Ein Meilenstein am Freitag…

Berlin, 7:10, Tag 699

Heute Nacht bin ich auf einem Motorrad hinten drauf mit gefahren, 110 bei erlaubten 50 auf der Istanbuler Autobahn. Wir verpassten unsere Abfahrt zum Sommerhaus, mehrmals. Der Fahrer erzählte mir seine Geschichte, er war sehr hilfsbereit. Doch endlich kam ich zu meinem Mädels und wachte sehr langsam und müde auf.

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Heut ist Samstag. Erst morgen früh geh ich ins Café zum Lesen. Die Spannung der Woche ist noch zu stark. Gestern ist so viel passiert. Erst mein leicht poetischer Anfall. Dann bin ich zum Reichstag und zurück gelaufen, um um 8 bei Rotary einen wirklich grossartigen Vortrag des Direktor des Fritz-Haber Instituts der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Robert Schlögl über Energieconversion zu hören.

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Zurück im Büro gab’s ein eher produktiv-spannendes Teammeeting, gefolgt von einem intensiven Mittagessen mit einem starken Projektentwickler (leider Immobilien;). Danach noch zwei kreative Meetings, die mir richtig Mut und gute Laune machten und zum Abschluss ein wunderbares gemeinsames Kochen mit Freunden. Sechszehn grandiose Stunden, die oder mein voller Bauch liessen mich nicht einschlafen.

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Zwischendurch meldete mein Fitbit, dass seit August 2011 nun fünftausend Kilometer weit zu Fuss gelaufen sei. Über 6 Millionen Schritte haben meine beiden Beine dafür machen dürfen. Das sind pro Tag im Durchschnitt nur etwas über 6 Kilometer und etwas über 8.000 Schritte. Aber eben jeden, jeeedden Tag! Ein dickes Dankeschön an meine Beine und meinem Körper! Ich habe grosses Glück, dass das alles so gut funktioniert und ich eine so schöne Zeit habe!

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Nun mach ich mich weiter ans Aufräumen und Basteln und Bauen. Und wünsche Euch einen ganz grossartigen Start ins Wochenende!

 

Bilder meines 5h Spaziergangs durch Istanbul…

Istanbul, 6:10 CET, Tag 541

Heute Nacht habe ich Strati in einer Ferienwohnung wieder getroffen, Touristen auf dem Grandbazaar verfolgt, bei einem Gruppenbild ganz hinten gestanden, einer Frau geholfen zu vergessen und ausgeschlafen.

Gestern bin ich in 5:18min 27.784 Schritte und 22.2km weit durch Istanbul gelaufen, sagt Moves. Erstens wollte ich meinen Rekord bei Moves und Fitbit meinen beiden aktuellen Quantified Self Apps hochschrauben. Fitbit war, wie immer, ein klein wenig großzügiger beim Messen meiner Bewegungen.

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Und zweitens wollte ich das Spiel Ingress besser verstehen, welches ein Android Smartphone, Google Maps und tatsächliche Bewegung miteinander verbindet. Um im Spiel vorwärts zu kommen, muss man sich durch die reale Welt bewegen und sogenannte Portale finden, die man dann hacken kann, um Punkte zu sammeln. Istanbul ist fest in der Hand der anderen Fraktion, die bereits jede Menge Portale angelegt haben.

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Hier gibt es für Euch nun einen netten Nebeneffekt, dieser neuen Art Comupterspiele. Die Photos von meinem 5h Spaziergang…

…viel Spass und einen wunderbaren Ostersamstag wünsch ich Euch.

