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Mit ‘freitag’ getaggte Beiträge

Pause

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Basecamp 3

Heute hatte ich einen sehr produktiven Tag. Habe ganz viel Zeuchs weggeschafft und dabei noch gute Laune behalten und einfach immer alles weiter weggeschafft. Vielleicht, vielleichtch bin ich ja bei der letzten Kreuzung richtig abgebogen. Vielleicht auch nur ein temporärer Glitch in der Matrix. Wir werden sehen.

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Heute gibts mal einen Bericht vom neuen Basecamp 3, dass ich für unseren PIZnet Verein in Betrieb genommen habe. Dort gibt es Feature: Check-In, bei dem man sich täglich oder wöchentliche Reminder setzen kann. Und irgendwie hat mich genau das inspiriert, für mein Arbeit dort für diese Woche einen Bericht zu schreiben. Aber auch, weil ich in dieser Woche wohl aussergewöhnlich viel dafür getan habe. Normalerweise möchte ich das auf max. 1 Tag pro Woche beschränken, das ist immer noch jede Menge, aber ich arbeite auch anders, nicht am Stück, hochkonzentriert ToDo Listen oder Themen ab. Ich mach sicher nebenbei noch jede Menge anderer Sachen. Deshalb passt dieser Tag, den ich mir reservieren möchte, da schon ganz gut.

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So, am liebsten würde ich Euch meinen Wochenbericht hier her kopieren. Mach ich einfach und redakteuriere etwas dran herum, um die Privatsphäre der anderen nicht zu verletzten.

Basecamp 3
Oha, also! In dieser Woche musste, wollte und sollte ich unbedingt das neue Basecamp 3 in Betrieb nehmen. Dazu habe ich mir vor allem die Dateien auf unserer Homepage angeschaut, einen Teil davon runtergeladen und hier eingestellt, etwa 70 Dateien vor allem, die der letzten drei Jahrestagungen. Dort habe ich auch viel gelesen und ein paar Initiativen und ToDos gefunden, die ich wieder aufgreifen könnte.

VPP Kontaktaufnahme
Mitten im Flow, habe ich den Schwung genutzt und einfach in der VPP Geschäftstelle vom Schatzmeister und Geschäftsführer Herrn Stern in Erfurt angerufen und kurze 5min mit ihm geplaudert. Danach habe ich eine längere Mail geschrieben, die ich auch genutzt habe, um kurz zu überlegen und zu beschreiben, wer PIZnet eigentlich ist und was PIZnet eigentlich will.

TechnologieAllianz Vorbereitung
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich am Montag oder Dienstag ich den Sponsoring Vertrag der Veranstaltung bekommen, und mit Saarbrücken und Kaiserlautern telefoniert. Auch mit Darmstadt habe ich kurz gesprochen, um die PIZnet Rollups nach Frankfurt zur Veranstaltung zu kriegen.

Ordnerübernahme
Meine Kollegin Julia hat am Donnerstag die Aufgabe übernommen, die etwa 40 Ordner von zehn Jahren meines Vorgängers hier nach Berlin zum durchflöhen, scannen und archivieren zu holen. Da gab es etwas Mailverkehr und ein paar Rückfragen, Erklärungen bei mir.

Adressen
Irgendwie habe ich schon wieder eine Mail meines Vorstandskollegen überlesen oder nicht bekommen, die mit den Adressen aller PIZnet Mitglieder. Etwas scheint da nicht zu stimmen, najedenfalls habe ich am Mittwoch gesessen und habe mir aus einer Liste, die wir hier hatten, Kontakte in meinem Outlook angelegt. Dazu nutze ich ein Tool: FullContact, welche die Kontakte dann zwischen Outlook, Google und meinem Mac und Telefon ordentlich syncronisiert und mit Bildern und Informationen aus Xing und LinkedIn anreichert. Das klappt natürlich nicht bei Firmenadressen, wie denen der PIZe, da habe ich das einfach selber gemacht und habe die tolle PIZ Liste auf der Homepage dafür benutzt. Jetzt werde ich noch schnell die Namen der Hauptansprechpartner dort hinterlegen und dann habe ich eine wunderbare schnelle Liste fürs anrufen und anmailen all unserer Vereinsmitglieder. Habe auch überlegt, ob wir den Provider fragen sollten, ob er uns eine all@piznet.de Adressverteiler einrichtet, so dass wir – wenn wir alle erreichen wollen – diese immer darüber anschreiben, statt das in unseren eigenen Adressbüchern zu pflegen.

