mittwoch

Wieder in Berlin zurück. Nach einer kurzen Nacht. Habe mich gestern noch in einem Park über Nizza verlaufen, weil kurz nach dem Sonnenuntergang 3 der 5 Tore verschlossen wurden und ich zusammen mit Franzosen erst beim dritten Tor richtig lagen. Der Parkwächter hielt uns nur einen Zettel mit seinen Tornamen hin, aber keine Karte. Und die Tornamen waren nicht in Google Maps enthalten. Zack, aufgeschmissen.

Also spät ins Bett und zeitig hoch. Sehr zeitig hoch. Halb 5 schon, um den ersten Flieger nach München zum Kundenmeeting zu kriegen. Nun bin ich grad in Berlin gelandet und fahre nach Hause, schreibe schnell, damit ich gleich Zeit für die Damen hab und kein: mhh, ich würd gern noch bloggen im Hinterkopf rumgeistert.

Deshalb gibt noch mehr Reisebilder.

Schöner Sonnenaufgang heute. Zur Zeit passt es genau, dass ich kurz vor 7 auf dem Weg zum Bäcker ein solches Foto machen kann.

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Heute nur ganz kurz, viel zu tun, viel gemacht. Aber auch einen etwas anstrengenden Start in den Arbeitstag. Wollte Ruhe. Konnte nichts dafür tun und so fügte ich mich und liess locker und damit lief es dann ganz wunderbar.

Und hab eben zum Feierabend ein neues Enterprise WiFi ausprobiert und in wenigen Minuten standardmässig eingerichtet. Kommt von Ubiquiti Networks. Ziemlich beeindruckende Technologie und vor allem ein Riesenunterschied zu Lancom oder Fritzbox, die ich bisher ganz gut kenne. Wenn das hier bei uns jetzt bis übers Wochenende gut läuft, dann werfen wir die Lancoms in der Firma aber so was von hochkant in Windeseile raus.

Spielend Machen hilft immer.

PS: nächste Woche Mo-Die bin ich auf der II-SDV 2016, halte einen Vortrag über unsere Elastischen Suchen. Freu mich schon richtig dolle, auf alle anderen Vorträge und alle wieder zu sehen und auf die Stadt auch. Is ne hochkarätige Nummer, sag ich Euch. Ganz viel schlauere Leute, die mich bisher immer sehr inspiriert haben.

 

Berlin, Tag 1140

Heute wieder zeitig hoch. Es gibt so viel zu tun, dass ich heute wirklich hier mal ne Pause mache und meine All Hands Präsentation weiter vorbereite.

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Istanbul, Tag 1133

Heute morgen gabs endlich mal wieder einen Sonnenaufgang. Lag eventuell auch daran, dass ich viel zeitiger aufgestanden bin und den ganzen Prozess vom Sofa aus beiwohnen konnte.

Habe jetzt ein Problem. Finde zum ersten Mal seit 8 Jahren eine andere Smartphone Kamera besser, als die meines iPhones. Hätte nie gedacht, dass das mal passiert. Heute am 30.3.16 ist es soweit. Nicht, dass ich wechseln wollen würde. Aber, das gibt mir jetzt schon sehr zu denken.

 

Heute mache ich es wieder so, wie gestern. Entscheide mich aktiv für einen schönen, leichten Tag.

Entscheide Dich, jeden Tag neu.

 

Zurück in Berlin, Tag 1119

Heute Morgen zeitig hoch, gut meditiert, aber schon angefangen zu arbeiten, um 9 startete mit meiner Präsentation und dann bis Mittags die Veranstaltung weiter moderiert. Kurzer Imbiss und ab nach Haus im Auto.

Das Wetter wurde gestern Abend noch richtig toll. Haben eine Schlossführung bekommen, war etwas anstrengend, kenne nun die Familiengeschichte und alle Portraits der Schimmelmanns im Wasserschloss. Aber nach etwa 40min konnte ich nichts mehr aufnehmen. Die letzten 30min der Führung habe ich vor mich hingeträumt und bin nur noch hinterhergeschlurft in den schönen Filzlatschen. Die Möbel waren auch sehr toll.

