Schlagwort: vortrag

Blog

Ruhe

Lange ist es hier ganz ruhig. Letzte Woche habe ich mein Jetzt und mein Über mich aktualisiert. Beides hat mich lange beschäftigt. Vor allem beim Schreiben des Über mich fühlte es sich an, wie ein Finden nach langer Suche. Bin jetzt zufriedener mit dem Blog hier, also zufriedener mit mir.

Meine morgendliche Schreibmeditation ist dem Frühstück mit meinen beiden Damen zum Opfer gefallen. Vor 7 fällt es mir schwer, zu schreiben. Nach 8 möchte ich schon mit der Arbeit starten. Nur, dass ihr wisst.

Heute morgen bin ich vor dem Sonnenaufgang an den Strand. Bin in Çeşme, einem türkischen Urlaubsort eine Stunde weg von İzmir. Darf gleich einen Workshop moderieren. Naah, eher eine Vorlesung geben. 32 Teilnehmer, aus der türkischen Patentinformations- und Techtransferszene.

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Fühle grade eine aufgeregte Ruhe. 6:57 war es genau, als die Windstille hier endete. Eine leichte Brise nur, die Wellen kräuselten sich. Es wurde sofort kühler. Und wenig später schob sich die Sonne hinter den Hügeln hervor.

Tagebuch Teil II

Awkward Pause

Diese Nacht habe ich nur geträumt und wenn ich wach wurde, dann habe ich den Vortrag vorbereitet. Gedanken nachgehangen und dann wieder weiter geträumt. Eine lange Nacht.

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Bin sehr zeitig aufgestanden und habe ein kleines Script aufgeschrieben. Die Einleitung habe ich fast so geschafft, wie ich sie mir vorgestellt habe. Habe mein Script zerrissen und hinter mich geworfen, aber mich dann doch fast ans Script gehalten. Und ich habe eine Awkward Pause gemacht. Beides habe ich bei Craig Ferguson gesehen, der sein Script immer und so eine Pause manchmal macht. Zieht die Aufmerksamkeit.

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Dann gab es ein paar Hoch und Tiefs und ich hab mich durch meinen Vortrag der Vorstellung unseres Elastic Search Backends und des neuen Frontends gearbeitet. Habe auch versucht, einen Aufruf zu mehr Transparenz, zu mehr Offenheit zwischen den Anbietern und Kunden unterzubringen.

Habe wieder viel, viel gelernt und viel Motivation gesammelt, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Das Feedback hielt sich in Grenzen, meine Einleitung wurde ein paar Mal gelobt, was mich sehr gefreut hat.

Hier der Vortrag: elastic search and patent information @ mtc for II-SDV 2016 als PDF und auch noch in Slideshare:

So, weiter gehts hier!

 

 

 

Tagebuch Teil II

Erfahrungen beim Management von Sitecore Projekten in Grosskonzernen

Berlin, 8:23, Tag 939

Star Trek und Tatort parallel zu schauen war schuld, dass ich wieder etwas zu spät ins Bett kam. Die Nacht war ruhig, ich eine Stunde zu früh wach, habe das liegen bleiben sehr genossen. Dann kam nach dem Aufstehen und nach dem Sitzen im Dojo eine Einsicht. Mir wurde wieder deutlich klar, dass mein Nachdenken über alles im Aussen, mir die Lebensfreude nimmt und die Energie bindet. Und ich das einfach loslassen kann. Durch ein wenig Konzentration aufs Atem, auf die Schritte, auf meinen Körper.

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Habe meinen Vortrag übermorgen durchgespielt, die Slides hatte ich am Samstag fertig gemacht: möchte keine Ähmms, sondern Pausen machen. Da ich die Ähms selbst nicht bemerke, eine schöne Aufgabe.

Die Einleitung, drei Geschichten zu vergangenen Projekten, die zu unserer aktuellen Firmenstruktur geführt haben, kam hoch.

Dann die Vorstellung der beiden Referenzen:. Dabei kein Vorlesen der Slides, sondern wieder zwei kurze Erzählungen, was die Projekte für mich bedeuten, wie ich persönlich sie erlebt habe. Wie wir sie bekommen haben. Den Newsroom mit einer Ausschreibung gegen zwei „fertige“ Produkte, die „nur“ noch anzupassen waren. Das Risikomanagement Systeme ebenfalls in einer Ausschreibung. Wenn Kunden sich für Make, statt Buy entscheiden, haben wir gute Chancen. Alles mit Sitecore, als dem Basisframwork, erstellt.

