Erinnerungen lieben…

Ein neuer Blogpost von mir! Yeah! Sitze endlich mal wieder vor meinem Laptop und habe den WordPress Editor offen, schreibe einfach los. Denke diese Tage gerade viel an meine alte Routine, des täglichen Tagebuchbloggens hier. Will das wieder haben und besser machen. Frage mich oft, wo ich eigentlich die Zeit hergenommen habe, wie ich das geschafft habe, jeden morgen über Jahre. Unglaublich: mein früheres Selbst.

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Mein Leben fühlt sich aktuell sehr bewegt, sehr intensiv an. Es passiert so viel, die Tage sind lang und voll und abwechslungsreich. Arbeit, Familie, Sport, Spass. Dinge erledigen, machen, besorgen, wegschaffen, tun, lesen, lernen, vergessen, erinnern, suchen, finden, besprechen, erhalten, geben, schaffen, nicht schaffen. Viele Momente, die schnell vorüber ziehen und kein Ort, sie zu würdigen, sie kurz fest zu halten, sie zu teilen, ausser das eigene trügerische Gedächtnis.

Wo bin ich? Mitten drin natürlich, voll dabei. Die Fotos sind noch geblieben, viele Fotos auf meinem iPhone, auf der Mavic, der Fuji. Diese durchzuschauen, zu sortieren und zu taggen wird wohl nie gelingen. Ab und an synce ich alles in meinen Lightroom Katalog, lege ein paar Albums an und frage mich, was von der Stunde geblieben ist, die das gedauert hat.

Es geht schnell, das hier jetzt aufzuschreiben. Die drei Absätze haben keine 20min gedauert. Wenn ich jetzt nicht werte und denke, dass diese Zeilen es doch nicht wert sind, hier gespeichert zu werden, dass sie schlecht, ungenügend, belanglos sind, dann wird hier bald wieder mehr gespeichert werden. Die Erinnerung an die Routine wird gerade stärker, die Erinnerung an genau dieses Gefühl, was jetzt entsteht. Schön!

Bei @dailyzen gestern das hier gefunden:

Meine Sommerfestrede steht am Donnerstag bevor und sich suche schon seit Tagen nach der Inspiration dafür. Heute morgen, bei der Meditation kam die Erinnerung an diesen Tweet, an dieses Zitat von John Updike wieder hoch. Hatte es eigentlich der Liebsten geschickt, weil… tja, weil es uns manchmal, oft so geht.

Und heute morgen fiel mir ein, dass es mir bei mtc auch so geht. Es ist oft einfach, eine Erinnerung an etwas zu lieben, aber mit der Realität nicht klar zu kommen, Ärger, Widerstand, Gleichgültigkeit, Ignoranz zu empfinden. Oder auch das Gegenteil! Aber den Moment zu lieben? Das ist die Kunst, das ist Aufgabe und selten erreichtes, wertvolles Ziel!

 

 

One thought on “Erinnerungen lieben…

  1. Hi Arne!
    Schön wieder was von Dir zu lesen.
    Good luck für DO.
    :0)

    Spontan fällt mir ein : the memory remains
    Ist zwar metallica , aber stimmt aufallend

    Werden wohl doch langsam alt, reif ?

    Aber egal. So soll es sein .

    LG

    Aus East Frisia

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