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Mit ‘vortrag’ getaggte Beiträge

Ruhe

Lange ist es hier ganz ruhig. Letzte Woche habe ich mein Jetzt und mein Über mich aktualisiert. Beides hat mich lange beschäftigt. Vor allem beim Schreiben des Über mich fühlte es sich an, wie ein Finden nach langer Suche. Bin jetzt zufriedener mit dem Blog hier, also zufriedener mit mir.

Meine morgendliche Schreibmeditation ist dem Frühstück mit meinen beiden Damen zum Opfer gefallen. Vor 7 fällt es mir schwer, zu schreiben. Nach 8 möchte ich schon mit der Arbeit starten. Nur, dass ihr wisst.

Heute morgen bin ich vor dem Sonnenaufgang an den Strand. Bin in Çeşme, einem türkischen Urlaubsort eine Stunde weg von İzmir. Darf gleich einen Workshop moderieren. Naah, eher eine Vorlesung geben. 32 Teilnehmer, aus der türkischen Patentinformations- und Techtransferszene.

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Fühle grade eine aufgeregte Ruhe. 6:57 war es genau, als die Windstille hier endete. Eine leichte Brise nur, die Wellen kräuselten sich. Es wurde sofort kühler. Und wenig später schob sich die Sonne hinter den Hügeln hervor.

Awkward Pause

Diese Nacht habe ich nur geträumt und wenn ich wach wurde, dann habe ich den Vortrag vorbereitet. Gedanken nachgehangen und dann wieder weiter geträumt. Eine lange Nacht.

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Bin sehr zeitig aufgestanden und habe ein kleines Script aufgeschrieben. Die Einleitung habe ich fast so geschafft, wie ich sie mir vorgestellt habe. Habe mein Script zerrissen und hinter mich geworfen, aber mich dann doch fast ans Script gehalten. Und ich habe eine Awkward Pause gemacht. Beides habe ich bei Craig Ferguson gesehen, der sein Script immer und so eine Pause manchmal macht. Zieht die Aufmerksamkeit.

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Dann gab es ein paar Hoch und Tiefs und ich hab mich durch meinen Vortrag der Vorstellung unseres Elastic Search Backends und des neuen Frontends gearbeitet. Habe auch versucht, einen Aufruf zu mehr Transparenz, zu mehr Offenheit zwischen den Anbietern und Kunden unterzubringen.

Habe wieder viel, viel gelernt und viel Motivation gesammelt, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Das Feedback hielt sich in Grenzen, meine Einleitung wurde ein paar Mal gelobt, was mich sehr gefreut hat.

Hier der Vortrag: elastic search and patent information @ mtc for II-SDV 2016 als PDF und auch noch in Slideshare:

So, weiter gehts hier!

 

 

 

Erfahrungen beim Management von Sitecore Projekten in Grosskonzernen

Berlin, 8:23, Tag 939

Star Trek und Tatort parallel zu schauen war schuld, dass ich wieder etwas zu spät ins Bett kam. Die Nacht war ruhig, ich eine Stunde zu früh wach, habe das liegen bleiben sehr genossen. Dann kam nach dem Aufstehen und nach dem Sitzen im Dojo eine Einsicht. Mir wurde wieder deutlich klar, dass mein Nachdenken über alles im Aussen, mir die Lebensfreude nimmt und die Energie bindet. Und ich das einfach loslassen kann. Durch ein wenig Konzentration aufs Atem, auf die Schritte, auf meinen Körper.

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Habe meinen Vortrag übermorgen durchgespielt, die Slides hatte ich am Samstag fertig gemacht: möchte keine Ähmms, sondern Pausen machen. Da ich die Ähms selbst nicht bemerke, eine schöne Aufgabe.

Die Einleitung, drei Geschichten zu vergangenen Projekten, die zu unserer aktuellen Firmenstruktur geführt haben, kam hoch.

Dann die Vorstellung der beiden Referenzen:. Dabei kein Vorlesen der Slides, sondern wieder zwei kurze Erzählungen, was die Projekte für mich bedeuten, wie ich persönlich sie erlebt habe. Wie wir sie bekommen haben. Den Newsroom mit einer Ausschreibung gegen zwei „fertige“ Produkte, die „nur“ noch anzupassen waren. Das Risikomanagement Systeme ebenfalls in einer Ausschreibung. Wenn Kunden sich für Make, statt Buy entscheiden, haben wir gute Chancen. Alles mit Sitecore, als dem Basisframwork, erstellt.

Danach möchte ich irgendwie geschickt Schwenk zu den Schwierigkeiten bei Projekten in Grosskonzernen kriegen. Die ich dann im letzten Teil auflöse, mit ein paar Grundsätzen, ein paar Lessons Learned. Alles aus meiner Sicht, des Nichtmehrentwicklers, des Gesamtverantwortlichen.