Danach möchte ich irgendwie geschickt Schwenk zu den Schwierigkeiten bei Projekten in Grosskonzernen kriegen. Die ich dann im letzten Teil auflöse, mit ein paar Grundsätzen, ein paar Lessons Learned. Alles aus meiner Sicht, des Nichtmehrentwicklers, des Gesamtverantwortlichen.

Obs was bringt, und ob überhaupt jemand in den Messehallen zuhören wird, bleibt jetzt für mich offen.

Meine Aufregung ist dabei wie mein Ärger, mein zuviel Nachdenken. „Wir haben immer schon alles, was wir brauchen.“ fällt mir wieder ein. Ein schönes Mantra gegen zu viel denken, gegen zu viel wollen, gegen zu viel wünschen, was alles nicht ist. Die Unsicherheit ist doch nur Ausdruck meiner Lebensenergie, die ich fürs Nachdenken über meine Unsicherheit verbringen kann, oder mit anderen, angenehmeren Beschäftigungen, zB mit der simplen Anerkennung des Faktes, grade nicht körperlich krank zu sein.

Aso, die Slides. Die könnte ich Euch hier noch hochladen, sind ja kein Geheimnis. Am Ende habe ich übrigens noch aus dem letzten Jahr ein paar Anregungen drin gelassen, die mich mit meinem Weg der letzten Jahre verbinden sollen und mich mit meinem Selbstbewusstsein verbinden sollen.

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Damit schliesse ich den Montagspost und wünsche Euch einen ebenso guten Start in die neue Woche!

tagebuch

Der Ausnahmezustand vor Vorträgen: von Träumen und Tränen des Glücks…

Noch Berlin, 6:18, Tag 457

Heute bin ich sehr zeitig am Schreiben, weil ich gleich 8:30 Uhr einen Vortrag bei meinem Rotary Club halten darf und danach gleich nach Istanbul weiter fahre und -fliege, so dass ich es hoffentlich schaffe, meine Kleene vom Schulbus abzuholen.

Geträumt habe ich von dem Vortrag gleich, ich sollte aber über Türkish Airlines berichten, Clay Shirky war anwesend. Unsere Clubpresidentin Honor klaute mir den ersten Teil meines Vortrages mit ihrer unnachahmlich liebenswerten Art. Dann schaute ich noch mal schnell durch meine restlichen Slides und merkte, dass die voll doof waren und wollte noch ganz schnell, während sich alle sortierten, ein paar Screenshoots einfügen. THY hat übrigens auf Ihrer Facebook Page über 1,4 Mio Fans und machen dort einen grandiosen Job, für eine staatliche Airline wirklich grossartig. Dann beobachtete ich Clay, mit seiner Glatze, wie er sich setzte und meine Aufregung schoss durch die Decke: D E R Clay Shirky! Plötzlich war ich so nervös, wie vor meinen ganz grossen Auftritten im letzten Jahr.

So, nun bin ich schon wieder so schrecklich auch aufgeregt, dabei wollt ich doch heute vor meinem rotarischen Freunden mal einen Vortrag ohne diese oft sehr destruktive Aufregung halten. Mir mal einfach zu vertrauen, dass es schon klappt, dass ich das schon hinkriege. Locker bleiben und diese Anspannung mal nicht haben, dieses Lampenfieber, diesen kreativen Nachbrenner, Turboboost mal nicht haben, die doch so anstrengend sind und dessen Treibstoff die Angst vorm Versagen, vor Entblößung meiner Rede als peinliches, sinnloses Rumgestammel, die Angst vor Technikversagen, vor der falschen Reihenfolge, vor völligem Chaos und Unverständnis ist. Diese Angst, die aus dem Wissen entsteht, sich einfach nicht genügend vorbereitet zu haben, dieses schreckliche Sehen, dass man noch mehr hätte tun müssen und können, um diese extrem wertvolle Chance, die Aufmerksamkeit der Zuhörer für eine Weile zu haben, voll nutzen und würdigen zu können…