Moves zeigt die Zukunft der Quantified Self Tools…

Istanbul, 8:08, Tag 527

Heute Nacht kam Aleyna zu mir und erzählte mir ihren Alptraum von Oma und einer Fliege im Schrank, kuschelte für eine Weile und verschwand wieder in ihr Zimmer! Danach hatte ich in der verbleibenden Stunde auch einen kleinen Alptraum. Ich joggte am Ufer lang, popelte gerade als Ricarda B. mir entgegenlief, es sah und statt es zu ignorieren, es raus posaunte. Aleyna war bei mir und die ganze Sache mir unendlich peinlich. Danach bei einem sehr alten Bauernpaar, die den Hof noch selbst versorgten, obwohl sie sich kaum bewegen konnte. Eine Sau lag da mit ihren Ferkeln, ich zählte durch, es waren 36! Normal sind um die 24, was für Glückspilze. Wir sollten Frühstück kriegen auf einer sehr engen Terrasse und ich sollte einen Platz für Eckhart H. freihalten, es war ein Kampf, viele junge Leute, die ständig kamen und fragten, ob noch etwas frei sei… ich wachte unruhig auf.

Das alles in den nur knapp 6h Schlaf, die ich heute Nacht bekommen habe, weil ich unbedingt nach Istanbul wollte. Einmal um mich endlich mit Volkan zu treffen, einem Bekannten, der eine super gut laufende, stark wachsende Web Agency hier betreibt. Das war so, dass seine Mutter meiner Frau bei einem Tee Anfang der Woche erzählt hat, dass er Hilfe braucht und wir beide unbedingt zusammen arbeiten müssen. So läuft das (nicht nur) hier in Istanbul/Turkey. 😉

Es gibt wieder so viel, worüber ich hier schreiben müsste, zum verrückt werden. Unser opd wird Anfang nächster Woche in der Version 1.0 gelauncht, die letzten Vorbereitung, der Feinschliff, die Politur sozusagen, finden gerade statt. Danach fokussieren wir uns auf die API und ein wenig Marketing, um unser neues Produkt bekannter zu machen.

Gestern bin ich von Edenspiekermann nach Hause zu mtc gelaufen, hatte mich mit Robert getroffen und uns endlich mal wieder abgestimmt.

Beim nach Hause laufen, habe ich meinen Impulsvortrag nächsten Montag Abend in Kaiserlautern vorbereitet, werde über meine Sicht auf die Trends im Netz sprechen und versuchen, den Zuhörern die Themen Plattform, Quantified Self und Internet of Things und vielleicht, bestimmt interessieren Sie sich auch für unsere neue Plattform opd.

Hier mal ein Screenshoot von Moves, der wohl innovativsten App für das Quantified Self der letzten Jahre:

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Diese Anwendung schafft es, ohne dass der Akku des iPhones leer läuft, all die Dinge aufzuzeichnen, die die Sensoren des iPhones hergeben und in einen sinnvollen Kontext zu stellen.

Dass ich Besitzer eines Fitbits seit dessen erster Stunde bin und also seit fast zwei Jahren meine Bewegungsmuster aufzeichne, könnt ihr u.a. hier nachlesen.

Moves  macht den Fitbit überflüssig, bzw. zeigt einfach, wohin die Entwicklung geht. Diese Sensoren, verbunden mit den Kartendaten im Netz und den manuellen Korrekturen, also dem Feedback der Benutzer, ergibt ein super geniales Tracking Tool, welches sehr genau erkennen kann, ob ich spaziere, laufe, renne, Fahrrad fahre und wo ich mich dabei befinde.

Damit brauche ich nicht mehr, wie zum Beispiel bei der App Runtastic, dem Tool manuell sagen: ich will jetzt anfangen zu laufen und dann: ich bin jetzt fertig mit laufen. Denn die Sensoren, das Telefon weiss doch schon, wenn ich damit anfange und wieder aufhöre.

Damit genug der Vorbereitung meines Vortrages 😉

Nun noch ein zwei Bilder des Landeanfluges über ein voll erleuchtes Istanbul, den ich fast verschlafen hatte, weil der Spätflieger doch erst so spät flog, erst die FSM Köprüsü genannte zweite Brücke über den Bosphorus.

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Und hier in der Nähe wohne ich, das schwarze Dreieck in der Mitt ist ein grosser armenischer Friedhof, darunter die fast größte Shoppingmall Istanbul, Cevahir, die sich etwa 15min Fussweg von uns entfernt befindet.

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Wünsch Euch einen ganz besonders leuchtenden Tag!

