Über das Dienen

Heute schreibe ich mal auf dem iPad. Wollte ich schon so lange und wieder machen. Meine Gewohnheiten sind andere. Mir fallen Veränderungen schwer. Hah. Mir fallen Veränderungen leicht. Ich verändere mich jeden Tag, also weg mit dem Gedanken.

Gestern war Autobahn. Keine Bilder. Mir sind die Sprüche auf den Trucks aufgefallen. Wollte ich auch schon lange machen. Sammeln: "excellence simply delivered" von dhl oder "leistung, die ankommt" von weissnichtmehr oder "qualität, die menschen bewegt" von vw oder "wir versetzen berge" oder oder oder. Logistiker und ihre grossen und kleinen Kunden nutzen die grossen Wände ihrer Trucks für fahrende Selbstwerbung.

Es ist ähnlich wie lustige Vor und Nachnamenkombinationen für Softwaretests. Auch hier möchte ich eine Liste haben. Mit der Zeit fallen einem gute Sprüche, lustige Namen auf. Wenn man nicht weiss, wo man die hinpacken soll, gehen sie verloren.

Es ist ähnlich wie bei Fotos. Auch hier sammle ich. Auch hier sind es Momente, deren Erinnerung ich eigentlich sammle. Die Überraschung, das Lächeln beim ersten Lesen des LKW Spruches, wenn es klick macht und man den Gedankengang des Texters nachvollzogen hat. Die Überraschung, wenn man das Wort zusammen gesetzt hat: Chris P. Bacon. Die Überraschung, wenn man spürt, wie einen das Bild der Augen irgend etwas mehr zeigt, als die blossen Farben und Formen.

Vermiss grade zwei mal kurz hintereinander die Maus. Stolpere darüber, dass meine Hand nicht auf den Bildschirm fassen will. Der wird fettig, bitte nur zeigen, nicht anfassen. Es sind immer nur Kleinigkeiten, die das Kino in uns starten.

Nun wollte ich über das Dienen schreiben. Darüber, was für mich dienen bedeutet. Dienen als Schwester des Helfens. Wenn ich danach frage, ob meine Handlungen der Sache dienen? Ich überlege mir öfter, wie guter Service aussiehen kann, wie man als IT Service Provider Strukturen und Prozesse, Orte und Vereinbarungen schaffen kann, um guten Service leisten zu können? Spreche mit Kollegen, laufe durch die Räume und nehme mir das Konzept des Dienens, des Servierens als Richtschnur.

Wie kann ich meine Leistungen dem Kunden servieren? Wie kann ich guten Service leisten? Wie kann ich der Sache, am Ende dem Grund meiner Existenz, am besten Dienen? Das sind für mich richtungsweisende, erkenntnisleitende Fragen.

2 thoughts on “Über das Dienen

    1. Ja, das kenne ich auch. Das Hirn schaltet schnell um. Ich habe am iPad die Tastatur dran, das fühlte sich vorhin sehr laptopig an. Und wenn man dann in den Flow kommt, verwechselt man schnell die Geräte.

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