Doch ein Ausflug

Engadine, 19:35, Tag 1076

Heute ausgeschlafen nach wildem Traum und ruhig ohne Morgenroutine starten lassen. Nach einem Check der Berge, dann doch für einen Ausflug entschieden, wir hätten es fast bis nach Como geschafft.

 

Nach der Rückkehr bin ich nochmal los mit der Drohne. Hier das Ergebnis. Erst nochmal den Maloja Pass runter bis nach Stampa, dort die Kirche auf dem Hügel wollte ich unbedingt umrunden. Dann wieder hochgeschlängelt im Dynamikmode. Und oben in Maloja dann an den Silsersee, weil alles anfing zu leuchten. Erst mit der Kamera und dem iPhone und dann den letzten Akku leer geflogen. Videos gibts später mal.

 

So, vielleicht morgen dann mal Skifahren Hab irgendwie keine Lust, viel Kunstschnee, ausserdem anstrengend und gefährlich, wenn ich ein wenig Gas gebe. Der Spass kommt sicher beim machen. Wenn das Wetter so bleibt, dann wäre ich ganz stark für Rumfahren und schöne Gegend hier angucken, die Drohne dabei für Fotos von oben.

Sodele, das als später Bericht vom Sonntag. Wünsch Euch einen schönen Abend und ruhigen Start in die neue Woche (Morgen wird’s sicher auch erst wieder Abends).

Reisetag

Schweiz, 14:55, Tag 1076

Heute 3:50 aufgestanden, 4:23 losgefahren und nun 900km weiter weg gerade eben gut angekommen. Liege etwas meschugge im Hotelbett. Aber die Fahrt, vor allem das letzte Stück über einen Pass hat sehrsehr viel Spass gemacht. Der Neue hat so einen Dynamikmode. Die Strassen waren trocken. Huiiih.

Schöner Auftakt für eine Woche Urlaub.

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Das Wetter ist grad so schön, dass ich gleich nochmal zurück zum Pass fahre und probiere, ob die Drohne fliegt und ein paar Bilder machen kann. Morgen soll’s schneien. Montag regnen. Ausserdem wird gleich niemand auf Beifahrer und Rücksitz hin und her geschüttelt (die eine kreischend, die andere stöhnend;).

Skiverleih kann ich noch suchen, den Weg zum Lift noch suchen. Sei alles hier nah am Hotel, voll chic! Ohjaaa! Wünsch Euch noch ’nen schönen Samstag!

 

 

Ahhhh…

Berlin, 9:36, Tag 1075

Heute Nacht konnte ich schwer einschlafen, hab lange wach gelegen und dann von einem Flug mit einem A400M geträumt. Konnte aus allen Fenstern, Luken und Klappen tolle Fotos machen, während wir über einer Stadt im Tieflug flogen. Bin etwas später hoch.

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Gestern Nachmittag war schönes Licht im Kiez. Heute ist Freitag. Morgen gehts in Skiurlaub in die Schweiz. Aufregung. Vorbereitung. Endzeitstimmung.

Wünsch Euch einen lockeren Freitag!

Taldurchfahrt

Berlin, 9:04, Tag 1074

Heute Nacht von einer Giraffe geträumt, die mit uns gemeinsam gegessen hatte. Zeitig hoch, ruhige kurze Meditation. Guter Morgen.

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Das Tal scheint durchschritten. Die letzten drei Tage fast depressiv, von bösen Geistern besessen, nur im Ego, nur im Ärger, nichts klappt. Was für ein Anfall.

Schwer, sich da wieder raus zu hieven. Wollte wieder rauchen, wollte shoppen, wollte kämpfen. Hab mich gebremst, kein zu grossen Schaden entstehen lassen. Heute morgen war ein Lächeln zurück, und gute Laune, und mehr Klarheit und Zuversicht. Ein Guter Morgen. Wünsch Euch was!

