Schlagwort: dream

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Ein Hawaiianisches Feuerritual…

Noch Andalusien, 8:22, Tag 362

Heute Nacht habe ich von einem Attentat geträumt. Ich lief an einer Strasse entlang und wusste, dass es passiert. Ich lief schneller und zusammen mit Jugendlichen rannte ich um eine Ecke, da hob mich die Druckwelle auch schon hoch und schleuderte mich sanft etwa zehn Meter weiter. Wir schauten nicht zurück, sondern ich hatte plötzlich Hüpfstelzen unter meinen Füssen, für die ich allerdings zu schwer war, so dass die Federn mich zwar schneller vorwärts bewegten, sich aber beim Aufkommen auch immer wieder voll zusammen drückten, was eine sehr unrunde Bewegung erzeugte. Ich traf ein sehr reiches Söhnchen mit überhaupt keinem Gefühl für Geld mit dem ich einsam Mittag essen musste. Den Schluss meines Traumes bildete ein verstopfter Aussguss, den ich zu reinigen hatte und aus dem ich einen ganzen Einmer Dreck mit den Händen raus holte… als das Wasser wieder lief, wachte ich auf.

Gestern Nacht waren wir als Abschluss unseres Trainings bei einem hawaiianischen Feuerritual zusammen unten am Strand bis Mitternacht. Grossartige Stimmung, Chanting, Kerzen, Medititation und Transformation. Drei unglaublich intensive Stunden voller Ruhe und Riten, die von Urzeiten her zu stammen scheinen…

Die Bilder sind mit meiner OM-D bei Vollmond hinter Wolken bei fast völliger Dunkelheit aufgenommen worden. Krass, oder?

Aber unser Auto für die Musik blieb die Nacht festgefahren am Strand stecken. Eben haben wir es wie die Helden unter der Einsatz der halben Kupplung meines Mietwagens (sorry!) wieder rausgezogen… yeah!!!

Die Unwetter hier sind hier nun vorbei, die Sonne knallt schon wieder richtig rein und ich werd gleich nach Istanbul zu meiner Familie fliegen, zwei Wochen ist wirklich die Grenze, länger mag ich es nicht aushalten…

Nun wünsche ich Euch aber kurz vor der Abreise einen ruhigen Sonntag und Gerald in Berlin einen tollen Marathon…

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Über eine meiner Befreiungen…

Berlin, 7:24, Tag 331

Heute Nacht habe ich eine Szene nacherlebt, die etwa sechs Jahre her ist, allerdings in gänzlich anderem Umfeld, nur die Person und die Verhandlungsart stimmten überein.

In einer Art Uni war ich unterwegs, laufe durch Gänge, mit vielen Menschen, Studenten, an Eingängen zu Hörsälen vorbei, in die die Massen entweder herein oder herausströmten. Schliesslich ein ruhiger, dunkler Gang, ein Raum, wie ein Seminarraum, hier redeten wir.

Vorher hatte ich über zehn Jahre lang in einer defensiven, verteidigenden Position des gefühlt Schwächeren, des Juniorpartners, des Verkäufers, des Angreifers heraus mit ihm verhandelt. Aber in diesem Raum vor sechs Jahren, damals bei einem Italiener, heute Nacht in diesem Seminarraum der Uni habe ich mich das erste Mal frei gefühlt. Und ich fühle jetzt wieder und zwar so stark, so tief, dass mir beide Augen stark zu jucken anfangen.

Ich erinnere nur die Gefühle und das Umfeld in meinem Traum heute Nacht, die genauen Worte, der Inhalt sind verschwunden. Es ging um irgendetwas. Die anderen Beteiligten von damals standen ebenfalls in dem Raum oder auf dem Flur.

Und ich war die ganze Zeit ruhig,  das erste Mal seit zehn Jahren fühlte ich mich wirklich ernst genommen, fühlte mich als echter Partner und das auf Augenhöhe.

Und ich konnte das erste mal zu meiner Position stehen und konnte sie sogar durchsetzen.

Und ich sehe das verwunderte Gesicht von damals heute Nacht wieder, dieses plötzliche Erkennen in seinen Augen, dass sich etwas grundlegend geändert hat.

Und dann sehe ich dort Leere, Kälte und eine Härte, die ich immer schon gefühlt, aber deren Ziel ich bisher nie war.

