Spektakulärer Landeanflug

Istanbul, 6:20, Tag 785

Heute Nacht habe ich viel geträumt, war alles präsent beim ersten langsamen Aufwachen. Dann blieb aber doch nur die letzte Szene hängen. Rechts die Treppen hoch in einem Apartmentkomplex gab es ein Wellnessstudio. Ich sollte ein Massage bekommen, ging rein, aber alle waren beschäftigt, niemand kümmerte sich um mich. Eine korpulente Reinigungskraft, die ebenfalls einen Termin hatte, bot sich schliesslich an, mir alles zu zeigen und mich zu massieren. Ich wachte erleichtert auf und stand weit vor dem Wecker ganz in Ruhe auf.

Hier könnte es gleich ein klares, wolkenloses Sonnenaufgangsbild mit Möve geben (Ha! Wieder so ein Wort, bei dem ich eher an Dove und die Creme als an die Vögel vorm Fenster denke!). In den letzten paar Minuten hier ist die Dämmerung angebrochen, das geht jetzt sehr schnell, dass das iPhone genug Licht kriegt.

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Gestern einen wunderbaren Herflug gehabt. Ein schöner Abschluss einer unruhigen Woche. Wie eine Belohnung fürs Durchhalten. Meine Startmeditation liess ich ausfallen. Das Wetter in Berlin war zu schön, mit Regenschauern und zerklüfteten, vielschichtigen Wolken. So schaute ich aus dem Fenster. Hier auf die Havel:

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Dann weiter übers Olympiastadion (das kleine weisse Hufeisen):

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Und schliesslich, aber nicht ganz so glücklich über Tempelhof und meine Heimat Kreuzberg hinweg:

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Dann überlegt ich, was ich machen könnte. Lesen oder Film schauen. Film schauen, hat gewonnen, allerdings brauchte ich einige Zeit, eh ich im Board Video Entertainment System den richtigen Film gefunden habe. Seit ein paar Monaten schleiche ich schon um Whiplash herum. Diesmal habe ich mir ein Herz gefasst und den Film gestartet. Sofort musste ich an Dich, Tony, denken und Deine liebevolle Strenge bei der Zazen oder Karateausbildung, eigentlich bei jeder Art Führung.

Hier im Film ist das natürlich eine sehr gut versteckte, liebevolle Strenge. Der Film spielt genau damit, dass er den Zuschauen über die Motive und die Intention des Lehrers, gespielt von J.K. Simmons im Unklaren lässt. Die Frage ist doch: rechtfertigen die Suche nach Perfektion, die positive Intention des Lehrers, wirklich jegliche emotionale Brutalität?

Der Schüler in mir schreit: neiiiin!

Der Lehrer in mir sagt ruhig und mit liebevoller Strenge: ja, klar!

Sehr schnell wollen wir den vermeintlich Schwachen (Schüler), der wirtschaftlich, körperlich oder emotional unterlegen scheint,  schützen vor dem vermeintlich Starken (Lehrer). Dieser Instinkt ist natürlich immer gerechtfertigt und sehr sinnvoll. Nur führt er einfach oft auch dazu, dass wir zu schnell aufgeben, dass wir Sicherheit über Entwicklung wählen, dass wir den Status Quo den Möglichkeiten, den unerschöpflichen Potentialen in uns vorziehen.

Und nach dem grandiosen Schlagzeugsolo zum Ende des Filmes, dass mich fasst laut schreien lassen vor Begeisterung, begann der Landeanflug.

Hier die Bucht von Silivri und die Delle von Bizimköy am Marmara Meer, wo wir die letzten Sommer verbracht haben. Silivri liegt ca. 65km vom Istanbuler Zentrum entfernt. Aber ganz hinten rechts erkennt ihr schon die näher kommende Stadt. Bist dort hin, genannt Büyükçekmece, ist Istanbul bereits vorgedrungen.

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Hier links ein der Hauptwasserversorgungen für Istanbul und die ersten Neubausiedlungen. Hier ahnte ich schon, dass der Landeanflug diesmal über die Innenstadt führen wird.

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Aber vorher wurde mein Geduld noch auf die Probe gestellt, was aber sogleich mit grossartiger Wolkenkunst untermalt und belohnt wurde.

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Das Video vom Landeanflug lade ich gleich noch hoch. Hier einer der besten Schüsse aus meinem Fenster, auf Platz 11A der Boing der Türkisch Airline. Der Blick über den Bosphorus voller Fähren, rechts am Rand Topkapi, rechts unten ist Karaköy, auf der linken Seite in rötlicher Abendsonne das asiatische Zentrum Istanbuls und im Hintergrund im Maramara Meer, liegen die 5 Prinzessinen Inseln.