Obs was bringt, und ob überhaupt jemand in den Messehallen zuhören wird, bleibt jetzt für mich offen.

Meine Aufregung ist dabei wie mein Ärger, mein zuviel Nachdenken. „Wir haben immer schon alles, was wir brauchen.“ fällt mir wieder ein. Ein schönes Mantra gegen zu viel denken, gegen zu viel wollen, gegen zu viel wünschen, was alles nicht ist. Die Unsicherheit ist doch nur Ausdruck meiner Lebensenergie, die ich fürs Nachdenken über meine Unsicherheit verbringen kann, oder mit anderen, angenehmeren Beschäftigungen, zB mit der simplen Anerkennung des Faktes, grade nicht körperlich krank zu sein.

Aso, die Slides. Die könnte ich Euch hier noch hochladen, sind ja kein Geheimnis. Am Ende habe ich übrigens noch aus dem letzten Jahr ein paar Anregungen drin gelassen, die mich mit meinem Weg der letzten Jahre verbinden sollen und mich mit meinem Selbstbewusstsein verbinden sollen.

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Damit schliesse ich den Montagspost und wünsche Euch einen ebenso guten Start in die neue Woche!

Der Ausnahmezustand vor Vorträgen: von Träumen und Tränen des Glücks…

Noch Berlin, 6:18, Tag 457

Heute bin ich sehr zeitig am Schreiben, weil ich gleich 8:30 Uhr einen Vortrag bei meinem Rotary Club halten darf und danach gleich nach Istanbul weiter fahre und -fliege, so dass ich es hoffentlich schaffe, meine Kleene vom Schulbus abzuholen.

Geträumt habe ich von dem Vortrag gleich, ich sollte aber über Türkish Airlines berichten, Clay Shirky war anwesend. Unsere Clubpresidentin Honor klaute mir den ersten Teil meines Vortrages mit ihrer unnachahmlich liebenswerten Art. Dann schaute ich noch mal schnell durch meine restlichen Slides und merkte, dass die voll doof waren und wollte noch ganz schnell, während sich alle sortierten, ein paar Screenshoots einfügen. THY hat übrigens auf Ihrer Facebook Page über 1,4 Mio Fans und machen dort einen grandiosen Job, für eine staatliche Airline wirklich grossartig. Dann beobachtete ich Clay, mit seiner Glatze, wie er sich setzte und meine Aufregung schoss durch die Decke: D E R Clay Shirky! Plötzlich war ich so nervös, wie vor meinen ganz grossen Auftritten im letzten Jahr.

So, nun bin ich schon wieder so schrecklich auch aufgeregt, dabei wollt ich doch heute vor meinem rotarischen Freunden mal einen Vortrag ohne diese oft sehr destruktive Aufregung halten. Mir mal einfach zu vertrauen, dass es schon klappt, dass ich das schon hinkriege. Locker bleiben und diese Anspannung mal nicht haben, dieses Lampenfieber, diesen kreativen Nachbrenner, Turboboost mal nicht haben, die doch so anstrengend sind und dessen Treibstoff die Angst vorm Versagen, vor Entblößung meiner Rede als peinliches, sinnloses Rumgestammel, die Angst vor Technikversagen, vor der falschen Reihenfolge, vor völligem Chaos und Unverständnis ist. Diese Angst, die aus dem Wissen entsteht, sich einfach nicht genügend vorbereitet zu haben, dieses schreckliche Sehen, dass man noch mehr hätte tun müssen und können, um diese extrem wertvolle Chance, die Aufmerksamkeit der Zuhörer für eine Weile zu haben, voll nutzen und würdigen zu können…

Während ich das hier so schreibe, merke ich, wie sehr diese Ängste eine, meine Geschichte sind, die ich mir erzähle, die nichts mit dem zu tun, was nachher passieren wird. Wie sehr diese Vorstellung, diese Kreativität doch auch positiv sind. Wenn ich versuche die Wertung raus zu nehmen und spüre, wie plötzlich die Energie frei fliesst und wie ich dass doch auch geniessen könnte und… kann! Wie mich sofort eine extreme Traurigkeit übermannt, weil ich doch so lange diese Energie vor Auftritten mit meinen schlimmsten Befürchten angetrieben benutzt habe, um mich selbst schlecht zu machen, schlecht zu behandeln und wie ich jetzt in diesem Moment versuche, ich wirklich versuche, mir das einfach zu verzeihen, mir dann erlaube, es heute anders zu machen… und mir kullern die Tränen die Wange runter: vor Glück!

Wünsch Euch befreit lächelnd einen wunderbaren Tag!