Strategie
Heute morgen bin ich zu zeitig aufgewacht und ich habe Ideen gesammelt, wie ich nach einem Monat im neuen Amte an alle Mitglieder schreiben würde. Wie ich am besten in diesem Umfeld tätig sein kann und wie ich am besten helfen kann, ohne ständig in Frust zu laufen, sondern meine Stärken auch einsetzen kann. Es kamen Ideen hoch: die Vorstandstreffen zu nummerieren, die Beschlüsse des Vorstands extra zu sammeln, eine regelmässige Monatsmail an alle zu schreiben. Und dann gleich eine Formulierung, um die ich die erste Mail herum aufbauen würde:

Wir alle arbeiten im und für den Verein PIZnet ehrenamtlich, aus eigener Motivation, ein intrinsisches Engagement. Der Grund für meine Arbeit für PIZnet darf nicht unser, vor allem nicht mein Ego sein, sondern es darf ausschliesslich der zukünftige Erfolg der PIZen und PIZnet sein.

Der Dalai Lama hat mir dann in der Mittagspause noch einen dazu passenden Spruch geliefert, mit dem ich meinen ersten Wochenbericht hier schliessen möchte:

„Happiness depends on inner peace, which depends on warm-heartedness. There’s no room for anger, jealousy or insecurity. A calm mind and self-confidence are the basis for peaceful relations with others. Scientists have observed that constant anger and fear eat away at our immune system, whereas a calm mind strengthens it. Changing the world for the better begins with individuals creating inner peace within themselves.“ ~Dalai Lama, 15.04.16

Meditation

Istanbul, Tag 1128

Feiertag, Freitag. Heute lass ich’s laufen. Aufgewacht und von ganz konkreten Arbeitsproblemen geträumt, die anders verliefen, Erkenntnisse brachten und vertieften.

Heute gibts ein Bild von mir von unserem diesjährigen Meditationsretreat, das letztens in meinen Nachrichten aufgetaucht ist. Danke, Tony, für diese Aufnahme.

Arne

Heute morgen auf dem Kissen hatte ich eine zweite kleine Eingebung. Hatte mir ja vorgenommen, mir hier in Istanbul über die Zukunft von unserem Patentinformationsgeschäft Gedanken zu machen. Wie genau wollen wir das in den nächsten Jahren machen, was brauchen wir dafür. Was soll das System können. Es ist sehr anstrengend auf der einen Seite, weil ich viel zu viel darüber weiss. Und es ist sehr leicht auf der anderen Seite, weil es da ist und wir das nach unserem Willen gestalten können ohne gänzlich davon abhängig zu sein. Nun habe ich schon länger die Idee, dem Geschäft einen neuen rechtlichen Rahmen zu geben und heute morgen kam ein Durchbruch. Ein Gefühl, nun genau zu wissen, was zu tun ist, dass es genauso gehen könnte.

Das gibt immer wieder Mut, das ist der Ausweg aus der gestrigen kognitiven Dissonanz. In solchen Momenten fühle ich mich im Einklang mit mir und meiner Umwelt. Ich weiss, dass das schnell vorbei gehen kann und sich in den Details wieder abschwächen, wenn nicht verlieren wird. Aber solche klaren Momente möchte ich gerne würdigen. Mit Meditation oder meditativen Tätigkeiten schaffe ich mir ein Umfeld, in denen solche Erkenntnisse aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche kommen. Manchmal gelingt es dann, sie fest zu halten, kurz nur, um die Richtung seines Lebens zu ändern, sein Schicksal selbst zu gestalten.

Meditation macht Mut.

 

Aufrichtig

Berlin, Tag 1121

Besser geschlafen, schräg geträumt aber sofort vergessen. Der Tag startet anders, ruhiger, freundlicher.

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Dann kamen die Erinnerungen an Gestern hoch und es blieben zwei Erkenntnisse. Etwas pathetisch vielleicht, etwas zu spirituell, aber egal.

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Das habe ich dann an die Wand geschrieben. Das ist es doch. Und der Vorsatz allein zählt. Aufstehen und sich für die gute Seite entscheiden. Wenn das böse vorbei kommt, einen in Versuchung führt, dann wird man sicher das ein oder andere mal reinfallen, nachgeben, schwach sein. Aber den nächsten Morgen wieder: aufstehen und sich entscheiden.