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Ja, nun habe ich morgen und übermorgen noch zwei vollgepackte Tage in Berlin, dann gehts Samstag ab nach Istanbul für zwei Wochen remote Arbeiten und sicher den ein oder anderen Ausflug.

Hier ist’s schon halb 8, ich klappe hier mal schnell zu und wünsch Euch noch ’nen schönen Abend.

 

Berlin, Tag 1114

Wieder mal wilde Träume, diesmal Horrormovie mit meinem Cousin in einem verlassenen Krankenhaus. Der Morgen startete schon wieder intensiv, viele Gefühle, Gedanken und auch Action. Bin dann mit der Kleinen in die Schule und allein zurück gelaufen, dann ging es schon etwas besser.

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Seitdem beschäftige ich mich wieder intensiv mit unserem Deparom. Es passiert da grad jede Menge, wie haben uns da ganz schön verfranst und haben doch fast alles fertig, also bis ein paar Details, die letzten 5%, an denen es ja immer hängt. Es sind immer nur Details und an den letzten 20% kann man sich ewig aufhalten. Ohmann!

Na, ich mach da mal weiter und lass Euch hier in Ruhe. Schönen Tag Euch!

Rheinsberg, 6:35, Tag 1107

Heute Nacht schräg von einem Maserati geträumt, der von einem Gründer verschönt werden sollte, was gar nicht geht, und ich mir aber das Video dazu ansehen musste: 6:21.

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Aufgewacht mit Unruhe und schlechtem Gewissen. Versuche das Loszulassen. Es ist jetzt nicht die Zeit dafür. Der Grund für das schlechte Gewissen liegt schon in der Vergangenheit. Und ich bin jetzt hier, nicht dort. Sicher könnte ich anrufen und mailen oder chatten, aber um was zu machen? Ich bin jetzt hier, nicht dort.

Denke statt dessen darüber nach, ob meine Kollegen auch zu Arbeit kommen würden, wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen von sagen wir mal 1.500€ pro Person in ihren Haushalten bekommen würden. Familie mit zwei Kindern: peng 6.000€. Unsere Arbeit wäre sicher eine ganz andere. Einige würden nicht mehr kommen, andere sicher doch und Angst und Kontrolle wären weniger ein Faktor. Wir hätten mehr Zeit uns um den Sinn und das Ergebnis unserer Arbeit zu kümmern.

Heute ist Einkommen eine Voraussetzung, damit die Menschen bei uns überhaupt arbeiten können. Wenn es uns nicht gelingt, Einkommen zu erzeugen, kann niemand diese, seine Arbeit bei uns mehr tun. Wir wären nicht fähig dazu in dieser Gesellschaft, wir hätten jede Menge anderer Probleme. Da unsere Grundsicherung eben nicht bedingungslos ist, sondern mit irre vielen Anträgen, Terminen bei Ämtern, Regeln, Wohnungssuche, etc, gäbe es kaum noch Zeit, uns auf unser Tätigsein zu konzentrieren, bzw. wäre es viel anstrengender. Gleichzeitig verbieten wir Arbeit sogar für einen Teil der Menschen, die hier leben. Damit zwingen wir sie in die Kontrolle und Überwachung der Ämter unseres Staates. Wir nehmen ihnen die Möglichkeit, Einkommen zu erzielen. Damit dürfen sie nicht arbeiten, selbst wenn sie es könnten und wir viele unerledigte Aufgaben bei uns haben.

Wie wir uns organisieren, welche Regeln für die Zusammenarbeit wir uns selbst geben, dass wir uns überhaupt Regeln geben und nicht alles mehr informell, bilateral regeln können. Darüber denke ich auch nach. Wie muss ich mich ändern? Welches Verhalten ist dienlich, welches ist eher schädlich? Wie schaffe ich das, motiviert zu bleiben, im Prozess zu bleiben? Es gibt so viele Gedanken da oben, so viele Ideen und so viel Frust dazu. Sisyphus.

Und trotzdem, bleibt nur, es immer wieder neu probieren. Dran bleiben. Vertrauen.

Wünsch Euch einen achtsamen Tag!