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Hell is Other’s People Code

Ein grossartiker Artikel!

Wir managen in unserer Firma ein System, welches ununterbrochen seit 1994 weiter entwickelt wird. Das, was in dem Beitrag beschrieben wird, trifft des Pudels Kern.

Ein paar Auszüge von Ocean:

  • Lösungen sind die grössten Probleme.
  • Es ist so viel einfacher Code zu schreiben, als ihn zu lesen und zu verstehen.
  • Wir sind jeden Tag mit riesigen Lösungen konfrontiert, von Problemen, über die wir nichts wissen.

Einfach nur lesenswert!

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Wo gehts denn hier zum Bahnhof?

Pädagoge: „Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser für dich ist, wenn du es selbst herausfindest.“

Sozialpädagoge: „Ich weiß es auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können.“

Sozialarbeiter: „Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.“

Bioenergetiker: „Ihr Körper kennt die Antwort schon. Machen Sie mal: sch… sch… sch…“

Gesprächspsychotherapeut: „Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.“

Psychoanalytiker: „Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer was Langes rein und raus fährt?“

Tiefenpsychologe: „Sie wollen verreisen?“

Verhaltenstherapeut: „Heben Sie zuerst den rechten Fuß und schieben Sie ihn vor. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut. Super!“

Gestalttherapeut: „Du, lass es voll zu, dass du zum Bahnhof willst.“

Familientherapeut: „Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?“

Psychodramatherapeut: „Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir mal durch. Geben Sie mir Ihren Hut, ich geben Ihnen meine Jacke und dann…“

Hypnotherapeut: „Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie ihr Unterbewusstsein, ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will.“

NLP’ler: „Stell dir vor, du bist schon im Bahnhof – welche Schritte hast du zuvor getan?“

Reinkarnationstherapeut: „Geh zurück in der Zeit – bis vor deine Geburt. Welches Karma lässt dich immer wieder auf die Hilfe anderer Leute angewiesen sein?“

Provokativtherapeut: „Ich wette, da werden Sie nie drauf kommen!“

Lösungsorientierter Therapeut: „Gab es schon mal die Ausnahme, dass Sie den Bahnhof gefunden hatten? Was haben Sie da anders gemacht?“

Esoteriker: „Wenn du da hin sollst, wirst du den Weg auch finden.“

Neurologe: „Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?“

Psychiater: „Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?“

Mediator: „Welche Lösungswege haben Sie sich schon überlegt? Schreiben Sie bitte alles hier auf diese Kärtchen.“

Kreativitätstherapeut: „Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis ihr Kopf eine Idee freigibt.“

Rational Emotiver Therapeut: „Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum sie zum Bahnhof wollen.“

Coach: „Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen.“

Zeitplanexperte: „Haben Sie genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?“

Manager: „Fragen Sie nicht lange – gehen Sie einfach los!“

Lehrer: „Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie mich nicht fragen?“

Zahnarzt: „Das kann ich Ihnen sagen, aber das zahlt Ihnen keine Kasse!“

Priester: „Heiliger Antonius, gerechter Mann, hilf, dass er ihn finden kann. Amen!“

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Überblick über die türkische Sprache

Dieser Sprachensteckbrief Türkisch lief mir vor zwei Wochen über den Weg. Ein einfacher und verständlicher Überblick über die türkische Sprache mit vielen Hinweisen auf weiterführende Literatur.

Das, was mich am Türkischen am meisten beeindruckt, ist das völlig Anders sein. Zum Beispiel gibt es keine Artikel, kein grammatikalisches Geschlecht und das Wort „haben“ ist auch nicht existent.

Für mich ist das die erste Sprache, die ich lernen möchte, die nicht germanischen oder slawischen Urspungs ist! Englisch, Russisch, Tschechisch, Polnisch kenne ich ziemlich gut und Urlaubsspanisch kann ich auch ein wenig.

Türkisch ist sehr regelmässig und eigentlich einfach, wenn man das Prinzip der Agglutinierung einmal verstanden und ein paar Wortstämme gelernt hat. Was ist aber „Agglutinierung“? Viele syntaktische Formen werden durch das Anhängen von einer oder mehreren Endungen an die Wortstämme gebildet.

Zum Beispiel:
ev                    Haus
evde                 zu Hause, im Haus
Evdeler             Sie sind zu Hause.
evinizde            in Ihrem/eurem Haus
Evinizdeyiz        Wir sind in Ihrem/eurem Haus.

Türkisch und Deutsch haben sich über Zeit auch gegenseitig beeinflusst: köşk → Kiosk, kadı → Kadi, şalter → Lichtschalter. Unglaublich, oder?

Den Sprachensteckbrief hat das österreichische Erziehungsministerium unter der Website: http://www.sprachensteckbriefe.at/ veröffentlicht.

Der Autor, Mümtaz Karakurt, ist vielleicht auch durch seinen aufsehend erregenden Rechtsstreit über die Diskriminierung ausländischer Arbeitnehmer bekannt, der es bis vor den UN-Menscherechtsausschuss gebracht hat.

