bilder

Der Sommer ist vorüber. Wir sind letzte Woche Samstag für kurze fünf Tage nach Island im Herbst geflogen. Eigentlich um Polarlichter zu sehen. Ein sehnlicher Wunsch meiner Liebsten. Ich wollte Island im Herbst wieder sehen, nachdem ich 2004 drei Wochen im Sommer ins Hochland gewandert bin.

Es war grossartig. Wir hatten solch ein Wetterglück. Habe viel gelernt und will unbedingt wieder kommen. Island ist toll. Seht selbst:

img_4258

Kurz vor der Landung mit der isländischen, lila WOW Air von SXF nach KEF.

img_4267

Wir sind sofort mit dem Mietwagen zur naheliegenden Blue Lagoon.

img_4273

Neben den Polarlichtern der zweite dringende Wunsch meiner Damen.

img_4297

Vor dem Eingang gibt es einen Eindruck, wie es hier mal ursprünglich ausgesehen hat.

img_4301

Denn in der Blue Lagoon selbst ist alles auf Massentourismus ausgelegt und entsprechend „verkünstelt“ mit Betonfussboden statt Schlamm (wie noch 2004).

img_4307

Der erste Sonnenuntergang war ein Traum. Ich schon raus aus der Lagoon, laufe vor dem Eingang hin und her und dieses Motiv findet mich.

img_4310

Die Farben wurden immer besser. Ich bin an der Autobahn kurz raus, um mit den Scheinwerfern vom Auto dieses Bild zu machen.

img_4313

Ich glaub, das ist unscharf… trotzdem, oder?

Heute morgen grau in grau um 5 und leuchtend um 6. Der zeitige Morgen. Die Ruhe, allein mit mir. Die neue Woche startet wechselhaft.

Auf Facebook hatte ich ein paar Fotos des Wochenendes in Brandenburg geladen. Viele Likes, freundliche Kommentare. Mein Mückenstich am Handgelenk erinnert mich.

Die beiden Grundregelbeiträge haben mich geleert. Nun ist nichts mehr da. Weiss nicht, was nun noch zu schreiben wäre. Es ist alles gesagt. Ich wiederhole mich.

Ich vermisse, fühle Sehnsucht, werde traurig. Mein Laptop schlägt mir Smileys 😂 😊 😃 vor. Auch Worte: „Die Rede von mir aus kann ich ja auch nicht mehr zuhören 🙉 und einen plan entwickeln undicht die bisherige Erfahrung und das müde 😴 bin versucht dich anzurufen aber auch nicht“. Autovervollständigen. Lassen wir Maschinen miteinander reden. Was schlägt Dein Telefon vor, was Du sagen könntest?

Mein Kind steht auf. Ich höre es schon! Der Tag startet. Die Woche hat begonnen. Ich weiss nichts. Es gibt keine Abkürzungen. Ich liebe die Angst. Buche nicht ohne Beleg. Nehme mehr ein, als ich ausgebe. Schaue da hin, wo es unangenehm ist. Nach vorn! Und lächle…

Istanbul, 6:52, Tag 707

Heute Nacht waren wir in den Ferien am Strand. Als ich den Sonnenaufgang fotografieren wollte, fand ich die aufgehende Sonne nicht. Der Strand war schon voller Menschen und durch die Bäume konnte ich das Meer kaum sehen. Dann bemerkten wir Wasserschäden, massive Wasserschäden an der Decke und den Möbeln. Ganze Schränke wellten sich und zeigten ihr Sperrholz und ihr Sprelacart. Ich drehte eine Runde draussen und stiess mit drei Kindern zusammen, die mich ausrauben wollten, während sie mir vom Boden aufhalfen. Ich hörte einer fragen: na, haste was?

Gestern war Reisetag, für eine Woche Istanbul. Der Anflug war grossartig, leider sass ich auf F und damit der falschen Seite. Als wir über den Bosphorus flogen, waren wir noch über 1.000m hoch. Beim Landeanflug dann, habe ich nur die Häsuermeere gesehen und irgendwie kein ordentliches Bild geschafft.