 

 

Gestern ist gestern! Und heute schneit es…

Berlin, 8:17, Tag 423

Heute Nacht habe davon geträumt, dass ein Freund wollte von mir, dass ich ihm einen Nebenjob genehmige, der das Ende unserer Zusammenarbeit bedeutet hätte. Ich wollte ‚kündigen‘, um es zu verhindern. Es gab keine Klärung. Wenig später berichtete Thomas, wie er ruhig geworden sei: Du musst heraus finden, was dein Ziel ist. Dann fahre ich wieder mal einen Berg hoch. Mit meinen Mädels in einem Taxi, der Fahrer auf der Beifahrerseite, uns stoppt ein Riesenkraterloch mit ganz schmalem Rand, über den wir nicht kommen. Die Mädels lehnen sich schnell nach links, damit der Wagen nicht das Gleichgewicht verliert und den Hang runter rutscht. Der Fahrer und ich machen die Türen auf und tragen den Wagen am Dach haltend über einen und dann noch zwei weitere Krater bis nach oben. Ich schaue zurück und bemerke, dass der Wagen am Dach in einer Schiene eingehakt war, so dass wir ihn nicht getragen sondern nur gezogen haben… und wache auf.

Gestern morgen hatte ich zu Beginn meines Vortrages einen etwa 10minütigen Blackout vor etwa 40 Managern die in zwei Halbkreisen vor mir sassen. Ich hatte alles vergessen, was ich gelernt hatte, mein Kopf war voll mit allen Einleitungen von all meinen Vorträgen. Alles überlagerte sich und ich hab mich heillos in meinen Gedanken, Analogien und Geschichten verstrickt. Vermutlich habe ich bloss einen etwas konfusen Eindruck gemacht, aber innen tobte ein Sturm. Und irgendwann gab ich auf! Und dann fing mein Vortrag erst wirklich an.

Ich glaub, der war dann ganz gut, vermutlich sogar richtig gut, vielleicht mein Bester bisher, was die Klarheit und Eindringlichkeit der Argumente anging. Als ich raus bin, hab mich wie in Trance im Auto umgezogen und statt im Zug bin ich im Auto zurück nach Berlin, ich konnte und wollte keine Menschen sehen müssen, so beschämt war ich von mir und meinem offensichtlichen Versagen. Will mich hier aber gar nicht lange in diesem komischen Gefühl der Scham über den Blackout aufhalten.

Meine Lessons Learned:

1. Bei Übermotivation lieber weniger machen und nicht mehr.

2. Doppelvorträge am Abend und nächsten Morgen sind eigentlich ein zusammenhängender Vortrag, bei dem man zwischendurch kurz schlafen kann.

3. Bei Vorträgen, die halb 9 beginnen, eher halb als um 6 aufstehen, das bringt Ruhe, zumal eine Stunde mit dem Hinweg (eigentlich nur 20min, dann doch 40) und Aufbau (eigentlich 5 min, dann doch 20) drauf ging und das einfach Fokus kostet.

Es gäbe noch über zwei Themen mehr zu schreiben: mein Nicht Sehen Wollen des Stress der Anderen, wenn ich mich selbst in grossen Stress bringe und natürlich denke, dass mein Stress viel wichtiger ist. Und über die Eröffnung des Rotary Global Peace Forums mit über 1.500 Teilnehmer aus 45 Ländern hier in Berlin, bei denen unser Rotary Club den Marktplatz organisiert hat und dort heute Nachtmittag um 5 der Architekt, Stanford Professor, Aktivist und unser Nachbar Diébédo Francis Kéré seine Arbeit vorstellen wird.

Mit ein paar Bildern von gestern, verabschiede ich mich und renn rüber zur Konferenz…

Landstrasse im Spotlight...

Landstrasse im Spotlight…

Ein Hohenloher Dorf in der Vormittagssonne.

Ein Hohenloher Dorf in der Vormittagssonne.

Ganz tolles Licht über der Avus... etwa 15:00 Uhr gestern nachmittag.

Ganr tolles Licht über der Avus… etwa 15:00 Uhr gestern nachmittag.

Eröffnungszeremonie des Rotary Global Peace Forums in Berlin gestern Abend...

Eröffnungszeremonie des Rotary Global Peace Forums in Berlin gestern Abend…

Erster Schnee im Bergmannkiez mit riesengrossen Flocken...

Erster Schnee im Bergmannkiez mit riesengrossen Flocken…

…und wünsch Euch einen wunderbaren Start in den Dezember!

