Freitagspause

Berlin, 6:07, Tag 894

Heute Morgen bin ich ruhig, nachdenklich, aber auch vorfreudig auf den Tag. Gestern kam der Spass, die Ruhe zurück. Waren in Leverkusen zu zwei Meetings, die ganz gut, positiv verliefen. Hin und Rückweg verliefen völlig problemlos, Abends wurde ich dann mit einem Wahnsinnssonnenuntergang belohnt.

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Mehr schreib ich heute nicht. Wünsch Euch einen tollen Freitag!

Wir sind alle Lebensunternehmer!

Berlin, 6:07, Tag 875

Heute Nacht habe ich kurz und unruhig geschlafen. Wieder zeitig hoch und gleich alles zusammen gepackt und die Wohnung urlaubsfertig geräumt. Die Meditation hat mich beruhigt, das Vibrieren etwas verlangsamt. Um halb 10 fahre ich los, weg für 3 Wochen!

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Gestern hab ich mich so abgefüllt, der Input reicht eine Weile. Viel zu verdauen.

Erst hatten wir am Vormittag unser All Hands. Lief gut, hatte früh mit zwei Kollegen die Slides fertig geschrieben, Ausrichtung fürs nächste Halbjahr. Klären der Ziele, der Vorstellungen vom Ergebnis, das Würdigen der Anstrengungen, des Scheiterns vorm Erfolg.

Apropos Erfolg. Was ist Erfolg eigentlich? Na etwas, das Folgen hat. Den Firmenorganismus verändert, etwas Auswirkungen auf uns hat.

Das habe ich gestern am späten Nachmittag auf einem Vortrag von Götz Werner gehört, den Frau Zoschnik vom BVMW zum Forum Führung in die schöne DG Bank am Pariser Platz eingeladen hatte.

Wer ihn nicht kennt, Götz Werner ist der Gründer von DM, der Dogeriekette. Und ich glaube nun, da ich ihn live erlebt habe, er ist auch ein grosser westlicher Zen Meister. Zwei Referenzen dazu: er propagiert Bewusstsein, sich etwas bewusst machen (ich sag da Achtsamkeit oder Mindfulness zu) und gab uns an zwei Stelle die Aufgabe mit: meditieren sie da mal drüber. War eigentlich klar!

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Ohne Manuskript hat er ca eine Stunde frei erzählt. Er hatte leichtes Spiel mit uns.

Denn erst wurde das Niveau durch achvergisses, auf weit unter 0 gebracht. Ein in sich stark widersprüchlicher „Vortrag“ voller Trommelbegriffe, durchzogen von Anektoten, um sich selbst durch andere wichtig zu machen. Ich schreibe bewusst keinen Namen, es war zu schlimm, peinlich, voller Fremdscham. Scheinerfolgreicher Verbandsfunktionär als angstmachender Prediger, der uns vor der Sünde und der Hölle warnt. Dann aber zusammenhanglos, mit auch noch falschen Zahlen, sogleich das Gegenteil behauptet: wir gehen unter, aber stehen gut da! Ahhrrg!

Götz Werner griff nach dieser halbstündigen Qual, wie jeder gute Redner, die negative Stimmung im Publikum geschickt auf und liess mit Bezügen, Richtigstellungen und Zuspitzungen das Blut wieder fliessen, das sich in meinen Halsschlagadern aufgestaut hatte.

Ich habe mitgeschrieben, um meine Erinnerung zu unterstützen und die Wirkung des Erlebten zu verstärken, zu verlängern.

Gänsehaut bekam ich, als Götz Werner mittendrin Viktor Frankl erwähnte. Das Buch müsse man unbedingt lesen. Es ging um Freiheit. Was ist Freiheit eigentlich? Am Morgen zitiere ich selbst in meinem Blog Viktor Frankls Zitat zu Selbstbezogenheit und Erwartungen. Götz Werner nutze ihn, um uns daran zu erinnern, dass wir alle nicht deterministisch, keine Tiere seien, sondern in dem Zwischenraum von Reiz und Reaktion… uns entscheiden können, wie wir reagieren. Und genau dieser Zwischenraum, die Möglichkeit, uns als ein sich selbst veränderndes, entwickelndes Wesen charakterisiert, ja definiert.