Und es kommt Stille auf!

Und es kommt das unbändige, unglaubliche, wunderschöne Gefühl auf:

ich bin endlich frei.

Und mit diesem Gefühl von Freiheit und Weite stand ich heute morgen über den Dächern Berlins und schaute in einen glühenden, neuen Morgenhimmel…

Kennt ihr solche Momente des grundlegenden Wandels, der Veränderung, des Wachstums und der Befreiung von etwas oder jemandem? Momente, deren Bedeutung Euch vielleicht erst später klar wird und die Euch dann aber für immer begleiten und Kraft geben?

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Oliven in Kadiköy (Sonntagspausenpost)

Silivri, 7:01, Tag 320

Heute Nacht habe ich eine Autofabrik in die Luft gejagt. Aus Versehen, ohne Absicht. Als Berater gekommen, ist irgend etwas schief gegangen und mein Auto explodierte. Ich erinnere mich an lange Gänge, grosse Hallen und dass ich nach dem Knall von den Angestellten gejagt und gefasst worden bin. Zwei erkannten mich und in einem harmlosen Gespräch überführten sie mich schliesslich super geschickt meiner Tat und hielten mich fest.

Jahre später in einer U-Bahn erzählte eine Sekretärin von dem Riesenunglück damals. Völlig unglaubwürdig, absolut surreal berichte ich ihr daraufhin von meiner Beteiligung dran. Sie glaubt mir kein Wort, schaut aber trotzdem be- und verwundert, dass ich zugebe, die Explosion verursacht zu haben. Ich wache auf…

Mit diesem Traum und einem Bild vom Strassenmarkt in Kadiköy vorgestern verabschiede ich mich in den Sonntag!

 

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Ein Gulasch für Obama…

Berlin, 7:18; tag 311

Heute Nacht sollte ich Barack Obama einen Teller Gulasch mit Blumenkohl und Kartoffeln bringen. Er war auf einer Konferenz in der neuen Nationalgalerie, sass mit anderen an einem einzigen Runden Tisch und irgendwie bekam ich den Auftrag dazu. In einer alten Wohnung von mir versuchte ich den Teller anzurichten. Es sah alles furchtbar aus, das weiss, gelb und braun zerlief, verlief alles ineinander, ein grauer Brei. Ach egal, ich weiss ja, wie lecker das schmeckt. Dann musste ich noch den einen langen Weg zur Konferenz laufen, den Teller in der Hand balancierend. Einen Moment nicht aufgepasst, das größte Stück Blumenkohl kullerte vom Teller und ich musste noch mal zurück. Wieder anrichten. Nun gingen die Kartoffeln zur Neige, aber es war doch aber der Präsident der USA. Ich fragte mich, wieso ich ihm eigentlich mein Essen bringen sollte. Wie das seine Köche wohl finden würden und wie das mit dem Vorkosten sei. Mit dem Teller in der Hand bin ich schliesslich zum Eingang gekommen. O., ein ehemaliger Kollege, lief hochwichtig durch die Drehtür und sah mich mit meinem Teller verwundert an und ich wachte eine halbe Stunde vor dem Wecker auf…

Heute gibt’s nur Bilder und ein paar Worte dazu. Ich bin nach diesem Traum und dem gestrigen 14h Tag viel zu satt, zu angefüllt mir Eindrücken, Einsichten, Ansprüchen, Anregungen, vielen Ideen. Noch keine Zeit, zu verdauen und heute geht es gleich weiter…

Eine Brücke in Birkenwerder gestern Abend kurz vorm Sonnenuntergang

Unser schickes Weisses Schloss war mal wieder Drehort eines Filmes

Und mit dem für diese Wochen schon obligatorischen Sonnenaufgangsfoto verabschiede mich schnell in den Freitag.