Willkommen in Stuttgart…

Stuttgart, 7:56, Tag 267 (noch 97 Tage)

Geträumt vom Gespräch mit einem Kunden. Sie bezahlen in Zukunft die Steuern für uns und wollen uns deshalb komplett übernehmen. Er ist falsch freundlich, wie immer. Das Argument stimmt sicher nicht, da ist was im Busch… Ich unterhalte mich mit anderen und fühle mich immer unwohler. An einem Ballon am Seil hängend gleite ich aus der Szene. Durch Gedanken zu steuernd, gleite ich zusammen mit G. dahin, über ein Feld, knapp an Pappelbäumen vorbei landen wir. Ein Parkhaus, der Eingang verschüttet, zugemüllt und das Treppenhaus so niedrig, dass ich es auf allen vieren krabbelnd frei räume. Auf halber Treppe kommt von unten ein gehetztes Reh und schaut mich aus grossen Augen an und stürzt sich todesmutig an mir vorbei ins Freie, es folgen ein Hirsch und ein Rehbock. Eine Geschäftsfrau erscheint die meine Fische füttern möchte und mich um Futter bittet. Ich schicke sie ins Dorf. Nach 10min Fussweg dort gibt es Poğaça (eine türkisches Brötchen). Ihr ist es zu weit und ich wache zu früh auf und fotografier den Sonnenaufgang vom Hotelzimmer aus…

Heute halte ich hier auf dem Tag der gewerblichen Schutzrechte den Schlussvortrag gegen halb 5. Ich bin nicht so aufgeregt, wie in Ilmenau und mache mir schon Sorgen, dass deshalb nachher die Anspannung fehlt. Klassische Selbstsabotage. Auch fühle ich mich schlecht vorbereitet, was wohl auch Quatsch ist, weil ich wohl keinen Vortrag in meinem Leben öfter gehalten, stärker variiert und weiterentwickelt habe, also mich nie intensiver mit den paar Slides auseinander gesetzt habe, wie mit diesen.

Den Fokus zu entwickeln, scheint schwierig heute. Das Programm richtet sich an ein reines Fachpublikum: Besichigungsverfügungen, White-Spot-Analysen, Änderungen im US-Patentrecht, Herausforderungen einer Patentabteilung, Verzahnung von F&E und Patentmanagement, optimaler Produktschutz, International schützen, national anmelden  und dann ich mit Was haben Soziale Netzwerke mit Patenten zu tun? Und meiner Standardantwort: noch nix, aber das wird sich ändern und genau deshalb stehe ich hier!

Wer hier ab und zu mitliest, der weiss, ich baue gerne individuelle Einleitungen zu meinen Vorträgen, die ich dann nicht halte, weil ich spontan doch was ganz anderes erzähle.

Diesmal habe ich für die Einleitung, seit Jahren mal wieder, zwei Tageszeitungen in die Hand genommen, die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten. Vielleicht weil ich heute ein konservatives, regionales Publikum erwarte. Wenn überhaupt jemand anders noch von der Konferenz twittert, bin ich überrascht!

Na, jedenfalls habe ich heute Morgen ganz schön viel mit irgendwie Bezug zu sozialen Netzen und digitalem Wandel gefunden:

Rette die Kassette! Günter Schlienz gründet ein Label für die guten alten Kassetten, aber „Die Vermarktung läuft über das Internet: Blogs und Labels haben die Funktion wie früher ein Plattenladen“. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Flair, S. 24

Wer E-Mails sät, wird E-Mails erneten. Anitra Eggler verrät Regeln gegen das Sinnlos-Surfen, die Meeting-Malaria und die Präsentations-Pest und macht damit per Vortrag Werbung für ihr Buch. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart und Region, S. 18

Sandberg neben Zuckerberg. Ist nur ne kurze Meldung, aber mit einem riesigem fast halbseitigem Bild der schicken 42jährigen Marketingchefin von Facebook, die jetzt auch im Verwaltungsrat des Börsenneulings und mit knapp 1 Mrd Mitgliedern grössten sozialen Netzwerkes der Welt sitzen wird. Stuttgarter Nachrichten, Wirtschaft, S. 11

E-Akten ersetzen bald das Papier! Die Bundesagentur für Arbeit schafft ihre Papierakten ab. Ab 3. September soll es in Baden-Würtemberg soweit sein, dann sind 22,2 Millionen Kundenakten gescannt und digitalisiert. Täglich kommen in der BA 400k Dokumente hinzu. Stuttgarter Zeitung, Landespolitik, S. 5

Flirten oder Fernsehen? Neue Leute lernt man nicht mehr zufällig kennen. Mobile oder Online-Dienste bringen Fremde für gemeinsame Aktivitäten zusammen. In Deutschland machen Millionen mit. Stuttgarter Zeitung, Aus Aller Welt, S. 10.