Im zweiten Teil fand eine Diskussionsrunde auf der Bühne statt. Mit einem nun sitzenden Götz Werner, der er uns sehr frei assoziierend beim Denken zuschauen liess. Ganz andere Spannung (als im Stehen).

Danach wollte ich unbedingt eine Frage stellen: wie er verantwortlich für so viele Menschen, mit den Anforderungen, den Routinen des Amtes umgeht? Seine kryptische Antwort, scheinbar meine Frage ignorierend liess grosse Teile des Saales ratlos zurück. Die Nachbar drückten ihr Bedauern aus, dass er mich so offensichtlich ignorierte.

Nur das tat er nicht!

Er gab mit die perfekte Antwort. Ich fühle tiefe Dankbarkeit für diesen Abend und besonders diesen Moment. Danke, Götz Werner, für diesen starken Impuls!

Er stellte lang und scheinbar weit abschweifend seine Idee der Harmonie, der Abwechslung von Kreativität und Kontinuität vor, der zwei K, wie er das wohl in seinem Buch auf Seite 42 (!) beschrieben hat.

Und das ist so sehr Zen, so deutlich die Antwort auf meine Frage, dass ich sehr bewegt war, und keine Scham mehr ob meiner öffentlichen Frage empfand.

So, nun aber hier lose und leicht ergänzt, meine Mitschrift aus den zwei Stunden Götz Werner von gestern Abend:

digitaltisierung, industrie 4.0 sind nur trommelbegriffe

jeden morgen ist die kasse leer und ob sie sich heute füllt, wer weiss.

ich bin immer für andere tätig,
und andere sind immer für mich tätig.

industrie 5plus0

was wir nicht beobachten, sehen wir nicht.

wir leben in einer gesellschaft von fremdversorgern. hören sie auf zu denken, sie arbeiten für sich selbst.

geistesgegenwart, das beste was man haben kann.

wie wird man geistesgegwärtig? in dem man das geistige als realität anerkennt.

es ist alles geistig, alles sind ideen

unternehmen sind ideengetrieben

souverän den markt zu dominieren, das muss die zielsetzung sein

klare vision und unendliche liebe zum detail

mitarbeiter (er bevorzugt kollegen) wollen einbringen und selbst ausdrücken

philosophie, also erkenntnistheorien

wenn sie morgens keine vorstellung vom tag haben, bleiben sie besser liegen.

wie ein bauer, der morgen das wetter beobachtet, und dann weiss, was heute auf dem feld zu tun ist, so müssen auch sie eine vorstellung vom tag entwickeln.

mit anschauender urteilskraft

alles besteht aus leistungsaustauschbeziehungen
die immer partnerschaftsbeziehung sind.

ich beliefere die lieferanten mit geld, diese beliefern mich mit ware.

führung: harmonisieren, koordinieren des miteinander, des für einder tätig zu sein

theodor storm: der eine fragt: was kommt danach? der andre fragt nur: ist es recht? und also unterscheidet sich der freie von dem knecht.

das kreative geht nur zu den freien

unternehmen 1.0: die 1, das war ich, die 0 war das geld in der kasse

götz‘ vater hatte: 20 filialen, 180 mitarbeiter und ist in götz jugend insolvent gegangen.

wenn sie pleite gehen, merken sie es als letzter. weil sie aus ihren vorstellungen, ihrem erfahrungsgefängnis nicht raus kommen.

ein kleines unternehmen ist genau so schwer zu führen wie ein grosses

die frage ist, ob sie dem gewachsen sind

wie erkenn ich die welt? wie komm ich zu erkenntnissen. wenn sie erkennen, dann sehen sie nicht nur die krise, sondern immer auch die chancen

als unternemer müssen sie ständig zutrauen geben

sie müssen anderen was zutrauen!

zutrauen veredelt den menschen

viktor frankl schreibt darüber, was eigentlich freiheit ist.

sinn ist das schlüsselwort
wir menschen sind sinnsucher

wenn ich verfolge, was sinnvoll ist, dann brauch ich keine motivation

werbung sollte kommunizieren: ob das sinn macht, ob das einleuchtet. hier bin ich mensch, hier kann ich sein. meist wird nur unter die gürtellinie, an das tier in uns kommuniziert.

