3. Tag Island 2017

Am dritten Tag, zeitig hoch, schräges Frühstück mit etwa 60 Menschen einer Bustour, die wie ein Heuschreckenschwarm in Minuten das Buffet leer räumten. Aber wir waren frohen Mutes, kamen etwas später wieder und fuhren dann los zum Geysir und Gulfoss.

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Das hier weiss ich gar nicht mehr, nur dass es wohl an der 1 entstanden ist. Ich finde halt die Landschaft dort überall soooo wunderbar.

Ein Slo Mo mit dem iPhone 8 Plus, welches ich mein eigen nennen darf!

 

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Ganz im Hintergrund seht ihr die Minimini Menschen.
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Ein Panorama über die ganze Breite…
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Und noch ein Loop.

 

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Hier ein Live Bild vom Gullfoss in der ganzen Breite, leider ohne Sonne und deshalb nicht golden sondern nur grau.
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Ganz im Hintergrund seht ihr die Minimini Menschen.
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Gib eine Beschriftung ein

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Unweit vom Gulfoss gab es noch einen kleinen Wasserfall der Hjallparfoss mit einem runden See und etwas schickerem Basalt an der Seite. Hier bin ich das erste mal mit der Drohne hoch, aber war wegen technischer Probleme etwas sackig.

Eigentlich wollte ich weiter nach Landmanalaugar, aber die Hochlandpisten waren schon geschlossen und mit nem Mietwagen ohne Guide wollte ich nichts riskieren.

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Dafür gab es einen Umtrieb von Islandponies zu bewundern auf der Heimfahrt.

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Und auch die Schafe liessen sich ganz kurz fotografieren! Und dann rannten sie alle schnell weg… 

2. Tag Island 2017

Das 22 Hill Hotel hat ausser einer tollen Lage nicht wirklich viel zu bieten, hier würde ich beim nächsten Mal wohl besser woanders bleiben wollen. Die Zimmer winzig und veraltet, das Frühstück naja! Der Supermarkt war nahe, so dass wir uns Abends noch mit Wasser und Obst versorgen konnten. Wir sind zeitig hoch und los.

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Die Fussgänerzone war Sonntags um halb 10 noch sehr ruhig, deshalb schnell zum Landmark, der Hallgrimskirkja mit ihrem 73m hohen Turm.
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Das Wetter, die tollen Wolken waren so toll. Mit 7 Grad etwas kühl für uns spätsommerlich verwöhnte Berliner, aber wir waren vorbereitet.
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Hier das tolle innere der modernen (83) Kirche. Wollen wir rauf in den Turm? Klar! Schlange? Nicht Sonntags 10 Uhr. Gut.
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Hier der Turm am Eingang nach oben fotografiert.
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Und noch eins, weils echt schön war.
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Und noch eines mit etwas mehr Umgebung.
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Auf dem Weg zurück zum 22 Hill fand mich dieses schöne Graffiti. Nach einem zweiten Frühstück im Cafe Sandholt sind wir auch schon los in den Süden.
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Unser zweites Hotel liegt etwas 30km hinter Selfoss, in Hella. Da gab es nichts, also Check In und weiter auf der 1 mit dem Skogafoss als erstes Ziel.
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Und hier ist er in alter Schönheit: der Skogafoss.
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Hier sogar mal ohne Menschen, was ihn gleich viel kleiner wirken lässt.
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Also doch wieder mit Menschen. 🙂
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Es war sehr sehr feucht dort unten.
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An der Seite gibt es mittlerweile eine Treppe nach oben, das war 2004 noch eine schlimme Kletterei mit dem Rucksack.
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Ein Panorama.
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Und hier nochmal ein Blick näher ran an den 60m Sturz

 

1. Tag Island 2017

Der Sommer ist vorüber. Wir sind letzte Woche Samstag für kurze fünf Tage nach Island im Herbst geflogen. Eigentlich um Polarlichter zu sehen. Ein sehnlicher Wunsch meiner Liebsten. Ich wollte Island im Herbst wieder sehen, nachdem ich 2004 drei Wochen im Sommer ins Hochland gewandert bin.

Es war grossartig. Wir hatten solch ein Wetterglück. Habe viel gelernt und will unbedingt wieder kommen. Island ist toll. Seht selbst:

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Kurz vor der Landung mit der isländischen, lila WOW Air von SXF nach KEF.
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Wir sind sofort mit dem Mietwagen zur naheliegenden Blue Lagoon.
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Neben den Polarlichtern der zweite dringende Wunsch meiner Damen.
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Vor dem Eingang gibt es einen Eindruck, wie es hier mal ursprünglich ausgesehen hat.
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Denn in der Blue Lagoon selbst ist alles auf Massentourismus ausgelegt und entsprechend „verkünstelt“ mit Betonfussboden statt Schlamm (wie noch 2004).
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Der erste Sonnenuntergang war ein Traum. Ich schon raus aus der Lagoon, laufe vor dem Eingang hin und her und dieses Motiv findet mich.
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Die Farben wurden immer besser. Ich bin an der Autobahn kurz raus, um mit den Scheinwerfern vom Auto dieses Bild zu machen.
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Ich glaub, das ist unscharf… trotzdem, oder?