Während ich das hier so schreibe, merke ich, wie sehr diese Ängste eine, meine Geschichte sind, die ich mir erzähle, die nichts mit dem zu tun, was nachher passieren wird. Wie sehr diese Vorstellung, diese Kreativität doch auch positiv sind. Wenn ich versuche die Wertung raus zu nehmen und spüre, wie plötzlich die Energie frei fliesst und wie ich dass doch auch geniessen könnte und… kann! Wie mich sofort eine extreme Traurigkeit übermannt, weil ich doch so lange diese Energie vor Auftritten mit meinen schlimmsten Befürchten angetrieben benutzt habe, um mich selbst schlecht zu machen, schlecht zu behandeln und wie ich jetzt in diesem Moment versuche, ich wirklich versuche, mir das einfach zu verzeihen, mir dann erlaube, es heute anders zu machen… und mir kullern die Tränen die Wange runter: vor Glück!

Wünsch Euch befreit lächelnd einen wunderbaren Tag!

 

 

tagebuch

Gestern ist gestern! Und heute schneit es…

Berlin, 8:17, Tag 423

Heute Nacht habe davon geträumt, dass ein Freund wollte von mir, dass ich ihm einen Nebenjob genehmige, der das Ende unserer Zusammenarbeit bedeutet hätte. Ich wollte ‚kündigen‘, um es zu verhindern. Es gab keine Klärung. Wenig später berichtete Thomas, wie er ruhig geworden sei: Du musst heraus finden, was dein Ziel ist. Dann fahre ich wieder mal einen Berg hoch. Mit meinen Mädels in einem Taxi, der Fahrer auf der Beifahrerseite, uns stoppt ein Riesenkraterloch mit ganz schmalem Rand, über den wir nicht kommen. Die Mädels lehnen sich schnell nach links, damit der Wagen nicht das Gleichgewicht verliert und den Hang runter rutscht. Der Fahrer und ich machen die Türen auf und tragen den Wagen am Dach haltend über einen und dann noch zwei weitere Krater bis nach oben. Ich schaue zurück und bemerke, dass der Wagen am Dach in einer Schiene eingehakt war, so dass wir ihn nicht getragen sondern nur gezogen haben… und wache auf.

Gestern morgen hatte ich zu Beginn meines Vortrages einen etwa 10minütigen Blackout vor etwa 40 Managern die in zwei Halbkreisen vor mir sassen. Ich hatte alles vergessen, was ich gelernt hatte, mein Kopf war voll mit allen Einleitungen von all meinen Vorträgen. Alles überlagerte sich und ich hab mich heillos in meinen Gedanken, Analogien und Geschichten verstrickt. Vermutlich habe ich bloss einen etwas konfusen Eindruck gemacht, aber innen tobte ein Sturm. Und irgendwann gab ich auf! Und dann fing mein Vortrag erst wirklich an.

Ich glaub, der war dann ganz gut, vermutlich sogar richtig gut, vielleicht mein Bester bisher, was die Klarheit und Eindringlichkeit der Argumente anging. Als ich raus bin, hab mich wie in Trance im Auto umgezogen und statt im Zug bin ich im Auto zurück nach Berlin, ich konnte und wollte keine Menschen sehen müssen, so beschämt war ich von mir und meinem offensichtlichen Versagen. Will mich hier aber gar nicht lange in diesem komischen Gefühl der Scham über den Blackout aufhalten.

Meine Lessons Learned:

1. Bei Übermotivation lieber weniger machen und nicht mehr.

2. Doppelvorträge am Abend und nächsten Morgen sind eigentlich ein zusammenhängender Vortrag, bei dem man zwischendurch kurz schlafen kann.

3. Bei Vorträgen, die halb 9 beginnen, eher halb als um 6 aufstehen, das bringt Ruhe, zumal eine Stunde mit dem Hinweg (eigentlich nur 20min, dann doch 40) und Aufbau (eigentlich 5 min, dann doch 20) drauf ging und das einfach Fokus kostet.