wir werden von der werbung nicht als mensch, sonder tier geshen: unsere eitelkeit, gewinnsucht, gier wird bedient.

es geht nicht darum, wie jemand/etwas ist, sondern wie er/es sein könnte.

das leben führt uns immer in situationen, die uns überfordern

von den mitbewerbern lernt man am meisten.

erfolg heisst erfolg, weil er folgen hat. man kann so nicht weiter machen.

höhepunkt deutscher kulturgeschichte, die wette im faust: werd ich zum augenblicke sagen: verweile doch! du bist so schön! dann magst du mich in fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehn!

wir sind nicht determiniert, sondern ein ergebnis offenes entwicklungswesen

freiheit wie frankl sagt, findet am zwischenraum zwischen reiz und reaktion statt. das ist ein riesen geschenk für uns.

wenn sie das pech haben, ein grosses unternehmen führen. pech, weil sie sich so anstrengen müssen, und keine ausreden mehr gelten.

brauchen sie interesse an menschen, und an der welt

das interesse am menschen und er welt müssen wir unseren kindern beibringen, in unseren kindern wecken.

sonst werden/sind wir zu autisten

es geht um das spannungsfeld zwischen individualität und gemeinschaft.

stellen sie sich die frage: ist der mitmensch/die frau/der kollege für mich mittel oder zweck? behandelt der andere mich als mittel oder zweck? wenn sie mittel sind, rennen sie weg.

love it, change it or leave it

arbeits- oder freizeit sind nur blendgranaten, denn es gibt nur lebenszeit.

jeder mitarbeiter sucht einkommen, sonst kann man nicht leben. aber arbeit kann man gar nicht bezahlen. durch das einkommen, wird die mitarbeit ermöglicht.

sie sollten das wertschätzen, lieben (erich fromm)
und mithelfen, dass der mitarbeiter in seiner tätigkeit einen sinn findet

das meisterprinzip gilt nicht mehr, aber was ist heute das leitmotiv?

unternehmen werden durch bewusstsein geführt! durch das harmonisieren und koordinieren von bewusstsein.

sie kriegen nur dann ne frage gestellt, wenn der kollege die antwort schon kennt, er will nur bestätigung.

es gibt keine frage, in der die antwort nicht schon enthalten ist.

wenn ihnen eine frage gestellt wird, stellen sie zwei zurück.

den rhythmus finden: einatmen – ausatmen, kontinuität – kreativität.

unternehmerische disposition: sich mit keiner antwort zufrieden geben. nie mit der ersten antwort zufrienden zu sein: helfen sie, sich zu entwickeln.

man muss diese restunzufriedenheit lieben.

sie können anfängergeist nicht erzwingen, das müssen sie auf der metaebene machen, eine idee entwickeln, ausprobieren

ein unternehmen ist kein uhrwerk, kein system, sondern ein organismus!

das system ist die erfindung des teufels.

sie dürfen kein perfektionist werden.

da hilft kein handbuch, das müssen sie erlebbar machen.

die realitivitätstheorie brauchen sie nicht mehr suchen, das können sie heute googeln. aber die beschäftigung mit dem generationenkonflikt ist eine tolle fragestellung, um zu lernen.

das gibt so viel ärger. aber was haben sie denn gegen ärger?

wenn ich sitze, schlafe ich meist ein. ich nenn dass, ich bin in einem höheren wahrnehmungszustand.

keiner will sich binden lassen, wieso legen sie dann kundenbindungsprgramme auf?

führung ist nicht druck machen, sondern sog aufbauen (flugzeug analogie)

sie sollte eine thermik in ihrem unternehmen kein, und kein tiefdruckgebiet, wenn sie in ihr unternehmen kommen.

nicht binden, sondern verbinden

schlechte angewohnheiten sich bewust machen, ändert diese bereits.

beharrlich im bemühen,
bescheiden in der erfolgserwartung

sie scheitern immer, wenn sie ungeduldig im bemühen und anspruchsvoll in der erfolgserwartung sind.

unterscheiden sie zwischen zutrauen und vertrauen.