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Gleich geht weiter mit Fotos! Auf Facebook habe ich eine Gruppe für Istanbuler Fotowalks gefunden, die regelmässig zu Touren über die Dächer des Grand Bazaars und den engen Gassen in dem ältesten Teilen der grossen Stadt einlädt. Ich bin gespannt, wie das wird. Das Wetter ist sehr kühl, leicht dunstig.

Und damit wünsch ich Euch jetzt erst mal einen grossartigen Karfreitag!

Über ungeteilte Aufmerksamkeit…

Istanbul, 7:56, Tag 714

Heute Nacht ist mein Benz abgesoffen. Ich parkte vor meiner neuen Wohnung, deren einziges Zimmer mich verblüffend an mein früheres Kinderzimmer erinnert, die Tür war an den Rändern abgefressen, so dass meine Nachbarn reinsehen konnten. Rechts vorne stand eine grosse Maschine, deren Zweck ich leider vergessen habe. Als ich zum Parkplatz kam, stand schon kniehoch das Wasser. Dann bemerkte ich andere Autos, die über die erste Reihe gestapelt waren. Ich fand mein Auto gar nicht. Dann endlich doch. Mit minutenlangem Kampf vorm Aufwachen, um es von Eis und Schnee frei zu fahren…

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Ungeteilte Aufmerksamkeit ist selten in meinem Leben. Mich voll einlassen, auf jemand anderen, auf einen anderen Ort erfordert bei mir viel Vertrauen. Erst dachte ich, in andere. Dann merkte ich, in mich.

Es wird schon ok sein, der oder das andere wird schon ok sein. Meine Erwartungen an das Ergebnis ruinieren es oft noch vorm Entstehen. Jedes mal, wenn ich ungeteilte Aufmerksamkeit wirklich erleben durfte, was das Ergebnis phänomenal, überwältigend. Vor allem im Rückblick. Im Moment des Erlebens, schien es ganz natürlich.

Mein erster Liebesbrief. Mein erstes Bewerbungsschreiben. Meine erste Freundin. Mein erster Job. Vieles mehr assoziiere ich mit „erstem Mal“. Spannend? Wenn man etwas oder jemandem die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, ist es immer ein „erstes Mal“. Man bemerkt selten die Einmaligkeit jedes Erlebens.

Wenn ich zu lange Dusche, habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich merke, dass ich auch unter Dusche nicht alleine bin, obwohl es mir so scheint. Wenn ich in mein Auto steige, auch. Wenn ich nicht aufesse, auch. Selbst wenn ich Fleisch esse. Manchmal sogar, wenn ich meine Jeans toll finde. Wenn ich etwas mit ungeteilter Aufmerksamkeit tue, werden mir mehr und mehr Auswirkungen bewusst.

Und die Momente ungeteilter Aufmerksamkeit erzeugen ein völlig falsches Bild von mir. Manchmal messe ich mich an der Qualität dieser Momente. Dann erscheint der abgelenkte, vielseitig interessierte, viele Bälle jonglierende Arne nur ein Abziehbild des echten zu sein. Dann warte ich aufs Scheitern. Dann möchte ich durchs Tal auf den nächsten Gipfel schwingen. Dann kann ich’s gar nicht abwarten, ins Tal zu rauschen. Der Schwung erzeugt das nächste High.

Diese Woche habe ich Breaking Bad entdeckt. Was für ’ne grossartige Geschichte. Verstehe endlich den Hype, den ich in den letzten Woche um die neue Folgen im amerikanischen Netz beobachten konnte. So vielschichtig, dabei so verrückt, weit weg und doch so nah dran an der heutigen Lebenswirklichkeit vieler hier.

Morgen geht’s zurück nach Berlin. Die Knappheit der Zeit ermöglicht eine höhere Dichte an Aufmerksamkeit. Die Physiker sollten so was mal in Formeln packen. Deren mathematische Methoden und Modelle auf die unser Verhalten, unsere Gefühle und Gedanken angewendet, sollten das beweisen können.

Ein Spaziergang und Piknik im Park dienen als Experimentierfeld.

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Wünsch Euch einen erholsamen Sonntag, voller ungeteilter Aufmerksamkeit!

Erinnerungen an ein Aufwachen…

Berlin, 7:08, Tag 704

Heute erinnere ich mich wieder kaum an meine Träume. Gestern und vorgestern war gross-, gross-, grossartig! Bin so gespannt, wie es weiter geht!

Habe das Espressino besucht. In 2008 habe ich dort Kiril getroffen, der mit einer Hingabe einen bodenlosen Espresso für mich zubereitete, dass ich irgend wie aufwachte und zum ersten Mal einen Espresso so richtig bemerkt und genossen habe.

