Berlin, 8:28, Tag 1030

Heute Nacht von einem Vulkangewitter in den Bergen geträumt, brennende Wolken. Müde aufgewacht und die Meditation etwas später gestartet.

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Manchmal habe ich Gefühle moralischer Überlegenheit. Dann sabotiere ich mich selbst und schon geht es wieder.

Es ist wie ein Fluch. Ich sehe, was scheinbar falsch ist,  was -wenn es nicht getan wird- die Lösung wäre.

Kann grad nicht spezifischer schreiben, sorry. Es ist zu nah, zu persönlich für den Blog hier. In meine Kladdentagebüche hätte ich das wohl aufgeschrieben, aber hier kann ich nur darüber schreiben.

Es sind meist Kleinigkeiten, meine persönliche Wertung, mein Empfinden, dass mich dann die Moralkeule hervorholen lässt. Dann werde ich ungerecht zu anderen, erhebe mich – durch das scheinbare Erkennen – über sie und gebe Ratschläge, kommentiere, versuche zu helfen und scheitere krachend. Immer. Immer mit Menschen, die mir nahe stehen. Selten passiert mir das mit Fremden.

Aber immer, wenn ich es erkenne, ist es gut, wird es besser. Und jeden Tag werde ich es neu versuchen, aufgeben geht nicht.

Gut, mit diesem Vorsatz starte ich die letzte Woche vor Weihnachten. Wünsch Euch einen wunderbaren, nicht ganz so nachdenklichen Start!

 

Veröffentlicht von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

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