Hier aber ein Blick auf die Stadt, das neue Galatasaray Stadium im Vordergrund, dahinter der europäische Teil mit dem Bosphorus und einer der beiden Brücken, die man kaum erkennen kann.

IMG_0224

Dann endlich mit über 2h Verspätung gelandet.

IMG_0013

 

Und dank des Metrobusses, etwa 2h weitere Stunden Stau gespart.

IMG_0012

 

Nach einem schönen Sonnenuntergang…

IMG_0017

…habe ich den Sonnenaufgang heute verschlafen.

IMG_0486

 

Wünsch Euch einen grossartigen, ruhigen Sonntag!

Bizimköy, 7:54, Tag 679

Heute Nacht habe ich von für den Winter eingepackten Flugzeugen geträumt. Sie bekamen eine Art Bretterverschlag angelegt, wie die Skulpturen in Sanssouci. Ich war mit der Frau auf einer Ferieninsel, die eben nur im Sommer besucht wird. Dann fiel mein Schlüssel in ein Gulli neben dem Rollfeld. Ich konnte den Deckel anheben und fand meinen im Sand versunkenen Schlüssel wieder und wachte auf…

Ein langer Nachtmittagsspaziergang am Strand hat gestern alles rausgerissen. Nach dem Frühstück, einem Einkauf und stundenlangem Lesen und Faulenzen wurde ich gegen Fünf unzufrieden und unleidig. Wir brauchten kein Abendessen vorbereiten, da wir zu einem Kindergeburtstag eingeladen waren. Also bin ich losgelaufen.

Die erste Stunde, der Hinweg, war nichts besonderes. Ich war sehr mit mir selbst beschäftigt. Habe mich auf den Sand, die Wellen und darauf, was mein Füsse so alles machen, konzentriert.
Aber je länger ich lief, um so mehr fiel mir auf, was die anderen am Strand so machten. Dann wollte ich davon Fotos machen.

Hier das Ergebnis:

Nebenan ist Sandstrand, aber auf Beton geht, steht und sitzt es sich besser…

Muscheln mit Reis, ein beliebter Snack…

Was für ’ne Strandliege…

Der Klomann…

Was sein muss, muss sein…

So etwas tut mir irgendwie leid, es ist echt warm hier und Ihre Brüder sind nackig…

Schräge Strandarchitektur aus den 80iger und 90igern…

Ein Schmetterling: das Taubenschwänzchen, der wie ein Kolibri aussieht und fliegt…

Angelköder besorgen…

Und noch einer…

Die Fische und Matze lieben Strandwürmer…

Irgendwie versteh ich hier was nicht…

Hier auch nicht…

Na, geht doch…

Mitten drin, immer wieder verfallene Strandhäuser…

Toller Platz mit Überblick…

Und um 7 gehts nach Haus zum Abendessen…

Wünsch Euch nun nur noch einen grossartigen Sonntag…

Bizimköy, 9:52, Tag 662

Heute Nacht wurde ich in einem Großraumbüro begrüßt und hingesetzt und bekam ein Glas Wasser. Gleich sollte ich mich gleich mit jemandem treffen. Er kam und setzte sich zu mir, wir wollten uns in Ruhe unterhalten. Alles im Büro tuschelte, weil ich nicht dazu gehörte und der andere auch nicht. Dann wurden wir in einen kleinen Raum verfrachtet, der sich schnell komplett füllte. Alles voller Menschen, in einem engen, lichtlosen Besprechungsraum, auf dem Boden, den Regalen, den Tischen, den Stühlen. Plötzlich wurde ich aufgefordert, das Treffen zu moderieren und wachte noch geschockt weit vor dem Wecker auf…

Eigentlich wollte ich über „Meditation in der Arbeitswelt“ schreiben. Nur rennt mir hier die Urlaubszeit wie Sand durch die Finger. Es hat nicht sollen sein. Zum Ausgleich gibt es nicht nur ein Bild vom Morgen, sondern gleich drei.