Microsoft übernimmt soziales Netzwerk. Der Softwareriese kauft „Yammer“ für 1,2 Mrd Dollar, Stuttgarter Zeitung, Wirtschaft S. 14

Das geballte Wissen der Stadt. Rund 128000 Medieneinheiten enthält die Rathausbibliothek, die 2009 bereits geschlossen werden sollte und knapp von den Gemeinderäten gerettet wurde. Nähere Infos: http://www.stuttgart.de/rathausbibliothek, Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, S. 24

Zum Computerspiel und zurück. Über die Durchdringung moderner Medien, Teenager entwickeln aus Computerspielen Filme, der Archivar wird zum Animateur, Grenzen zwischen den Medien heben sich auf. All das wurde in einem zweitägigen Symposium der Merz-Akademie behandelt. Stuttgarter Zeitung, Medien, S. 34

 

Wenn auf der Konferenz so gar nichts gesagt werden sollte, was sich für eine Einleitung eignet, dann werd ich wohl die Zeitungsartikel hochhalten und so etwas sagen wie: Auch wenn sie nicht bei Facebook, Xing, LinkedIn, Twitter sind, das Thema findet sie auch so und ich erklär ihnen warum, sagen.

OK, jetzt registriere ich mich mal und verabschiede mich von Euch mit einem nun doch langsam aufgeregten Lächeln…

PS: eine Werbung in Form des Ortsschildes für diese Facebookseite hängt draussen am Schillersaal, dem Konferenzgebäude heute,  nicht schlecht, oder? 😉

Geschafft! Mein Vortrag gestern auf der #PATINFO12 …

Ilmenau, 8:10, Tag 256

Heute Nacht habe ich einen Flugzeugträger von hinten gesehen. Und ein ganz schickes Flugzeug, fast wie das Virgin Spaceship, flog an mir vorbei. Dann stand ich auf dem Deck des Trägers und sah das Flugzeug wieder. Eine Gruppe Fremder ließ sich in der Fremde abwerfen von Flugzeugen. Sie sprangen aus tiefer Höhe und krabbelten in den Wald davon. Sie jagten mit Pfeil und Bogen nach Wild. Dann bemerkte ich, dass sie es auch lebendig fingen und in Gatter sperrten, und einen gut frequentierten Imbiss eröffneten… ich wachte hungrig auf!

Habe gestern meine Vortrag gehalten. Ich hatte zum Schluss drei Einleitungen und habe auf dem Podium sitzend und meinen Vorrednern zuhörend, die vierte auf einen Zettel geschrieben und dann frei gehalten, nur mit den Stichworten und den Slides. Aber eh ich hier noch viel mehr schreibe, hier zum Nachhören mein Vortrag auf Soundcloud, einem grossartigen sozialen Netz, bzw. Plattform für das Teilen, Liken und Kommentieren von Sounds (erfolgreiches Startup aus Berlin). Und sorry für die schlechte Qualität, ich hab einfach mein iPhone auf meinem Platz mitlaufen lassen.

Ich hoffe, ich bekomme von der TU Ilmenau/dem PATON auch noch eine Variante mit Bild. Beim Nachhören fällt mir natürlich der ganze Blödsinn auf, die vielen kleinen Ungenauigkeiten, Übertreibungen, Untertreibungen, ach egal!

Hier einfach Play drücken. Und drunter sind zum Mitklicken die gestern gehaltenen Slides auf Slideshare, was eine populäre Plattform für das Teilen, Liken und Kommentieren von Präsentationen und Dokumenten ist.

Technologiebegeisterung und -kritik in der Patent Information

Berlin, 8:28, Tag 254

Geträumt hab ich auch! Von Verhandlungen, aber beim Augenaufschlag war der morgige Vortrag so präsent und ich sehr schnell schlimm aufgeregt, dass schnell alle weiteren Verbindungen zu meinen Träumen gekappt waren.

Und ich habe viel zu viele Folien!

Bin eben, nachdem ich einen letzten 5km Testlauf für Freitag gelaufen, 20min meditiert und meine Sachen für die nächsten drei Tage ins Auto geschafft habe, meine Folien durchgegangen und will eigentlich mit 6 neuen Folien frei vortragen, ähnlich wie in Lyon… alles andere hat doch keinen Sinn! Alles muss jetzt Neu, im Stress. Panik! Oje, das Timing, das muss ich mir dann auch noch überlegen, oder ich lass es drauf ankommen. Was sind eigentlich die Hauptthesen? Aaahhrg… also jetzt gaaaanz langsam!

Cloud Computing, Soziale Netze und Soziales Design sind Treiber von Innovationen im Internet, die ganz sicher (irgendwann) auch die Patent Informationsbranche verändern werden.