 

 

 

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Zuklappen, Sonne geniessen…

Berlin, 8:53, Tag 305

Heute nacht auf einem abschüssigen, beschwerlichen Weg, erst gehen wir, dann wird es steiler und wir fangen an auf einer Art Surfbrett die Serpentinen entlang zu rutschen und landen an einen schlichten, aber sehr grossen Gebäudekomplex, flach, viereckig am Meer, ein Hotel mit vielen Apartments. Eines davon, ganz hinten rechts ist unseres. Auf dem Weg dorthin lange Flure, viele Menschen. An einer Ecke sehe ich den buschigen Schwanz einer Katze aus dem Teppich ragen. Aber ich kann keinen Hügel im Teppich mit dem Rest der Katze erkennen, doch dann bewegt sie sich und ich bin beruhigt. Ich gehe weiter. Durch die Fenster sehe ich, wie sich die Küste bewegt -nein- das ganze Haus bewegt sich und rutscht immer hin und her, im Takt mit den Wellen. Es kracht und knirscht, aber der Stahlbeton hält, die Menschen halten sich kurz fest, wenn es zu sehr wackelt, aber keiner lässt sich von den Erschütterungen stören. Nur ich wache beeindruckt auf…

Und wieder bin ich unschlüssig, worüber ich heute schreiben soll. Keine Espressolounge um 7, nur mein Arbeitszimmer um 9 und schon ist alles anders. Ich denke an ein paar Entwürfe, die ich hier noch rumfliegen habe, einen Vergleich Forerunner, Fitbit und iPhone fürs Joggen wollt ich ewig schon mal hier posten, die Screenshots sind alle schon gemacht. Eine Übersicht über alle Tools und Gadgets, die ich so benutze, ist auch noch dran. Und ein Gedicht, ich habe sogar noch ein Gedicht in meinen Entwürfen gefunden, noch nicht ganz 2 Jahre alt, über Gulliver’s Fäden, die einen auf dem Boden festhalten. Finde es aber immer noch zu uninspiriert, um es hier zu posten. Eine Anleitung für Atemmeditation gibt es auch noch. Ein anderer Entwurf redet darüber, dass Pläne die Vergangenheit die Zukunft bestimmen lassen. Und es gibt sogar Gedanken zu Chinesischen Anrufbeantwortern. All das war nichts damals und ist auch nichts für heute. Ach was, ich klapp jetzt einfach zu und geniesse die Sonne!

Und wünsche damit auch Euch einen sonnigen Samstag…

 

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Wirklich nur ganz kurz…

Berlin, 10:16, Tag 304

An einem Abhang schaue ich über eine gelbe Ebene voller Kies und Hügel. Von Links unten fängt Wasser an zu laufen. Jetzt erkenne ich ein Flussbett in der Ebene, immer mehr Wasser kommt jetzt und füllt das leere, trockene Flussbett auf. Die Landschaft ändert sich mit dem Wasser, wird grüner und dunkler. Das Wasser wird mehr, ich laufe jetzt durch das Wasser. Ich hoffe, dass nicht noch mehr Wasser kommt und mich mitreisst und wache auf…

War schon beim Sunrise Meeting, habe eine Bergmannkiezrundfahrt mit unseren Austauschstudenten gemacht und gehe nun zum Zahnarzt, ihr versteht.

Wünsche Euch auch einen schönen Freitag.

 

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Erster Mittwoch im Monat…

Berlin, 8:17, Tag 302

Heute Nacht in einer Schlange angestanden, um irgendwo raus zu kommen. Ich hatte einen Kater. Auf dem Boden gesessen, die Füsse der Schlange gesehen, aus Flaschen getrunken, es war doch Schnaps. Hoffentlich hab ich keine Fahne, na sicher hab ich gleich eine. Ich kann einsteigen, der Hubschrauber startet, ich sehe den Start vom Heckrotor aus. Es fallen Schüsse, der Hubschrauber stürzt ab, das Bild der Kamera am Heck flackert. Ich sitze nicht darin, schaue nur zu und wache auf…

 

Heute ist erster Mittwoch im Monat und damit All Hands Meeting! Und Grillen! Und ich weiss immer noch nicht, wie die Präsentation gleich aussehen wird. Ich bemerke, dass die Spannung und Energie steigt. Das hier so hinzuschreiben, wirkt wie ein Boost. Ich schreibe das hier heute vom Büro aus, sitze im Besprechungsraum und je mehr Zeit vergeht, je mehr Kollegen kommen, desto unruhiger werde ich. Es soll um Enabling Change gehen, hatte ich gestern im Reminder geschrieben, was habe ich mir nur dabei gedacht? 😉

Wünsche allen einen aufregenden Mittwoch!