Moves zeigt die Zukunft der Quantified Self Tools…

Istanbul, 8:08, Tag 527

Heute Nacht kam Aleyna zu mir und erzählte mir ihren Alptraum von Oma und einer Fliege im Schrank, kuschelte für eine Weile und verschwand wieder in ihr Zimmer! Danach hatte ich in der verbleibenden Stunde auch einen kleinen Alptraum. Ich joggte am Ufer lang, popelte gerade als Ricarda B. mir entgegenlief, es sah und statt es zu ignorieren, es raus posaunte. Aleyna war bei mir und die ganze Sache mir unendlich peinlich. Danach bei einem sehr alten Bauernpaar, die den Hof noch selbst versorgten, obwohl sie sich kaum bewegen konnte. Eine Sau lag da mit ihren Ferkeln, ich zählte durch, es waren 36! Normal sind um die 24, was für Glückspilze. Wir sollten Frühstück kriegen auf einer sehr engen Terrasse und ich sollte einen Platz für Eckhart H. freihalten, es war ein Kampf, viele junge Leute, die ständig kamen und fragten, ob noch etwas frei sei… ich wachte unruhig auf.

Das alles in den nur knapp 6h Schlaf, die ich heute Nacht bekommen habe, weil ich unbedingt nach Istanbul wollte. Einmal um mich endlich mit Volkan zu treffen, einem Bekannten, der eine super gut laufende, stark wachsende Web Agency hier betreibt. Das war so, dass seine Mutter meiner Frau bei einem Tee Anfang der Woche erzählt hat, dass er Hilfe braucht und wir beide unbedingt zusammen arbeiten müssen. So läuft das (nicht nur) hier in Istanbul/Turkey. 😉

Es gibt wieder so viel, worüber ich hier schreiben müsste, zum verrückt werden. Unser opd wird Anfang nächster Woche in der Version 1.0 gelauncht, die letzten Vorbereitung, der Feinschliff, die Politur sozusagen, finden gerade statt. Danach fokussieren wir uns auf die API und ein wenig Marketing, um unser neues Produkt bekannter zu machen.

Gestern bin ich von Edenspiekermann nach Hause zu mtc gelaufen, hatte mich mit Robert getroffen und uns endlich mal wieder abgestimmt.

Beim nach Hause laufen, habe ich meinen Impulsvortrag nächsten Montag Abend in Kaiserlautern vorbereitet, werde über meine Sicht auf die Trends im Netz sprechen und versuchen, den Zuhörern die Themen Plattform, Quantified Self und Internet of Things und vielleicht, bestimmt interessieren Sie sich auch für unsere neue Plattform opd.

Hier mal ein Screenshoot von Moves, der wohl innovativsten App für das Quantified Self der letzten Jahre:

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Diese Anwendung schafft es, ohne dass der Akku des iPhones leer läuft, all die Dinge aufzuzeichnen, die die Sensoren des iPhones hergeben und in einen sinnvollen Kontext zu stellen.

Dass ich Besitzer eines Fitbits seit dessen erster Stunde bin und also seit fast zwei Jahren meine Bewegungsmuster aufzeichne, könnt ihr u.a. hier nachlesen.

Moves  macht den Fitbit überflüssig, bzw. zeigt einfach, wohin die Entwicklung geht. Diese Sensoren, verbunden mit den Kartendaten im Netz und den manuellen Korrekturen, also dem Feedback der Benutzer, ergibt ein super geniales Tracking Tool, welches sehr genau erkennen kann, ob ich spaziere, laufe, renne, Fahrrad fahre und wo ich mich dabei befinde.

Damit brauche ich nicht mehr, wie zum Beispiel bei der App Runtastic, dem Tool manuell sagen: ich will jetzt anfangen zu laufen und dann: ich bin jetzt fertig mit laufen. Denn die Sensoren, das Telefon weiss doch schon, wenn ich damit anfange und wieder aufhöre.

Damit genug der Vorbereitung meines Vortrages 😉

Nun noch ein zwei Bilder des Landeanfluges über ein voll erleuchtes Istanbul, den ich fast verschlafen hatte, weil der Spätflieger doch erst so spät flog, erst die FSM Köprüsü genannte zweite Brücke über den Bosphorus.

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Und hier in der Nähe wohne ich, das schwarze Dreieck in der Mitt ist ein grosser armenischer Friedhof, darunter die fast größte Shoppingmall Istanbul, Cevahir, die sich etwa 15min Fussweg von uns entfernt befindet.

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Wünsch Euch einen ganz besonders leuchtenden Tag!

Nachtrag: „Normal sind Würfe mit ca 10 – 16 Ferkel, im Jahr bei ca 2,3 Würfen/Sau etwa 30 aufgezogene Ferkel = gute bis sehr gute Aufzucht. Jede Sau hat 2 x 8 Zitzen, ob alle Milch geben ist dabei fraglich.“ Sagt mein Vater und der muss es wissen. 😉

Selbsterkenntnis durch Zahlen…

Bad Saarow, 7:22, Tag 109

Uff, ich habe geträumt und es vergessen… ich erinnere mich nur noch, dass ich den Traum eh nicht hätte aufschreiben können. So was gibt es tatsächlich auch und hier ist alles echt und es wird nichts bewusst geflunkert und ein gestriger Traum einfach zu einem heutigen gemacht.

Für heute ganz schnell ein Fundstück aus meinen Feed für Euch: denn Nike hat es auch getan und springt auf die Quantified Self Bewegung auf mit dem Fuelband und dem üblichen Megamarketing.

Ich selbst trage ja seit letztem Sommer bereits täglich den FitBit, der das gleiche kann. Solche Daten wie in dem Tweet hier zu sehen, sammelt dieses kleine Gerät und lässt mich darauf in verschiedenen Formen und Farben zugreifen.

In meinem persönlichen Dashboard habe ich hier mal den Dezember fotografiert. Ich kann deutlich das Spazieren gehen im Urlaub erkennen. Am 17. Dezember habe ich hier schon mal kurz hier eine Statistik eines der aktiveren Tage gepostet.

Ein schönes Blog zu dieser ganzen Bewegung der Selbstdatensammlung ist das quantfiedself.de Blog, welches das ganz aber sehrsehr ernst nimmt.

Apropos, ernst nehmen: nun startet gleich der Tag 2 unseres Startegieworkshops und ich wünsche noch etwas müde lächelnd allen einen tollen Freitag!