Tag 1012

Noch Berlin, 6:17

Sitze schon im Flieger, die Sicherheitskontrolle hält den Flieger auf, kamen wohl alle erst wie ich 20min vorm Boarding zum ersten Flieger nach München. Nun warten wir auf den Rest der Schlange. 

  
Fühlt sich anstrengend an, schon wieder reisen zu einem Meeting, dabei sollte ich es ja gewohnt sein. Ein Them muss ich hier gleich im Flug oder nachher in der S-Bahn noch vorbereiten, der Rest fühlt sich gut vorbereitet. 

Nur müde bin ich, gestern war meine Aufmerksamkeit lang gefordert, von früh um 7 bis abends um 8, erst dann konnte ich zur Ruhe kommen und die Beine wurden schwer. 

Jetzt gleich beim Start stell ich den Mediatationstimer an und dann starte ich in den Tag… wünsch Euch was!

Unser unabhängiges Selbstbild…

Noch Istanbul, 7:54, Tag 715

Heute Nacht wurde meine Wohnung von vier Kranken bewacht, die nebeneinander auf Liegen vor dem Eingang lagen. In der Wohnung und davor verhandelte es sich um irgend etwas. Die Nacht war extrem unruhig und sehr kurz. Der Start in die neue Woche ist überschattet von Trennung und Bedauern.

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Wünschte es würde, wie gestern, einfach so beim überlangen Duschen ein Begriff auftauchen, um den herum es sich gut fühlt. Jetzt tauchen Themen und Strukturen der Arbeit auf. Ich sitze im Flieger, habe meditiert, gefrühstückt, ein wenig gelesen. Spüre den Wellen der Konzentration, der Fokussierung, des Schaffens nach. Spüre kurz negativen Emotionen nach, Selbstkritik vor allem und meinem Verlangen.

Je mehr wir nach etwas suchen, je stärker wir etwas haben wollen, umso weniger mögen wir die Dinge, die schon da sind. Je mehr ich ausserhalb von mir suche, um so weniger kann ich mich selbst leiden. Und das ist in Gruppen: Familie, Team, Firma, Kiez, Stadt, Land, Kulturen ganz genau so.

Mein von mir unabhängiges Selbst, mit seinen ganz persönlichen, ja privaten Vorlieben, Routinen, Werten, Fähigkeiten und Kenntnissen beisst sich mit dem anderen abhängigen, verbundenen Selbst. Diese andere Selbstbild, entdecke ich mehr und mehr entdecke und unterdrücke immer weniger und weniger.

Bei meiner Selbsthilfe/persönlichen Entwicklung/Entfaltung gehe ich davon aus, dass ich mich ändern kann, dass mein Erleben sich entwickeln, dass meine Fähigkeiten sich erweitern, meine Kenntnisse sich vertiefen können. Langsamer geht das diese Entwicklung auch mit Werten und Routinen, mit meinem Charakter von statten.

Aber wir sind so konfliktbereit, wenn wir etwas wollen. Erinnern wir uns, je mehr wir etwas wollen, um so wenig sind wir in der Lage, Dinge zu mögen. Je mehr ich etwas will, um so weniger kann ich mich selbst leiden. Wir verlieren unsere Fähigkeit zur Empathie, zu Mitgefühl und unsere emotionale Intelligenz sinkt. Nur so können wir für unsere Überzeugungen „gegen andere kämpfen“.

Wie tief wohl meine Illusionen reichen? Wie viele Schleier wohl noch über meinen Gedanke liegen?

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Beim Entdecken des Sonnenaufganges heute morgen, fand ich diese „Krähe auf Schild über Klimaanlagenebel und grandiosen Leuchteffekten von Sonne an Wolken“.

PS: Wünsch Euch einen schönen Abend! 😉

 

Ein paar wenige Reisebilder…

Istanbul, 6:52, Tag 707

Heute Nacht waren wir in den Ferien am Strand. Als ich den Sonnenaufgang fotografieren wollte, fand ich die aufgehende Sonne nicht. Der Strand war schon voller Menschen und durch die Bäume konnte ich das Meer kaum sehen. Dann bemerkten wir Wasserschäden, massive Wasserschäden an der Decke und den Möbeln. Ganze Schränke wellten sich und zeigten ihr Sperrholz und ihr Sprelacart. Ich drehte eine Runde draussen und stiess mit drei Kindern zusammen, die mich ausrauben wollten, während sie mir vom Boden aufhalfen. Ich hörte einer fragen: na, haste was?