Freundlichkeit und Aufrichtigkeit sind nur zwei Worte, die für das Gute stehen. Ehrlich ginge auch, aber aufrichtig passt hier besser. Liebevoll ginge auch, aber freundlich passt hier besser.

Dann gab’s noch eine Erinnerung an ein anderes Gespräch gestern Abend.

Dort ging es darum, dass wir doch alle irgend eine Angststörung haben und das auch noch gesellschaftlich total belohnt wird. Führe ich jetzt mal nicht weiter aus. Nach meiner Beobachtung kommt das aber ziemlich gut hin.

Deshalb steht dort noch: mutig statt ängstlich. Weil es auch einer Anstrengung bedarf, sich fürs mutig sein zu entscheiden, statt seiner Angst, seinen Ängsten und Sorgen nachzugeben.

 

Pause

Berlin, Tag 1116

Aus Gründen.

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Pause

Berlin, 6:38, Tag 1109

Heute Nacht wild geträumt, nur kurz geschlafen, hab mich gestern Abend verdaddelt, nicht mit Serien, sondern einem Puzzle im iPad. Die Meditation wirkt noch stark nach, fühle mich viel klarer, kann mich schneller regulieren, habe meine neue Meditationstechnik fast immer parat (ich zähle nicht mehr meinen Atem, sondern spüre der Luft hinterher, die durch die Nase in und aus meinem Körper strömt).

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Bin nicht ganz hier, es gibt schon viele andere Sachen, um dich ich mich kümmern möchte. Habe deshalb eben entschieden, hier nicht weiter zu schreiben, sondern schon mal anzufangen.

Wünsch Euch einen schönen Freitag!

Bauen Erfolg

Berlin, 20:07, Tag 1102

Heute Morgen schön zeitig ausgeschlafen hoch, langer Tag vor mir. Der mit einem schönen Erfolg endete:

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Manche Dinge sind zu leicht, um einfach zu sein. Das hier hat jetzt echt viel zu lange gedauert, aber dafür habe ich jede Menge gelernt. Und das Repository ist nun endlich aktuell, hat sogar ein stimmiges README und auf meinem Macbook sind einige viele Megabyte an neuer Software, die keine Benutzeroberfläche haben.

Deshalb Euch schnell ne gute Nacht gewünscht: Gute Nacht!

 

Tag 2

Berlin, 18:07, Tag 1095

Heute Morgen ist mir ein Freund und ehemaliger Geschäftspartner im Traum erschienen. Spooky, aber hat mit aktuellen Entscheidungen zu tun, die er bereits im letzten Jahr getroffen hat. Dann ging der Tag 2 unseres mtc Strategy Retreats los, natürlich erst nach einem Spaziergang am Beetzer See.

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Auch der zweite Tag hatte seinen Moment der Klarheit bei mir. Nach der ersten Runde der Zusammenfassung der gestrigen Ergebnisse, hat es klick gemacht und der Sinn unserer Strukturen hat sich voll entfaltet: die Zusammenfassung von gleichen Tätigkeiten in vielen unserer Entwicklungs- und Supportteams als Dienste im Bereich Services. Passiert ja schon für Finanzen, Personal, IT, Teamassistenz und Infrastruktur, aber eben noch nicht für weitere, eher kundennähere Sachen. Das könnte sich in diesem Jahr ändern. Die Anfänge sind aufgeschrieben, vereinbart und machen voll Sinn. Die Runde war produktiv, engagiert und irgendwie entspannt und freundlich. So jedenfalls sagte es die Eventchefin vom Hotel beim Abschied. Kann ich voll bestätigen. Nun bleibt noch die Zeit für einen Moment des Dankes: danke!

Wünsch Euch einen schönen Feierabend, ein schönes Wochenende!

Leseempfehlung

Berlin, 7:16, Tag 1088

Heute Nacht sehr schräg geträumt, von abfahrenden Zügen und dem Stress davor, von fremden Wohnungen in den anonymen Wohnblöcken Singapores und von meinen Haarwurzelkanälen unter der Lupe.

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Der Sonnenuntergang gestern war sehr schön, das zeichnete sich schon weit vor seinem Eintreten ab. Auch heute morgen könnte der Blick vom Dach einige schöne Momente beschert haben.