Heute habe ich als ein sehr wirksames Mittel gegen Sandpapierschienenbeine einfach eine kleine Decke mitgenommen. Funktioniert wunderbar. Man sollte beim Betreten der Decke natürlich sehr vorsichtig sein. Leichtes Zupfen entfernt den Sand unter den Andruckstellen natürlich sofort. Selbst bei leicht nassem Sand, wie heute morgen, eine hervorragender Schutz gegen die Diffusion von Sand in die Haut. 🙂

Während der Meditation hatten mich ein paar feine Regentropfen erfrischt. Auf dem Bild ist etwa halb 7 hier und die Sonne geht kurz vor 6 auf.

IMG_0002

 

Auf dem Rückweg vom Strand fiel mir diese leuchtende Rose auf, deren Blütenblätter durch die gerade durch die Wolken scheinenden Morgensonne beleuchtet wurden.

IMG_0001

 

Und mit meinem obligaten Sonnenaufgangsfoto aus dem Badfenster, es gab noch dramatischere Minuten heute morgen, die habe ich auf dem Weg zum Strand zurück neidisch bewundert, verabschiede ich mich.

IMG_0058

 

Und wünsche Euch verspätet, aber umso herzlicher, einen schönen Restdonnerstag. Ist doch Donnerstag heute, oder? 😉

Istanbul, 6:24 CET, Tag 591

Heute hab ich toll geträumt, aber beim langsamen Aufwachen habe ich zu schnell festgestellt, dass ich müde bin. Als ich mich dann an meinen Traum erinnern wollte, war er schon verschwunden.

Auch heute kriege ich es nicht hin, wieder ordentlich zu schreiben. Es fühlt sich leer an. Die revolutionäre Idee, hier mal einen Tag aufzuhören und die schier endlose Reihe von fast zwei Jahren täglichen Postens zu unterbrechen, erfüllt mich mit mehr und mehr Vorfreude. Und dann?

Ach, ein paar Bilder gehen doch immer. Es ist hier auch ein Tagebuch und nicht nur eine Schreibmeditation, ich kann auch mal durchhängen und mich durchmogeln.

Ich meine mich zu erinnern, dass Volkan die App für die Garanti Banki gebaut hat. Frag ich nachher gleich mal. Die türkischen Banken strengen sich an, ihre jungen, innovativen mit Smartphones ausgestatteten Kunden happy zu machen. Aber die haben hier nicht mal HBCI, jede Bank kocht ihr eigenes Süppchen. Im übrigen ist die Werbung einfach nur geschmacklos!

IMG_4382

Eine späte Fahrt mit der Tünel und ein Blick zurück, den Berg hinunter. Wenn jetzt noch eine Bahn käme, wäre das Bild perfekt, aber die 5min Zeit habe ich mir gestern nicht genommen.

IMG_4381

Statt dessen habe ich Freunden aus Hannover das Litera auf dem Dach vom Goethe Institut gezeigt. Ich glaub, es hat ihnen gefallen.

IMG_4380

Obwohl ich zeitig um 10 zu Hause war, konnte ich gestern nicht einschlafen. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, als ich das Morgenbild  gegen halb 7 schoss.

IMG_4379

Wünsch Euch einen ruhigen Start in die kurze Woche!

Berlin, 6:03, Tag 561

Heute Nacht habe ich wieder geträumt. Ich wollte den Traum, der sehr schön und inspirierend war, festhalten.

In wenigen Minuten breche ich zu meinen ersten Terminen auf. Heute ist Freitag. Deshalb und weil es so schön war, vier Bilder meines gestrigen Spazier Ingress Fahrradfahrt am Nachmittag hier in Berlin:

2013-04-18 16.34.29-1 2013-04-18 18.46.30-1  2013-04-18 18.53.22-12013-04-18 19.47.41-1

Und dann, weil ich meine etwas strengere Morgenroutine wieder gefunden habe, vier Bilder des Sonnenaufgangs heute morgen hier im Bergmannkiez von 1 Minute vor dem Sonnenaufgang heute um 5:59 bis etwa 15 Minuten nach dem Sonnenaufgang um 6:15. 😉

2013-04-19 05.51.03-1 2013-04-19 05.58.29-2 2013-04-19 06.04.59-2 2013-04-19 06.14.21-2

Wünsch Euch einen tollen Freitag!