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Danach hatte ich einen Latte zum Gehen bestellt, der ohne Zucker trotzdem süss schmeckte (weil die Milch nicht so stark erhitzt wurde) und der ein Ahornblatt im Milchschaum zeigte.

Wegen dem Ahornblatt bin ich dann auf der Strasse umgekehrt, habe Kiril gefragt, ob er auf Facebook sei. Und seit dem Tag kann ich das völlig andere Leben von Kiril, ein australischer Barista, seine Besuche auf Barista Weltmeisterschaften, seine zwei Monate in Kolumbien auf Kaffeeplantagen, seine Bilder von Orten und kulinarischen Spezialitäten ab und zu verfolgen. So habe ich nie die Verbindung zu ihm verloren und auch nicht dazu, wie ich mich damals gefühlt habe. Der Espresso dort ist immer noch ein Oberknaller!

Ein alter Mann fütterte am Ufer die Möven. So konnte ich wieder mal versuchen, einen Schnappschuss von nahen Vögeln im Flug zu versuchen. Habe gestern schon ein weiteres Bild davon gepostet, bei dem das Wasser völlig surreal spiegelt.

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Dann ging die Sonne am Boden unter. Und als wir zurück nach Berlin starteten, über den Wolken wieder auf. Hier etwa zwei Sekunden vor dem Sonneaufuntergang, die Sonne nur noch von dieser einen Wolke weit weg verdeckt.

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Und der Sonnenaufgang, kurz nach einem Regenguss heute morgen war auch nicht zu verachten, oder?

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Wünsche Euch noch sehr müde und leer, einen ruhig fliessenden Donnerstag!

Ein Meilenstein am Freitag…

Berlin, 7:10, Tag 699

Heute Nacht bin ich auf einem Motorrad hinten drauf mit gefahren, 110 bei erlaubten 50 auf der Istanbuler Autobahn. Wir verpassten unsere Abfahrt zum Sommerhaus, mehrmals. Der Fahrer erzählte mir seine Geschichte, er war sehr hilfsbereit. Doch endlich kam ich zu meinem Mädels und wachte sehr langsam und müde auf.

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Heut ist Samstag. Erst morgen früh geh ich ins Café zum Lesen. Die Spannung der Woche ist noch zu stark. Gestern ist so viel passiert. Erst mein leicht poetischer Anfall. Dann bin ich zum Reichstag und zurück gelaufen, um um 8 bei Rotary einen wirklich grossartigen Vortrag des Direktor des Fritz-Haber Instituts der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Robert Schlögl über Energieconversion zu hören.

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Zurück im Büro gab’s ein eher produktiv-spannendes Teammeeting, gefolgt von einem intensiven Mittagessen mit einem starken Projektentwickler (leider Immobilien;). Danach noch zwei kreative Meetings, die mir richtig Mut und gute Laune machten und zum Abschluss ein wunderbares gemeinsames Kochen mit Freunden. Sechszehn grandiose Stunden, die oder mein voller Bauch liessen mich nicht einschlafen.

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Zwischendurch meldete mein Fitbit, dass seit August 2011 nun fünftausend Kilometer weit zu Fuss gelaufen sei. Über 6 Millionen Schritte haben meine beiden Beine dafür machen dürfen. Das sind pro Tag im Durchschnitt nur etwas über 6 Kilometer und etwas über 8.000 Schritte. Aber eben jeden, jeeedden Tag! Ein dickes Dankeschön an meine Beine und meinem Körper! Ich habe grosses Glück, dass das alles so gut funktioniert und ich eine so schöne Zeit habe!

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Nun mach ich mich weiter ans Aufräumen und Basteln und Bauen. Und wünsche Euch einen ganz grossartigen Start ins Wochenende!

 

Wenn der Himmel leuchtet…

Bizimköy, 8:08, Tag 683

Heute Nacht hatte ich erst mit gackernden Teenagern zu tun und dann mit Patentleuten in einem Workshop. Es war extrem dringend. Ich hatte wenig Zeit, aber wir mussten über Patentüberwachung sprechen. Ich war übervoll von dem Thema und erklärte meine Sicht den Teilnehmern. Vorm Feedback wachte ich noch sehr müde auf…

Gestern Abend sah ich beim Abendessen ein Leuchten am Himmel. Ich musste dringend nochmal runter an den Strand. Die höher liegenden Wolken wurden von der untergehenden Sonne angestrahlt, das in Verbindung mit dem Meer energetisiert und fasziniert mich immer wieder.