Nun ertappe ich mich oft dabei, dass ich das Neue, die Digitalisierung, die sozialen Netze sehr optimistisch sehe: die komplizierten Herausforderungen der Vergangenheit  in der Patent Industrie sind bald alle überwunden. Alles wird besser und ganz einfach, wie die Qualität wird steigen, die Quantität sinken, die Relevanz sich erhöhen, unterschiedliche Klassifizierungsysteme werden vereinheitlicht, Sprachbarrieren verschwinden, unvollständige, uneinheitliche Rechtstände gehören durch die neue Technologien endlich der Vergangenheit an, schwammige ST36 und andere Standards werden plötzlich überflüssig. Das Ende der Knappheit von IT-Ressourcen und Spezial Know How ist nahe, die Cloud, die Crowd, gutes Design lösen alle Probleme. Alles wird umsonst oder zumindest dramatisch billiger werden. Technologien wie die soziale Netze schaffen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und letztlich Weltfrieden.

Und die Patentämter, Patent Informations Anbieter, also alle Patent Professionals nutzen die Innovationen, die dabei entstehen, heute einfach (noch) nicht für ihre Arbeit. Gaaanz Schlümm!

Ich glaube, sie denken viel zu konservativ und pessimistisch: Das geht schon bald wieder weg, das ist nur ein Hype oder alter Wein in neuen Schläuchen. Soziale Netzwerke sind doch Privatsache, die braucht niemand bei der Arbeit, deshalb haben wir Facebook und Youtube einfach mal geblockt, aus Datenschutzgründen, versteht sich. Das Eine ist doch so wie das Andere, das Neue wie das Alte. Was soll denn daran besser sein? Ich bin mit den Datenbanken, die ich habe, ganz zufrieden. Und ausserdem bin ich bei Xing, dann brauche ich nicht auch noch bei LinkedIn oder Facebook zu sein, und Google+ das ist von Google, die verdienen eh schon Milliarden mit meinen(!) Daten, das unterstütze ich nicht. Und ausserdem ist das nur Unterhaltung oder Spielzeug für Kinder, wie soll man denn damit sein Geld verdienen können. Die paar Leute, die das Neue wollen, sollen erst mal beweisen, dass es beser ist. Und die können es sich ja auch leisten, mal auf die Nase zu fallen. Wer soll das alles noch lesen? Ich habe gar nicht so viel Zeit, mich um all das Neue auch noch zu kümmern, ich sitze schon genug vorm Rechner. Einiges, was sie gesagt haben, ist ja ganz ok. Aber doch noch irgendwie auch mangelhaft und unprofessional. Das Killerfeature der alten Anwendung fehlt ja! Und wie sollen die Anderen da noch mitkommen. Unsere Kunden sind schon heute völlig überfordert mit den Informationen, die sie von uns bekommen. Dazu kommt ja auch noch, dass diese ganze Neue unsere langerprobten (wissenschaftliche, juristsche, technische), und sehr wichtig gewordenen Arbeitsweisen, unsere Werte und Gewohnheiten einfach nur zum Schlechten verändert! Früher war alles noch besser. (Auf zu Manufactum,) Denn es gibt sie ja auch noch, die guten alten Dinge.

Also, was sage ich morgen?

Ich habe keine Ahnung!

PS: Dieser Post wurde inspiriert von der tollen Kathrin Passig, die hier auf der re:publica so grossartig beide Seiten: die der Technologiekritiker und die der Technologiebegeisterten beleuchtet hat.

Vorfreude auf die heißen Themen der PATINFO in Ilmenau…

Berlin, 8:01, Tag 253

Heute Nacht war ich einkaufen mit meiner Liebsten, dann fand ich mich auf einem Motorboot wieder, mit dem wir durch ganz Kanäle gedüst sind (das kenn ich von älteren Träumen schon, hmm). Der Kanal wurde zu einer Strasse über die das Boot voll schnell geschrammt ist, abschüssig zu einem Hotel (kommt auch ab und zu vor;). Das Hotel war sehr voll und eng, viele Menschen kampierten auf den Fluren, Reisegruppen. Plötzlich Aufregung: eine Invasion des Faro Hopper könnte bevor stehen, alle müssen sich mit Schutzcreme einschmieren. Ich sehe nur ein Exepmlar eines grünen Insektes mit grossen Augen und langen Fühlern auf dem Boden sitzen zoome raus und wache auf…

Übermorgen werde ich den nächsten grossen Vortrag dieses Jahres haben, diesmal vor bestimmt 400 Patentinformationsexperten auf der schon seit Ewigkeiten (34. Jahre!) statt findenden PATINFO im schönen Ilmenau mitten im Thüringer Wald.

Ich lese mir grade die Ankündigung durch: es geht um Qualität und Quantität im gewerblichen Rechtschutz und um:

…weitere heiße Themen: open data, crowd sourcing und cloud computing.