Nachtrag: „Normal sind Würfe mit ca 10 – 16 Ferkel, im Jahr bei ca 2,3 Würfen/Sau etwa 30 aufgezogene Ferkel = gute bis sehr gute Aufzucht. Jede Sau hat 2 x 8 Zitzen, ob alle Milch geben ist dabei fraglich.“ Sagt mein Vater und der muss es wissen. 😉

Selbsterkenntnis durch Zahlen…

Bad Saarow, 7:22, Tag 109

Uff, ich habe geträumt und es vergessen… ich erinnere mich nur noch, dass ich den Traum eh nicht hätte aufschreiben können. So was gibt es tatsächlich auch und hier ist alles echt und es wird nichts bewusst geflunkert und ein gestriger Traum einfach zu einem heutigen gemacht.

Für heute ganz schnell ein Fundstück aus meinen Feed für Euch: denn Nike hat es auch getan und springt auf die Quantified Self Bewegung auf mit dem Fuelband und dem üblichen Megamarketing.

Ich selbst trage ja seit letztem Sommer bereits täglich den FitBit, der das gleiche kann. Solche Daten wie in dem Tweet hier zu sehen, sammelt dieses kleine Gerät und lässt mich darauf in verschiedenen Formen und Farben zugreifen.

In meinem persönlichen Dashboard habe ich hier mal den Dezember fotografiert. Ich kann deutlich das Spazieren gehen im Urlaub erkennen. Am 17. Dezember habe ich hier schon mal kurz hier eine Statistik eines der aktiveren Tage gepostet.

Ein schönes Blog zu dieser ganzen Bewegung der Selbstdatensammlung ist das quantfiedself.de Blog, welches das ganz aber sehrsehr ernst nimmt.

Apropos, ernst nehmen: nun startet gleich der Tag 2 unseres Startegieworkshops und ich wünsche noch etwas müde lächelnd allen einen tollen Freitag!

Statt Tagebuch: Montags…

Berlin, 6:45, Tag 35

Heute habe ich nicht geträumt, dachte ich. War die ganze Nacht wach, dachte ich. Habe halb drei in mein Handy getippt: ‚knappe parkplatzfabrik, viele zimmer‘ und dachte wohl, dass ich mich damit an meinen Traum erinnern könnte. Aber nein, das kann ich heute nicht…

Bin unruhig, eine neue Woche startet, Mittwoch ein Vortrag, ein paar fällige ToDos, manche müssen sein, andere können sein und ich überlege noch, versuche die Entscheidungen vorzubereiten.

Dann habe ich gestern wieder ein grossen Stück von Christian Hellers, Post Privacy Buch gelesen, hier ein schönes Review von Michael Seemann. Die dort angesprochenen Thesen über über die Entfesselung und Fesselung der Daten (Kapitel 3 und 4) wühlen mich ziemlich auf, weil sie mir endlich mal das Gefühl geben, dass ich mit meiner Denkweise und Einstellung doch nicht alleine bin. Ich sehe zum Beispiel den Begriff „Informationelle Selbstbestimmung“ ganz ähnlich wie er und damit vermutlich anders, als die meisten Menschen hier. Aber das führt zu weit und ist ein eigener Artikel und kein Statt Tagebuch, also habe ich das aufgeregte Getippe der letzten halben Stunde hier einfach wieder gelöscht.

Was war noch so? Bin gestern 10km gelaufen mal wieder…

Und zusammen waren das dann 19 km in 17.310 Schritten… na, dann packe ich doch auch gleich die Wochenübersicht dazu.

 

Das nur mal so als weitere Hinweise zu meinen Self Tracking Projekten, die ich so nebenbei noch verfolge 😉

Und nun starte ich in meinen Tag und öffne Keynote für einen neuen Vortrag über Crowd Sourcing und Patent Informationen und nebenbei habe ich meinen Kalender im Blick für die Meetings, die heute noch so anstehen. Und ja, die Aufgabenliste für diese Woche verträgt auch etwas Aufmerksamkeit…

Na denn, wünsche allen einen tollen Start in die brandneue Woche!