Ehrgeiz

Berlin, 7:20, Tag 1073

Heute länger geschlafen, viel geträumt. Trotzdem unruhige Meditation, der Schwung der letzten Woche ist weg, die Disziplin für den immer gleichen Ablauf reicht grad nicht aus. so variiere ich wieder und diese kleinen Entscheidungen kosten etwas Energie.

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Gestern war Ehrgeiz ein Thema. Der Anspruch an uns selbst und andere, eine bestimmte Lösung, eine bestimmte Qualität bei der Lösung zu erreichen. Es ging eigentlich um Hausaufgaben der Tochter und ob man die auf einem losen Zettel, mit Bleistift, Radierten Stellen, ohne Nummerierung abgeben darf. Dabei fiel mir auf, dass ich zu wissen glaube, wie die perfekten Hausaufgaben aussehen müssten. Und ich die Drang spürte, ihr das zu zeigen und beizubringen, auch wenn es unangenehm, anstrengend und eigentlich wohl auch nicht nötig wäre. Ich hab’s dann gelassen. Statt dessen Abends nochmal drüber nachgedacht, wann ich aufgebe und wann ich dran bleibe. Und wie sehr ich oft Ärger und Unzufriedenheit benutze, um mich über die Widerstände bei manchen Aufgaben zu drücken.

Es liegt am Ende von anstrengenden Aufgaben eine unglaubliche Freude und Stolz und Frieden. In meiner Erfahrung aber nur, wenn es auch anstrengend, unangenehm und eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Nur dann stellt sich diese Freude auch ein, nur dann fühle ich Stolz auf das erreichte, nur – wenn ich mehr als gefordert mache – bin ich wirklich zufrieden, im Frieden mir mir, nur dann herrscht Friede.

Mhhh! Warum ist das so? Ist das wirklich so? Oder ist das nur eine Beobachtung eines Verhaltens und ich erinnere mich grade nicht daran, ob ich auch ohne vorher zu leiden, Freude, Stolz und Friede empfinden kann?

Wünsch ich Euch also einen anstrengenden Tag? Erstmal Ja!

 

Nur Details

Berlin, 7:01, Tag 1072

Heute Nacht wieder viel geträumt, es vergessen lassen. Nicht ganz so zeitig hoch, unruhige Meditation. Sitze schon in der Küche, obwohl die Tochter erst kurz vor 9 zur Schule darf.

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Gestern Elternabend am Abend, eigentlich ganz stressfrei und angenehm, kaum langweilig. War irgendwie überrascht. Ist es wirklich ok gewesen, oder habe ich mich so verändert, dass ich das jetzt schon ok finde?

Bis dahin hatte ich grundlosen Ärgertag. War unzufrieden mit mir, meinem Leben, meiner Arbeit aber hauptsächlich mit mir, war unzufrieden mit meiner Unzufriedenheit. Habe dann angefangen zu sortieren, das half etwas. Dann konnte ich auch wieder kommunizieren, das hat es wieder etwas eingerenkt. Heute fühlt es sich auch besser an. Der Anfall scheint vorüber.

Es sind ja immer nur Details, die kleinen Dinge, die man machen, die man ändern kann. Und immer nur Details in diesem Moment. Sich dann aufzuraffen, und dieses kleine Detail zu verändern, das ist es. Ich weiss das, aber es hilft so oft nicht. Dann füllt sich meine Brust bis zu meinen Augen mit schweren Gedanken, dann fliesst die Schwere ab über Ärger, Frust, Härte. Kein Lächeln. Kein Freundlich sein. Kein Nicht wissen.

Am nächsten Morgen, jetzt, schon besser. Wieder mehr im Fluss, wieder mehr Bewegung. Wieder freundlicher, ein leichtes Lächeln auch jetzt.

So, mache ich jetzt weiter. Wünsch Euch einen schönen Tag.

Keine Wertung

Berlin, 6:31, Tag 1071

Heute von meinem Heimatdorf geträumt, Landgrafroda war halb überschwemmt, die beiden Teiche verbunden, die Kirche ragte aus dem Wasser. Habe tolle Bilder gemacht. Bin zeitig aufgewacht.

