Letzter Tag

Bizimköy, 8:29, Tag 897

Heute mal ausgeschlafen. Zeitig ins Bett, etwas später hoch. Wieder intensivst geträumt, diesmal gings um Eifersucht, also diese bei anderen zu ahnen und zu vermeiden. Sehr interessant.

IMG_7835

Ohmann, gestern im werweiswievielten Jahr ist mit aufgefallen, dass die beiden Pinien vor unserem Häuschen ja wirklich Pinienkerne produzieren. Hab mich die letzten Tag schon gewundert, warum – meist ältere Damen – mit gebücktem Kreuz vor unserem Haus und Blick auf den Boden, rumliefen, als hätten sie ihre Ohrringe verloren.

IMG_7834

Aleyna und ich haben gleich einen Detektivclub gegründet. Ich hab mich an das Pilze suchen mit meinem Grossvater in Borkwalde erinnert. Wie mir damals, so muss es gestern Aleyna gegangen sein. Die für das finden der Schalen im Gras notwendige Mustererkennung scheint sich mit zunehmendem Alter zu entwickeln. Hat trotzdem Spass gemacht.

Dann am Nachmittag noch ein Strandspaziergang. Irgendwie geht der Urlaub ja nun sehr deutlich seinem Ende entgegen, morgen startet die Rückreise, so dass ich nochmal ganz bewusst Eindrücke sammeln wollte.

Es gab gestern einen mächtigen Wind, bei wolkenlosem Himmel. Richtig heftige Böen. In der Woche nach den Feiertagen, geniessen noch viele hier ihren Urlaub. Ich wollte gestern eigentlich richtig produktiv sein, und richtig anfangen zu arbeiten. Habe es nicht geschafft, hab dann einfach Laufen lassen. Aufgehört, mich selber unter Druck zu setzen. Geht, vollgetankt mit Sonne, hier in der Ruhe auch viel besser. Trotzdem schweben die Vorboten der kommenden Woche schon über allem. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit hier.

So, nun noch mal den letzten Tag voll auskosten! Wünsch Euch einen schönen Freitag!

Das ultimative Mittel gegen Sandpapierschienenbeine

Bizimköy, 9:52, Tag 662

Heute Nacht wurde ich in einem Großraumbüro begrüßt und hingesetzt und bekam ein Glas Wasser. Gleich sollte ich mich gleich mit jemandem treffen. Er kam und setzte sich zu mir, wir wollten uns in Ruhe unterhalten. Alles im Büro tuschelte, weil ich nicht dazu gehörte und der andere auch nicht. Dann wurden wir in einen kleinen Raum verfrachtet, der sich schnell komplett füllte. Alles voller Menschen, in einem engen, lichtlosen Besprechungsraum, auf dem Boden, den Regalen, den Tischen, den Stühlen. Plötzlich wurde ich aufgefordert, das Treffen zu moderieren und wachte noch geschockt weit vor dem Wecker auf…

Eigentlich wollte ich über „Meditation in der Arbeitswelt“ schreiben. Nur rennt mir hier die Urlaubszeit wie Sand durch die Finger. Es hat nicht sollen sein. Zum Ausgleich gibt es nicht nur ein Bild vom Morgen, sondern gleich drei.

Heute habe ich als ein sehr wirksames Mittel gegen Sandpapierschienenbeine einfach eine kleine Decke mitgenommen. Funktioniert wunderbar. Man sollte beim Betreten der Decke natürlich sehr vorsichtig sein. Leichtes Zupfen entfernt den Sand unter den Andruckstellen natürlich sofort. Selbst bei leicht nassem Sand, wie heute morgen, eine hervorragender Schutz gegen die Diffusion von Sand in die Haut. 🙂

Während der Meditation hatten mich ein paar feine Regentropfen erfrischt. Auf dem Bild ist etwa halb 7 hier und die Sonne geht kurz vor 6 auf.

IMG_0002

 

Auf dem Rückweg vom Strand fiel mir diese leuchtende Rose auf, deren Blütenblätter durch die gerade durch die Wolken scheinenden Morgensonne beleuchtet wurden.

IMG_0001

 

Und mit meinem obligaten Sonnenaufgangsfoto aus dem Badfenster, es gab noch dramatischere Minuten heute morgen, die habe ich auf dem Weg zum Strand zurück neidisch bewundert, verabschiede ich mich.

IMG_0058

 

Und wünsche Euch verspätet, aber umso herzlicher, einen schönen Restdonnerstag. Ist doch Donnerstag heute, oder? 😉