als unternehmer haben sie eine bringschuld für zutrauen! ob daraus vertrauen wird, steht auf einem anderen blatt.

frage: was bleibt von ihrem lebenswerk, wie sorgen sie vor? antwort: wenn das, was wir pflegen, substanz hat, dann wird es weiter bestehen, werden das andere weiter pflegen.

das wichtigste ist, dass sie heute mit mehr fragen rausgehen, sls sie reingekommen sind

ein witz zum abschied: er erzählt von dem arzt der gleichzeitig clown ist, wie hiess der gleich nochmal, achja: hirschhausen.

der fragt das publikum: haben sie schon überlegt, was du auf deinen grabstein schreiben würdest?

im publikum, spontan wie aus der pistole geschosse:
‚guck nicht so! ich würde auch lieber am strand liegen‘

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Meine Notizen während des Vortrages von Götz Werner beim Forum Führung am 1.7.2015 in Berlin

Wünsch Euch wieder voller Tatendrang einen grossartigen Donnerstag!

PS: ich hab ein Selfie mit ihm gemacht! Poste ich aber nicht, weil ich das posten von Selfies mit mir nicht mag. 😉

Breaking Good…

Berlin, 6:07, Tag 737

Heute Nacht, die Zweite in Folge mit ausreichend Schlaf, habe ich davon geträumt, wie schwer es manchmal sein kann, sich zu verabreden. Wir liefen durch einen herbstlichen Laubwald. Ich sollte einen Kollegen abholen und wir kamen auf immer neue Möglichkeiten, wo ich ihn aufsammeln könne, wo er hinkommen solle, was noch ginge, an welcher Autobahn- Ausfahrt, U-Bahnstation oder Strasse es noch alles möglich wäre, so dass ich immer ärgerlicher wurde.

Wir wateten durch einen stillstehenden Fluss, in dem welke Blätter schwammen. Keiner von uns beiden sagte: das ist es, so mache wir es. Am Ende wurde ich wütend, wischte alle Möglichkeiten vom Tisch und sagte enttäuscht, dann komm einfach so wie immer ins Büro. Da flog ein grosser Mühlstein durch die Luft und schlug neben uns in den Waldboden und ich wachte eine halbe Stunde vor dem Wecker auf…

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Bin schön ruhig und richtig ausgeruht. Die Heizung gluckert vor sich hin, ich ziehe die Decke über den Kopf und zähle glücklich meinen Atem.

Dabei kommen jede Menge Gedanken, Tagträume, Ideen für Probleme, Erkenntnisse und Wünsche. Ich kann mir beim Fühlen und Denken zuschauen. Immer wenn es zu viel wird, erinnere ich mich an meinen Atem und fühle kurz nach.

Wann entlüfte ich die Heizung? Wie verabrede ich mich wirklich mit dem Kollegen? Wie bleibe ich in der Woche weiter so ruhig? Schaffe ich es, immer dann meinen Atem zu zählen, wenn ich durch den Alltag rausche und wütend werde?

Unter meiner Decke bin ich sehr zufrieden mit mir und schaue noch optimistischer als sonst auf die Welt. Ich finde Erklärungen für viele Zustände, die mich sonst ärgern oder stören. Wenn ich zu verstehen scheine, verschwindet der Ärger und macht einer Art Gestaltungslust platz. Die aufkeimende Wut wird zu Entschlossenheit, die mich Notizen machen lässt.

Als dann der Wecker, also mein Armband 😉 surrt, springe ich auf.

Bereit zu grossen Taten! Bereit auszubrechen!

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Das ist kein Breaking Bad, nein! Das ist Breaking Good… Aufbruch in einen neuen Morgen, eine neue Woche, ein neues Leben!

As human beings, our greatness lies not so much in being able to remake the world as in being able to remake ourselves. ~Gandhi

Ich könnte Euch nun noch die neuesten Bilder vom zweiten Friedhof hier in der Nähe zeigen und dann kommentieren. Oder, da ich auch schon fast meinen Zwischenruf für unser nächstes All Hand so gut wie fertig habe, könnte ich auch davon schreiben. Und dann ist da noch so viel mehr! Ich freue mich richtig drauf…

Ojaaa, ich liebe Montage! Ich liebe das Aufbrechen, das Breaking Good am Morgen. Und wünsch Euch nun erst mal auch einen so grossartigen Start in die brandneue Woche…

Im Tal der Ernüchterung… #PATINFO13

Ilmenau, 7:59, Tag 607

Gestern Nacht habe ich beim Einschlafen schon geträumt. Und ich war mir sicher, mich erinnern zu können und schon zu müde, es auf zu schreiben. Heute Morgen als der Wecker klingelte, war alles weg.