Komischerweise sind diese Trends/Buzzwords klein geschrieben, warum nur? 😉

Es gibt genau drei Vorträge im Programm zu den heißen Themen. Die Keynote von Richard Flammer vom EPA über Open Data traditionell im ersten Vortragsblock nach dem DPMA. Dann mein Vortrag über die Sozialisierung von Patenten am Ende des zweiten Blockes. Und den Vortrag von Jan Stütz von bluepatent über seine Ansätze von Crowd Sourcing bei Patentrecherche zum Schluss des ersten Konferenztages. Am Freitag habe ich nichts heißes mehr im Programm entdecken können.

Ich bin so gespannt und aufgeregt und würde so gerne, wie immer eigentlich, meine Folien bis zur letzten Sekunde noch überarbeiten, verbessern, aktualisieren und austauschen und kann es diesmal einfach nicht, einfach weil der Abstrakt und die Slides im Konferenzband schon gedruckt worden! Aaaaargh…

Ausserdem sind die Folien von Lyon über Open Patent Data so viel besser, knackiger! Aber leider hatte ich die im Dezember letzten Jahres, als ich den Vortrag auf der PATINFO beantragt habe, noch nicht fertig. Ich war noch nicht so weit, so klar in meinen Gedanken. Der letzte Termin zur Einreichung war zwar erst Ende April. Das waren zwar zwei Wochen nach Lyon, aber eben auch inmitten von re:publica und einem langen Seminarwochenende, ausserdem schien Mitte Juni damals noch soweit weg, dass ich die im Dezember beantragten und Ende März erstmalig eingereichten Slides einfach nicht komplett umwerfen wollte.

Auch hatte ich in Lyon das erste Mal überhaupt einen radikaleren Ansatz versucht. Ich bin mit viel weniger Folien ausgekommen und habe zB die ganze Einleitung und das ganze Fazit weggelassen und frei gesprochen. Ich werde wohl am Donnerstag auch einige Folien einfach weglassen, überspringen und sogar versuchen, vorher noch das PDF anzupassen, damit nur die Slides drin sind, die ich auch wirklich zeigen muss.

Zum Schluss heute mein erster Tweet von der PATINFO 2009:

Drei Jahre hat’s gedauert, dann wird auch auf dem Podium darüber gesprochen, yeahh!!!

Kritik ist, was man draus macht…

Istanbul, 7:15, Tag 194

Tiefer traumloser Schlaf bis zum wach werden ohne Wecker zur üblichen Zeit… bin noch müde, mir fehlen 2h Schlaf. Aber zum Glück ist ja Wochenende.

Gestern vormittag ein tolles Arbeitsmeeting, aber der ganze Tag war irgendwie noch bestimmt vom Nachgefühl des Vortrages, auch weil dann schon am Flughafen ein kritischer Kommentar hier meine Motivation kräftig angekurbelt hat. Irgendwie hat mich das herausgefordert.

Ich wusste erst gar nicht, wie ich reagieren sollte. Der Kommentar ging mit der Vergabe von einem Bewertungssstern (very poor) zu den Artikeln über den Vortrag einher (was ja egal ist, da wir hier nicht bei eBay sind;). Ich empfand das erst mal als negativ-kritisch, fast schon leicht trollig.

Ich habe den Kommentator so verstanden, dass mein Vortrag kaum Bezug zum gewerblichen Rechtsschutz, also zu Patentinformationen gehabt hätte. Tja, da wurde ich wohl missverstanden, denn ich denke ja eher, dass der gewerbliche Rechtsschutz selbst heute nichts mit dem Social Web zu tun hat.

Ich hab sofort – kurz vorm Boarding – in diesem Sinne eine spontane Antwort geschrieben. Und ich hab Lust, hier nun noch ein mehr dazu zu schreiben:

Denn so ist das, wenn man im Web publiziert, man setzt sich natürlich quasi öffentlicher Kommentare/Kritik aus. Kritik ist an sich etwas Neutrales, ein Kritiker kann loben oder tadeln. Und was manchen vielleicht als ein Nachteil erscheint, ist ein Vorteil für den Kommentator.

Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, das die von Kritikern gesendeten Informationen in den aller meisten Fällen nichts mit (mir) dem Empfänger der Botschaft zu tun haben, sondern rein aus der subjektiven Wahrnehmung des Senders entspringen und die kann ich – wenn überhaupt – nur sehr marginal beeinflussen.

Aber dadurch, dass ich die sozialen Objekte ‚Blogartikel‘ hier im Web publiziert habe, lade ich jeden, der Lust dazu hat, über deren Funktionen: Like, Vote, Share und Comment ein, mit mir zu kommunizieren.

Dazu kommt ein weiterer Vorteil. Der Kommentator braucht sich nicht während oder nach dem Vortrag persönlich zu melden und so seine Identität preisgeben. Übrigens, weil ich das bewusst hier so erlaube – ist ja mein Blog – um genau eben solche Erfahrungen machen zu können.