Obwohl ich seit ein paar Monaten keinen einfachen Dachzugang mehr habe, merke ich wie ich die Sonnenauf- und untergänge noch immer gut einschätzen kann. Also, ob sie etwas besonderes haben, eine besondere Lichtstimmung oder Dynamik. Habe wohl soviel geübt in den Jahren auf dem Dach, dass ich das nun wohl einfach sehen kann.

Es zieht meinen Blick immer wieder nach oben und zusammen mit der Umgebung des schönen Kiezes hier, entstehen grad andere Bilder. Ohne die Konstanz der gleichen Skyline. Mit mehr Abwechslung. Dabei brauche ich vor allem die Äste der Bäume. Vielleicht weil Winter ist. Durch den Mangel, den Mangel an Laub und den Mangel Dach, entwickelt sich grad etwas Neues. Die tägliche Suche nach dem perfekten Moment für das eine Foto, hat sich vom Sonnenaufgang auf den ganzen Tag ausgeweitet.

Dau lese ich grad Marcuse. Endlich mal wieder ein Philosoph in meinem Leben. Davor ja von Laloux schon ein Sachbuch. Die richtigen Philosophen sind ja nochmal ne andere Nummer. Jede Seite Anstrengung. Anziehend durch eine komplexe, tiefgehende Sprache. Ein wenig wie bei Thich Nhat Hanhs fortgeschritten Büchern, dort bleibt zwar die Sprache einfach, die darunter liegenden Konzepte und Gedanken sind aber oft unendlich tief.

Bei Marcuse sind die Gedanken länger, die Wiederholungen abwechslungsreicher, interessanter. Und seine Gesellschaftskritik trifft einen absoluten Nerv bei mir. Wusste bis gestern nicht, dass jemand solche Gedanken hatte, die mein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit ausdrücken können, eingebettet in ein theoretisches Gebäude, in geschichtliche Zusammenhänge. Es ist einfach phantastisch. Einzelne Thesen möchte ich gar nicht herausgreifen, sie würden nackt sein, ohne den Kontext seiner Sprache und seiner Gedanken davor und danach. Bin erst auf Seite 35 und bin sehr gespannt, wie es weiter geht, ob und wie er das Drama seiner ersten Analysen auflösen kann.

Wünsch Euch gespannt, einen entspannten Freitag!

 

Standardreaktionen

Berlin, 9:01, Tag 1081

Heute Nacht ausgeschlafen, nach dem Marathon gestern hab ich das sehr gebraucht. Hab meine Morgenroutine noch nicht wieder gestartet. Fühlt sich komisch, unsauber und rebellisch an, eine ganze Woche einfach immer ausschlafen und extra lange liegen bleiben, wieder einschlafen. Erwarte doch eigentlich, dass ich voller Freude und Freiwilligkeit jeden Morgen um Fünf aufstehe und stundenlang meditiere. Die dafür nötige Entschlossenheit habe ich grad nicht. Dafür brauche ich die wohl grad an anderer Stelle, die Routinen mit meinen Liebsten überprüfe ich grade. Versuche grade einige Standardreaktionen, lange und oft geübt, anzupassen, zu verändern, um neue Optionen zu erweitern. Der Morgen ist ein schönes Beispiel. Frau Krueger schläft immer länger als ich. Egal, wie lange ich schlafe. Ihre innere Uhr lässt sie grundsätzlich mindestens eine halbe Stunde nach mir aufstehen. Selbst wenn ich versuche, auszuschlafen, um selbst mal einen Kaffee ans Bett gebracht zu kriegen, misslingt das jedes Mal. Verbunden mit dem Schlechtfühlen, wegen des Ausfallenlassens der Morgenroutine, kann ich mindestens ein leichtes Rumzicken nicht vermeiden. Heute aber schon. Das ist gut und eine schöne Folge des Urlaubs. Den Alltag, der doch nur aus solchen Standardreaktionen besteht, zu verändern, braucht auch Kraft und Entschlossenheit. Mindestens genauso viel, wie man anfänglich zum zeitigen Aufstehen und täglichen Meditieren braucht.

Mit dem Sonnenaufgang gestern bei der Abfahrt verabschiede ich mich nun in den Urlaubstag.

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Wünsch Euch eine entspannten Freitag!