Hier mal ein Bild von unserem monatlichen mtc All Hands Meeting. Mit meinem Weitwinkel aufgenommen in unserer Lobby. Wir streamen das live und zeichnen das gleichzeitig auf mittels Google Hangout On Air für die Kollegen, die beim Kunden sind oder anderweitig verhindert. Es war schon unser 41stes. Seit 41 Monaten gibt es jeden Monat dieses Meeting mit Neuigkeiten/News/Terminen und ein oder zwei inhaltlichen Themen.

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Danach bin ich mit dem Auto nach Ilmenau losgefahren, zur jährlich wiederkehrenden PATINFO, die wir seit 2006 (seit wir DEPAROM übernommen haben) immer wieder als Aussteller, Workshopveranstalter und in den letzten beiden Jahren sogar als Vortragender besucht haben.

Hier meine Post aus 2011: Meine erste Podiumsdiskussion und dann noch der vom letzten Jahr aus 2012: Geschafft! Mein erster Vortrag auf der #PATINFO.

Gleich halte ich einen Workshop über unser Open Patent Data Projekt. Ich weiss noch gar nicht, wer die Teilnehmer sind. Wir haben den Workshop aber auch als „DEPAROM User Group Meeting“ angekündigt, nur sind zu wenige unserer Bestandskunden hier auf der PATINFO. Wir haben mit fast allen vorher gesprochen: zwei Drittel kannten die PATINFO gar nicht und das andere Drittel sagte uns, dass sie in diesem Jahr keine Zeit für die Konferenz hätten. 😉

Es geht in diesem Jahr hier um „Neue Wege bei der Patent- und Markeninformation“. Das Programm gibt es hier. Der erste Tag scheint ganz interessant zu werden, vor allem freue mich hier aber auf die Ausstellerpräsentationen, da sind ein paar spannende Konzepte und Firmen dabei, deren Vorträge ich nicht verpassen möchte.

Morgen gibt es dann einen Vortrag zu Open Innovation von Frau Georgy der FH Köln, der der Frage nachgeht, ob es einen Widerspruch zwischen Wissensteilung und gewerblichem Rechtssschutz gibt, auf den ich auch schon sehr gespannt bin.

Ansonsten gibt es gar nichts zu Open Data, Cloud Computing, Big Data, Sharing Economy, Gamification oder auch sozialen Netzwerken. All die Schlagworte spielen bei den Patentleuten keine Rolle mehr.

Nach zwei Jahren scheint sich der Hype um diese Themen hier gelegt zu haben und alle denken, sie können weiter machen wie immer. Der Gipfel der übersteigerten Erwartungen liegt bei diesen Themen hinter uns. Wir nähern uns schnell dem Tal der Ernüchterung…

Apropos Täler: auf dem Weg hierher gab es gestern ein klein wenig Katastrophentourismus in den Flusstälern. Ich konnte nicht keine Fotos machen. Hier das erste von der A9 zwischen Elbe und Mulde, da ist die Bundeswehr direkt an der Autobahn beim Sandsäcke stapeln zu beobachten gewesen (btw. ich habe nicht angehalten!;)

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Dann ist die Goldene Aue, also das Unstruttal, das auch schon etwas sehr voll gelaufen ist. Hier ist die Unstrut bei Karstorf zu sehen (und bei diesem Bild bin ich sogar ausgestiegen, ich war auch der einzige auf einer winzigen Nebenstrasse;):

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Und hier ein nun in der Unstrut stehendes altes Haus in Tröbsdorf.

 

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Und mit einem Sonnaufgang im Tal der Ernüchterung im schönen Ilmenau verabschiede ich mich in den Konferenztag!

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Wünsch Euch einen allen einen extrem sonnigen Tag: im Herzen und auf der Haut!