Das was dem Kommentator zum Vorteil gereicht ist auch für mich ein Vorteil, denn ich würde diesen Kommentar ja gar nicht erhalten haben, wenn ich nur authentifizierte Nutzer zulassen würde. Dabei weiß der anonyme Kommentator, dass ich von allen Teilnehmern des Vortrages den Namen  und die Firma kenne. Und vielleicht hat er sich sogar mit einen der zahlreichen Diskussionsbeiträge während oder nach dem Vortrag eingebracht.

Das bringt mich aber zu einer der Fragen beim Vortrag:

Welche Nachteile/Vorteile können sich für Unternehmen ergeben, deren Mitarbeiter sich in der Crowd engagieren?

Ich sehe hier die Gefahr, dass Mitarbeiter (ungewollt) internes, nicht veröffentlichtes KnowHow anderen Teilenehmern der Crowd offenbaren, und dieses KnowHow für den patentrechtlichen Schutz dann „verbrannt“ ist. Wie schätzen Sie dieses Problem ein?

Meine Antwort war vorgestern und ist heute: Ja, diese Gefahr besteht.

Das klingt natürlich so, als ob ich die Frage übergehe, sie nicht oder nicht ausreichend beantworte. Ich habe die Frage, und damit den Fragenden, ja tatsächlich nicht ausreichend gewürdigt. Und ja, das liegt wohl unter anderem daran, dass ich eben kein Patentanwalt bin, sondern ein Experte für Patentinformationen (aber auch kein Experte für Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Fragen;).

Auch die rechtlichen Aspekte und Hintergründe dieser Frage kenne ich einfach nicht gut genug und genau aus diesem Grund stand ein Patentanwalt mit mir vorn am Mikro, der das Publikum durch seine Frage auf diesen wichtigen Punkt aufmerksam gemacht hat.

Ich erinnere mich, dass ein Teilnehmer in der Diskussion ergänzte, dass die Geheimnisse immer von den Mitarbeitern verraten werden und nicht durch die Tools. Auch ich bin überzeugt, dass immer Gefahr besteht, dass internes Know How anderen zugänglich wird, wenn man sich nicht informiert, trainiert und geeignete Maßnahmen zum Schutz sensibler Informationen ergreift.

Ebenso erinnere ich mich, dass ein ander Teilnehmer in der anschliessenden Diskussion eingeworfen hat, dass die Einführung eines begrenzten Neuheitsschutzes (wie in den USA oder bei den Geschmacksmustern) diesem Problem der vorzeitigen Offenbarung/Veröffentlichung von Details eigentlich schutzwürdiger Erfindungen abhelfen würde. Aber auf diese Antwort wäre ich nicht gekommen, bin ja kein Anwalt.

Aber ich habe grade eben in der Beschäftigung mit dem Kommentar sehr viel gelernt:

1. wie wichtig die richtige Vorstellung meiner Person ist, und zwar nicht nur, wer ich bin und was ich kann, aber auch den Mut zu finden, die Felder zu nennen, in denen ich mich nicht oder nur sehr oberflächlich auskenne.

2. wie wichtig die ausführliche Abstimmung, Vorstellung der Ziele und Inhalte einer solchen Veranstaltung ist und wie wichtig ebenfalls ist, diese auch ernst und sich selbst zurück zu nehmen und hinter die Ziele zu stellen.

3. dass erst in der anschliessenden Diskussion um unterschiedliche Meinungen das größte Potential für Erkenntnisgewinn bei allen liegt, auch in einer möglichen Diskussion hier. Und

4. die wichtigste Erkenntnis für mich: entweder werde ich in Zukunft einen Vortrag halten oder aber an Podiumsdiskussionen teilnehmen. Mix ist Murx, etwas dazwischen gibt es einfach nicht!

Wir beide, aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommend, hätten ohne Moderator, der neutral die Fragen zum Thema stellt, überhaupt keine Podiumsdiskussion führen können. Dazu sind unsere Persönlichkeiten, Erfahrungen und Vortragsstile viel zu unterschiedlich.

Und jetzt weiss ich auch auch, was mein Disputant damit gemeint hat, als er nach dem Ende zu mir sagte: ich sei viel zu schnell. Danke für das Feedback, danke fürs Aushalten und Ruhig bleiben! Und auch danke für den herausfordernden Kommentar, wer immer den schrieb.

Nun, nach dem ihr mir beim Denken zuschauen konntet, nun noch ein paar Bilder vom Heimflug gestern. Hier das erste von der Besucherterasse des Münchener Flughafens.

Dank eines netten Busfahrers, konnte etwas näher ran an den Flieger als eigentlich erlaubt und dieses Bild von der Nase eines kleinen A320 machen.

Und dann der Sonnenuntergang über München beim Steigflug.

Und mit einem Sonnenaufgang hier in Istanbul…

…verabschiede ich mich lächelnd in den Samstag.