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Hab Dexter Season 2 gestern Abend geschafft. Hätte fast aufgegeben, so aufregend war das zwischendurch. Tja, man muss es nur aushalten können. Einfach weiter schauen, auch wenn alles ganz schrecklich ist. Das ist die Faszination dieser Serie. Unter anderem.

Suche grade wieder etwas Zeit für mich in meinem neuen Alltag. Ganz früh, hier, jetzt, klappt das ganz gut. Im Laufe des Tages traue ich mich nicht so wirklich, das zu tun, was ich möchte, worauf ich Lust habe. Vor allem werte ich immer und immer wieder: Arbeit ist mehr wert als Freizeit. Krasse Nummer, als mir das heute morgen klar wurde. Sollte ich lassen, strengt an.

Also, mit diesem Gedanken starte ich die neue Woche! Wünsch Euch einen leichten Montag.

Pause

Berlin, 8:36, Tag 1070

Ausgeschlafen. Neun Stunden. Sehr lang für mich. Bin immer wieder wach seit halb 5, tat aber trotzdem gut. Viel geträumt. Von einem Hotel, Patentkonferenz mit Seda, Rückweg zum Flughafen mit Elektroauto. Ein Modellflieger traf uns. Ein Fortsetzungstraum, der beim Eindösen immer wieder kam.

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Nur eine kurze Meditation und jetzt wird auch schon Frühstück vorbereitet. Nachher hol ich die Kleine zurück. Mach hier mal Pause.

Wünsch Euch ’nen schönen Sonntag!

Samstagsblues

Berlin, 6:55, Tag 1069

Heute wieder länger und gut geschlafen. Voller Tag gestern. Ein Ausflug in den verschneiten, knackekalten Wald am Vormittag und dann noch die Tochter zu Oma und Opa Krüger bringen. Mit dem Neuen ein Genuss und grosse Freude und zwar die ganzen 650km lang, die ich gestern gefahren bin.

Hab 40min meditiert heute morgen. Wollte im Büro schreiben und hatte dann grosse Lust, mal wieder in der Espressolounge zu sitzen. Da bin ich nun. Schau mich um, viele Stammgäste kenne ich noch, auch wenn ich jahrelang schon nicht mehr morgens um 7 hier schreibe. Die Musikanlage scheint neu, die Lichter für die Bilderausstellung auch. Hab auch kurz an meine Kladde gedacht und an unser anstehendes Meditationsretreat. Draussen schneit es leicht, alles nun überzuckert in der letzten halben Stunde.

Vor zwei Tagen hatte ich einen ganzen Tag in Moll. Konnte nicht geniessen, nichts. Konnte nicht glücklich sein, nicht zufrieden. War unleidig und pessimistisch. Allein komm ich da schwer raus. Wenn ich abwarte, wird’s meist schlimmer. Wenn ich das Glück habe, und ein Freund hat Zeit für ein Gespräch, wie eben vor zwei Tagen, dann kann es schnell wieder ins positive kippen: „man muss schon glücklich sein wollen“ war der Satz, der es wieder richtete und der mir seit dem nicht aus dem Kopf geht. Immer wenn sich nun ein  Seufzer ankündigt und sich ein Energieloch öffnet, dann fällt mir dieser Satz ein. Und schon kann ich lächeln. Voll krass, voll schön. Danke, mein Freund!

Wünsch Euch einen wunderbaren Samstag in Dur!

 

 

 

Kurzmeldung

Berlin, 7:02, Tag 1068

Heute Nacht kurz geschlafen, wegen unserem mtc Jahresauftakt gestern Abend. Dafür noch anstrengend geträumt und sogar aufgewacht davon.

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Hat Spass gemacht gestern, alles hat geklappt, das Essen war gut, die Stimmung auch. Die Feuerschale und Punsch im Hof eine Spitzenidee. Schöne Party. Danke an alle!

Spät gestartet hier, deshalb schnell weiter. Hab viel vor heute.

Wünsch Euch einen tollen Freitag!