemacht und mich aufs Meditationskissen gesetzt. Ein paar Themen kamen hoch.

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Freundlich zu sein, war das bestimmende Thema.

Zu mir selbst und zu anderen, einfach immer freundlich denken, fühlen, sein. Das Gesicht entspannen, die Bauchdecke lockern, den Rücken grade, einmal Ein- und wieder Ausatmen und dann immer schön freundlich.

Loving-kindness kriege ich immer noch nicht richtig ins Deutsche übersetzt für mich. Freundlichkeit, motiviert von Liebe. Güte, Gnade, Liebe schrieb irgend jemand anders ins Netz. Kann doch nicht sein, dass wir hier kein eigenes passendes Wort dafür haben. Liebevolle Güte hab jetzt woanders gelesen. Ok, damit geht es halbwegs. Aber Güte ist doch kein Wort, welches ich häufig benutzen möchte. Es scheint auf Kanzeln verbraucht worden zu sein. Kindness umfasst für mich freundlich, liebenswürdig, gütig, wohlwollend, ja sogar nett. Naja, ist schon ok, dass wir hier viele Wörter haben und nicht nur eines.

Aber zurück, ich ertappe mich selbst in den letzten Tage sehr häufig dabei, wie ich nicht liebevoll mit mir selbst und anderen umgehen. Dabei ist das immer eine Option. Ich bin wieder übersensibel, sicher.

Grad eben, beim Tun, beim Hier schreiben, mal kurz innehalten und die Stirn entfalten, den Mund lächeln lassen, einmal ein- und ausatmen und dabei zu merken, was Rücken und Beine grad tun, das ist für mich der Ausweg, der Weg.

Dann kann ich mich gleich wieder verlieren in welchem Stress auch immer. zB habe ich heute morgen die Slides für nächsten Dienstag endgültig fertig gestellt: fear to fail – patent information @ mtc. Wollte grade schreiben: bin schon gespannt, wie das wird und hab mich dann selbst korrigiert: freu mich schon auf den Spass, den ich haben werde. Tsss. 😉

Nun mach ich mal zweites Frühstück! Wünsch Euch einen schönen Start ins Wochenende.