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Als ich unten war, sah ich drei Angler auf einem Betonsteg stehen und einen langen, spitzmäuligen Fisch nach dem anderen aus dem sehr bewegten Marmarameer ziehen. Sie waren richtig euphorisch, als ich ankam und drei hintereinander anbissen.

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Wenn jemand von Euch lieben Lesern den Namen des Fisches kennt, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen…. 😉

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Bin nun noch bis Sonntag hier allein im Sommerhaus, meine Mädels sind schon vorgefahren, haben den Sommer schon beendet und sind zurück in die Stadt. Nun kann mich voll auf meine Arbeit und auf mich konzentrieren. Freue mich sehr auf die Einsamkeit und auf das, was sie diesmal mit mir machen wird. Ich werde versuchen, einen regelmässigen Wechsel von Passivität (am Laptop) und Aktivität (Kochen, Aufräumen, Laufen, Schwimmen) hinzukriegen. Bin schon gespannt, ob und wie ich das hier hinkriege.

So, nun aber. Wünsch Euch leicht verspätet, aber trotzdem herzlich, einen spannenden Tag!

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Ein Ausflug nach Mehmetalan Köyü…

Akçay, 6:53, Tag 670

Heute Nacht habe ich Lee beobachtet, wie er Autos im Flieger nach Mallorca schickte. Seine neue Geschäftsidee: den Mietwagen zu Hause mieten und mit in den Urlaub nehmen. Die Beobachtung wurde schnell zu einer Jagd, weil ich mehrmals hintereinander meinen Koffer in einem Taxi vergass und es immer erst im letzten Moment bemerkte. Winkend und rennend versuchte ich, die Taxis zum Anhalten zu bringen, um meine Koffer zurück zu kriegen. Einmal sah ich in Osmanbey das Taxi mit meinem Koffer in einem Parkhaus verschwinden und es kommt zu einem dramatischen Showdown. Wie auf Monitoren beobachte ich die Szene in meinem Traum: bis jemand blutend, steif in meinen Armen stirbt. Ich wachte schwer atmend auf…

Und doch war ich ganz ruhig. Als ob ich einfach wusste, dass es nur ein Alptraum war. Als ob ich einfach wusste, dass ich jetzt wach bin. Mit verschwommenen Augen und unsicheren Fingern tippte ich ein paar Notizen für jetzt in meinen Wecker. Dann bin ich aufgestanden. Dann hab ich mich aus dem Haus geschlichen und zur Morgenmeditation an den Strand gelaufen.

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Gestern sind wir ins Heimatdorf meiner Schwiegerma gefahren, um dort auch die Bekannten und Verwandten zu besuchen. Die Gegend hier ist voller Olivenbäume.  Vor drei Jahren im letzten Urlaub hatte ich mal einige der alten Schönheiten fotografiert und bei Flickr eingestellt.

Hier ein paar neue Impressionen mit iPhone und O-MD und weniger Zeit…

Wünsch Euch einen tollen Freitag!

Schnappschüsse aus Istanbul…

Istanbul, 5:55, Tag 600

Heute Nacht habe ich toll geträumt. Ich bin zwei mal in die Fortsetzung gegangen, als ich erst weit dann kurz vor dem Wecker jeweils kurz wach wurde. Nun habe ich alles vergessen.

Gestern hab ich auf dem Weg zum Büro und zurück ein paar Bilder gemacht, die ich Euch jetzt zeigen möchte. Als erstes ein kleines Kätzchen im Hof der griechisch-orthodoxen Kirche Taksim Platz.

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Hier nur ein Blick in den Himmel der Kirche, ein schöner alter Bau.

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Unten am Bosphorus war ich etwas zu zeitig, so dass ich mich erst noch in einen Tee Garten gesetzt habe. Irgendeine Fähre machte eine Riesenwelle, als ich die anrollen sah, hatte ich das iPhone schon schussbereit in der Hand. Splash!

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Auf dem Nach Hause Weg am Nachmittag bin ich über Sultanahmet gelaufen, dort fand diesmal keine Ralley statt, sondern ein Open Air Schachtournier. Ich schätze, dass im Hippodrom so um die 500 Schachbretter aufgebaut waren.

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Ein paar der Kinder spielten schon oder noch im Gras nebenan.

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Als ich dann wieder in die Strassenbahn nach Hause eingestiegen bin, fiel mir diese geschmiedete Laterne erstmalig auf.

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Hier ist grad schräges Wetter, bewölkt aber auch nicht wirklich immer und so um die 30 Grad, etwas schwül. Nach dem klaren Tag am Dienstag, ist hier nun wieder alles trübe, dunstig. Trotz der Wolken schafft es die Morgensonne aber, ein paar Farben in den Himmel zu malen.

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Wünsche Euch lächelnd einen spannenden Donnerstag!