Agressionshandel

Alles im Leben – Privat oder Beruflich – hat damit zu tun, wie persönliche Bedüfnisse befriedigt werden können. Psychologische Theorien, wie die Transaktionsanalyse (Spiele der Erwachsenen) hin oder her… ich denke, alles – aber auch alles – erklärt sich über dieses Prinzip. Jeder Mensch braucht „etwas“ zum Leben. Nahrung, Wärme, Kühle, Nähe, Abstand, Annerkennung, Ablehnung, Trost geben oder Trost empfangen und vieles, vieles mehr.

Nun haben Menschen die Eigenschaft entwickelt, anderen Menschen weh zu tun, um Ihre Bedürfnisse befriedigt zu bekommen. Dieses ist an sich aber völlig Gemscheinschaftschädlich. Als soziales Wesen, mit sozialen Bürfnissen, ist der Mesnch nun äusserst geschickt darin, die zu zu fügenden Schmerzen zu verstecken. Indirekt, schwer zu erkennen, laufen solche Verletzungen ab.

Mit genügender Bewusstheit gelingt es, im Alltag diese verteckten Gewalttaten zu entdecken. Der nächste Schritt ist die Wandlung. Die Lösung für ein entspannteres, zufiriedeneres Leben ist es nämlich, solche Gewalttaten durch Verhandlungen zu ersetzen. Dies ist sehr einfach. Statt mit Gewalt auf die Erfüllung eines Bedürfnisses zu dringen, gelingt es durch eine einfach Verhandlung, genau gleich effizient – aber weitaus angenehmer, entspannter.

Aber Bedürfnisse entstehen oft spontan, aus der Situation heraus. Wichtig zu wissen ist es dabei, dass Bedüfnisse sich über einen Zeitraum x entwickeln – genährt und unterstützt oder ausgezehrt und abgelehnt. Genau wie kleine Akkus, die bei Überladung explodieren – so kommt es aber vor, dass wir von einem Bedüfnis explosionsartig überfallen werden oder das Interesse an etwas völlig erlahmt. Hier hilft Bewusstheit nur begrenzt weiter, da wir – meist unser Körper – unbewusst bereits agiert hat. Seine eigene Körpersprache zu lesen, kann auch keine Lösung sein. Sich selbst zurück zu nehmen, funktioniert aber meist. Die Niederlage, im Moment unbefriedigt zu bleiben, die ist schnell überwunden durch das Gefühl, einer Verletzung entgangen zu sein bzw. sie nicht begangen zu haben.

Momente später können dann aber gerne sofort Verhandlungen beginnen. Man stellt sicher, dass der andere für den Moment befriedigt war. Man erläutert kurz, dass man doch eben, vorhin Gewaltfreiheit über die eigenen Bedürfnisse gestellt hat – und kann nun sogar eine Gegenleistung zur eigenen Bedürfnisbefriedigung verlangen… 😉

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Womit ich mich grade so beschäftige…

Jetzt hab ich meinen eigenen Blog. Jetzt fange ich endlich an, zu teilen – was mich bewegt. So lange versuche ich das schon … vor Jahren mit einer wundervolle Flashseite, die mir mein Freund Daniel Reiss erstellt hat.

Die war nur für meine Artikelsammlung aus Zeit und Havard Business Review gedacht. Die Jungs von Rotamente haben dafür sogar eine PHP Content Management GUI gebaut. Aber aus unerfindlichen Gründen konnte ich mich nicht motivieren, damit weiter zu machen, vielleicht war es die Performance, die damals etwas zu wünschen übrig liess.

Der zweite Versuch war ein Wiki – das sogar noch Online ist. Zwischendurch hab ich mit meinem Mac auch mal das ganze in iWeb eingestellt. Es hat auch nicht funktioniert.

Seit Januar diesen Jahres bau ich aber mit WordPress an unserem Firmenblog. Und das macht mittlerweile richtig Spass und wird immer runder und voller. Sogar die Kollegen konnte ich mit etwas Verzögerung dafür begeistern und wir sind kurz davor, für unsere Kundenkommunikation diesen zusätzlichen Kanal auch tatsächlich zu benutzen.

Was aber noch fehlte, war ein Platz für meine persönlichen Fundstücke – die es mir wert erscheinen, geteilt zu werden oder mindestens an einem öffentlichen Platz ausgestellt zu werden, denn…

… seit Jahren schon, sammle ich auf meinem Mac – in einer kleinen, einfachen Notesdatenbank – Texte, die mich beeindruckt oder begeistert haben und die irgendwie meinem Denken und Fühlen eine mehr oder weniger starke Richtungsänderung verpasst haben.

Und bei der Beschäftigung mit ipCrunch habe ich gemerkt, dass ich das Schreiben in einem Weblog mag. Das wenige Feedback von Freunden, das ich bisher erhalten habe, bestärkt mich darin.

Das als erstes Statement von mir in meinem eigenen WordPress Weblog! Yipiihhh… es macht Spass und diesmal wird es nicht eischlafen – ich fühle es 😉