3. Tag Island 2017

Am dritten Tag, zeitig hoch, schräges Frühstück mit etwa 60 Menschen einer Bustour, die wie ein Heuschreckenschwarm in Minuten das Buffet leer räumten. Aber wir waren frohen Mutes, kamen etwas später wieder und fuhren dann los zum Geysir und Gulfoss.

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Das hier weiss ich gar nicht mehr, nur dass es wohl an der 1 entstanden ist. Ich finde halt die Landschaft dort überall soooo wunderbar.

2. Tag Island 2017

Das 22 Hill Hotel hat ausser einer tollen Lage nicht wirklich viel zu bieten, hier würde ich beim nächsten Mal wohl besser woanders bleiben wollen. Die Zimmer winzig und veraltet, das Frühstück naja! Der Supermarkt war nahe, so dass wir uns Abends noch mit Wasser und Obst versorgen konnten. Wir sind zeitig hoch und los.

Unser zweites Hotel liegt etwas 30km hinter Selfoss, in Hella. Da gab es nichts, also Check In und weiter auf der 1 mit dem Skogafoss als erstes Ziel. Und hier ist er in alter Schönheit: der Skogafoss.

An der Seite gibt es mittlerweile eine Treppe nach oben, das war 2004 noch eine schlimme Kletterei mit dem Rucksack.

1. Tag Island 2017

Der Sommer ist vorüber. Wir sind letzte Woche Samstag für kurze fünf Tage nach Island im Herbst geflogen. Eigentlich um Polarlichter zu sehen. Ein sehnlicher Wunsch meiner Liebsten. Ich wollte Island im Herbst wieder sehen, nachdem ich 2004 drei Wochen im Sommer ins Hochland gewandert bin.

Es war grossartig. Wir hatten solch ein Wetterglück. Habe viel gelernt und will unbedingt wieder kommen. Island ist toll. Seht selbst:

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Kurz vor der Landung mit der isländischen, lila WOW Air von SXF nach KEF.
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Wir sind sofort mit dem Mietwagen zur naheliegenden Blue Lagoon.
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Neben den Polarlichtern der zweite dringende Wunsch meiner Damen.
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Vor dem Eingang gibt es einen Eindruck, wie es hier mal ursprünglich ausgesehen hat.
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Denn in der Blue Lagoon selbst ist alles auf Massentourismus ausgelegt und entsprechend „verkünstelt“ mit Betonfussboden statt Schlamm (wie noch 2004).
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Der erste Sonnenuntergang war ein Traum. Ich schon raus aus der Lagoon, laufe vor dem Eingang hin und her und dieses Motiv findet mich.
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Die Farben wurden immer besser. Ich bin an der Autobahn kurz raus, um mit den Scheinwerfern vom Auto dieses Bild zu machen.
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Ich glaub, das ist unscharf… trotzdem, oder?

Max Liebermanns 170. Geburtstag in seiner Villa am Wannsee

Ein Sommergeburtsstag, der von Max Liebermann. Sein 170. in seiner Villa am Wannsee. Mein erstes geselllschaftliches Ereignis seit langem. Zwischen Ballhaus und Wannsee konnte man gestern wählen in Berlin.

Bin fit, obwohl ich nur 4,5 h geschlafen habe, diese vielfachen von 90 min scheinen zu funktionieren. Der Himmel ist blau und fast klar heute morgen.

Gestern schien es zu regnen. Aber dann gab es einen Regenbogen, tolle Farben, schönes Licht. Da ich der offizielle Fotograf sein durfte, hatte ich gut zu tun, die vielen Momente fest zu halten.

Ein paar erste Fotos von meinem iPhone hier schon mal vorab:

Die Zeit ist knapp in diesen Tagen. Möchte ins Büro zum Meditieren, gemeinsam mit meinem Freund, statt allein zu Haus. Werde nachher wohl weiter Bilder entwickeln, statt hier zu Schreiben. Na, wer weiss.

Wie schön die Welt von oben ist!