Gestern war Reisetag, für eine Woche Istanbul. Der Anflug war grossartig, leider sass ich auf F und damit der falschen Seite. Als wir über den Bosphorus flogen, waren wir noch über 1.000m hoch. Beim Landeanflug dann, habe ich nur die Häsuermeere gesehen und irgendwie kein ordentliches Bild geschafft.

Hier aber ein Blick auf die Stadt, das neue Galatasaray Stadium im Vordergrund, dahinter der europäische Teil mit dem Bosphorus und einer der beiden Brücken, die man kaum erkennen kann.

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Dann endlich mit über 2h Verspätung gelandet.

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Und dank des Metrobusses, etwa 2h weitere Stunden Stau gespart.

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Nach einem schönen Sonnenuntergang…

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…habe ich den Sonnenaufgang heute verschlafen.

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Wünsch Euch einen grossartigen, ruhigen Sonntag!

Positiver Aktivitätsmodus…

Istanbul, 8:10, Tag 234

Heute Nacht von einem Unwetter geträumt, einem ganz Schlimmen, eines das man kommen sieht. Wir fuhren in einem Auto durch ein Tal, als die ersten Bäume brachen. Ich spürte den Sturm gar nicht am Steuer, sah nur die Dachziegel fliegen. Ich wachte mehrmals auf und immer war der Traum präsent.

Zur Zeit geniesse ich das Schlafen sehr, ich freue mich jeden Abend aufs Einschlafen, auf die Ruhe, die Entspannung, aufs Träumen und Aufwachen. Gestern bin ich viel zu spät ins Bett. Das Schreiben und Planen hat zu viel Spass gemacht. Aber wenn ich mich dann so richtig müde hinlege, ist das wie eine Belohnung, wie ein Fest. Dabei stören mich äußerer Lärm und Unruhe kaum noch. Sie sind sehr immer viel leiser, als der Krach, den ich mir im Innern oft mache.

Grad sind aus drei unterschiedlichen Freundeskreisen 14(!) Bekannte in Istanbul und fragen, ob ich auch hier bin, ob man sich treffen kann, was ich so für Tips hätte, eigentlich fragt das fast jede Woche jemand an. Istanbul wird immer beliebter! Ich versuch dann meist eine kleine Mail zu schreiben, die in etwa so geht:

Hier hatte ich mal meine 10 Must-Do’s zusammen geschrieben. Was dort nicht steht, es gibt seit kurzem eine stunning Aussichtsterasse auf dem höchsten Wolkenkratzer von Istanbul, dessen Besuch ich jedem empfehle. Und hier der awesomest Landeanflug auf die schönste Stadt der Welt, den ich in acht Jahren hatte. Alle meine Beiträge sind ganz sauber unter Istanbul getaggt.
(Und dann mein Disclaimer:) Ich wollte fragen, was Euch so interessiert, weil das sonst etwas schwierig ist mit den Ratschlägen?

  

Und weil ich die größte Gruppe in den nächsten drei Tagen durch die Stadt begleiten werde, habe ich einen detaillierteren Plan ausgearbeitet, den ich hier Stück für Stück posten werde (und dann ergänze ich die Links hier).

Die Zusammenfassung meiner Vorschläge für das, was man in drei Tagen in Istanbul unbedingt machen sollte:

Tag 1 – Sultanahmet Tour, Abendessen im Reina, Ortaköy

Tag 2 – Bosphorus Tour, Abendessen Eftalya, Arnavutköy

Tag 3 – Galata Tour, Abendessen Venge, Levent

Dazu habe ich noch aktuelle praktische Reisetips zusammen geschrieben. Das alles spiegelt nur meine Erfahrungen aus den acht Jahren, die ich sehr viel Zeit in dieser Stadt verbringe und den letzten zwei Jahren, in denen ich hier auch lebe.

Fast alles, was dort steht, habe ich mehr als einmal selbst gemacht. Es ist aber nur ein kleiner Ausschnitt genau des Istanbuls, wie ich es kenne und so sehr liebe. Bitte versteht aber das alles nur als Einladung und als Vorschläge für eure eigenes Erleben.

Wenn ihr einen aktuellen Reiseführer gelesen/ein wenig gegoogelt habt, dann wisst ihr sicher Dinge, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Ich kann euch lediglich als Guide durch die Riesenstadt dienen, euch also bei der Orientierung und der Vermeidung der „schlümmsten“ Touristenfallen helfen und euch die Art zeigen, wie ich die Stadt jeden Tag aufs neue entdecke.

Also, ich hoff auch die Daheimgeblieben können sich an der kleinen Serie hier erfreuen und kriegen vielleicht sogar etwas Fernweh. Eine kleine Warnung zum Schluss, wer mich in Zukunft fragt, kriegt diesen Post hier gezeigt.

Denn, wie mein Freund A. immer sagt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!