Technologie fasziniert mich. Vor allem Computer. Mit Taschenrechnern fing es an. Eine lange, lange Zeit starrte ich auf Monitore. Die Bilder, die dort drin entstehen können, sind oft magisch und helfen in der echten Welt. Sie berechneten Rationen für unsere Jungrinder. Sie berauschten mich im Spiel. Sie schaffen Arbeitsplätze. Sie schaffen Arbeitsplätze ab.

Seit ein paar Jahren entdecke ich Computer in Dingen. Computer in Dingen faszinieren mich auch. Wenn diese Computer in kleinen Hubschraubern, genannt Multicopter oder auch Drohne, eingebaut werden, passiert etwas völlig verrücktes:

Auf einmal wandert der Computer von meinem Schreibtisch oder aus meiner Hand hinaus in die Welt. Und der Monitor überträgt Informationen von vielen Sensoren aus dieser Welt auf den Bildschirm in meiner Hand bzw. in meiner Brille.

Ein Computerspiel wird plötzlich Wirklichkeit.  Ein Kilogram echter Materie fliegen durch die Welt. Ich kann sie steuern: beschleunigen, stoppen, rechts rum, links rum, steigen oder fallen lassen. Die zwei kleine Hebel in meiner Hand konnten doch jahrelang nur täuschend real aussehende Pixel auf einem Bildschirm bewegen. Nun bewegt sich die Realität und ich kann dabei auf dem Monitor zuschauen.

Das ist unglaublich. Unglaublich toll. Vor einiger Zeit war ich mit meiner Grossen an einem See in Brandenburg, am Grossen Glubigsee. Ein Sonnenuntergang zog uns ans Ufer. Die DJI Mavic ist so klein, dass ich sie in einer leichten Tasche immer dabei haben kann. Sie fliegt so weit, dass ich sie aus den Augen verliere, bis zu 5km könnte sie weg fliegen und mir trotzdem noch ihr Bild aufs Handy übertragen. Verrückt, oder?

Schaut selbst:

Man fliegt selbst über den See. Sitzt auf dem Copter und fliegt. Die Brille gaukelt einem eine riesige Leinwand in HD vor die Augen. Das sich bewegende Bild nimmt einem den Atem und lässt einen schwindelig zurück. Hinsetzen. Atmen. Grossartig!

TAG 1022

Berlin, 16:38

Schon wieder bis zum Nachmittag gewartet, wieder ein ruhiger Tag, wieder nur dies oder das gemacht und als Highlight früh die Überraschung in den Schuhen und dann noch eines: wir sind auf den Weihnachtsmarkt am Alex, eine Runde mit dem riesen Riesenrad und zwei Runden über den Markt. Sonst ist nix passiert, alles gut.

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Wünsch Euch einen schönen Nikolaus!

Der Bosporus hat uns zurück!

Istanbul, 8:22, Tag 981

Heute Nacht spät eingeschlafen, dann wild geträumt, hab die Erde vom Weltall aus gesehen und hab versucht, die Regeln einer Schule einzuhalten, es misslang.

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Der Morgen ist unerwartet klar. Die Türken haben mal kurzerhand die Winterzeit um zwei Wochen nach hinten verschoben, vermutlich wegen der Wahlen und aus Patriotismus. Deshalb ist mein 8:24 hier, ein 6:24 zu Hause in Berlin.

Gestern war ein schöner Tag! Ein Frühstück bei den Schwiegereltern, dann ein Besuch bei Godiva, Kaffee und Schokolade, mhhh! Gleich anschliessend der kurze, schnelle Einkauf, wie ich ihn liebe, für ein paar Wintersachen. Der am Samstag ausgefallene Besuch im Hammam konnte nachgeholt werden: Entspannung und Belohnung pur. Ein Taxi fuhr uns danach an den Bosporus. Wir assen Fisch und spazierten verdauend zwei Stunden lang in schönem Herbstwetter am Ufer bis zur zweiten Brücke. Da war es schon um 6 und wir haben den Abend ruhig ausklingen lassen.

Wünsch Euch nun hoffentlich auch gut erholt einen schönen Start in die neue Woche!