Es gäbe noch über zwei Themen mehr zu schreiben: mein Nicht Sehen Wollen des Stress der Anderen, wenn ich mich selbst in grossen Stress bringe und natürlich denke, dass mein Stress viel wichtiger ist. Und über die Eröffnung des Rotary Global Peace Forums mit über 1.500 Teilnehmer aus 45 Ländern hier in Berlin, bei denen unser Rotary Club den Marktplatz organisiert hat und dort heute Nachtmittag um 5 der Architekt, Stanford Professor, Aktivist und unser Nachbar Diébédo Francis Kéré seine Arbeit vorstellen wird.

Mit ein paar Bildern von gestern, verabschiede ich mich und renn rüber zur Konferenz…

Landstrasse im Spotlight...

Landstrasse im Spotlight…

Ein Hohenloher Dorf in der Vormittagssonne.

Ein Hohenloher Dorf in der Vormittagssonne.

Ganz tolles Licht über der Avus... etwa 15:00 Uhr gestern nachmittag.

Ganr tolles Licht über der Avus… etwa 15:00 Uhr gestern nachmittag.

Eröffnungszeremonie des Rotary Global Peace Forums in Berlin gestern Abend...

Eröffnungszeremonie des Rotary Global Peace Forums in Berlin gestern Abend…

Erster Schnee im Bergmannkiez mit riesengrossen Flocken...

Erster Schnee im Bergmannkiez mit riesengrossen Flocken…

…und wünsch Euch einen wunderbaren Start in den Dezember!

tagebuch

Willkommen in Stuttgart…

Stuttgart, 7:56, Tag 267 (noch 97 Tage)

Geträumt vom Gespräch mit einem Kunden. Sie bezahlen in Zukunft die Steuern für uns und wollen uns deshalb komplett übernehmen. Er ist falsch freundlich, wie immer. Das Argument stimmt sicher nicht, da ist was im Busch… Ich unterhalte mich mit anderen und fühle mich immer unwohler. An einem Ballon am Seil hängend gleite ich aus der Szene. Durch Gedanken zu steuernd, gleite ich zusammen mit G. dahin, über ein Feld, knapp an Pappelbäumen vorbei landen wir. Ein Parkhaus, der Eingang verschüttet, zugemüllt und das Treppenhaus so niedrig, dass ich es auf allen vieren krabbelnd frei räume. Auf halber Treppe kommt von unten ein gehetztes Reh und schaut mich aus grossen Augen an und stürzt sich todesmutig an mir vorbei ins Freie, es folgen ein Hirsch und ein Rehbock. Eine Geschäftsfrau erscheint die meine Fische füttern möchte und mich um Futter bittet. Ich schicke sie ins Dorf. Nach 10min Fussweg dort gibt es Poğaça (eine türkisches Brötchen). Ihr ist es zu weit und ich wache zu früh auf und fotografier den Sonnenaufgang vom Hotelzimmer aus…

Heute halte ich hier auf dem Tag der gewerblichen Schutzrechte den Schlussvortrag gegen halb 5. Ich bin nicht so aufgeregt, wie in Ilmenau und mache mir schon Sorgen, dass deshalb nachher die Anspannung fehlt. Klassische Selbstsabotage. Auch fühle ich mich schlecht vorbereitet, was wohl auch Quatsch ist, weil ich wohl keinen Vortrag in meinem Leben öfter gehalten, stärker variiert und weiterentwickelt habe, also mich nie intensiver mit den paar Slides auseinander gesetzt habe, wie mit diesen.

Den Fokus zu entwickeln, scheint schwierig heute. Das Programm richtet sich an ein reines Fachpublikum: Besichigungsverfügungen, White-Spot-Analysen, Änderungen im US-Patentrecht, Herausforderungen einer Patentabteilung, Verzahnung von F&E und Patentmanagement, optimaler Produktschutz, International schützen, national anmelden  und dann ich mit Was haben Soziale Netzwerke mit Patenten zu tun? Und meiner Standardantwort: noch nix, aber das wird sich ändern und genau deshalb stehe ich hier!

Wer hier ab und zu mitliest, der weiss, ich baue gerne individuelle Einleitungen zu meinen Vorträgen, die ich dann nicht halte, weil ich spontan doch was ganz anderes erzähle.

Diesmal habe ich für die Einleitung, seit Jahren mal wieder, zwei Tageszeitungen in die Hand genommen, die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten. Vielleicht weil ich heute ein konservatives, regionales Publikum erwarte. Wenn überhaupt jemand anders noch von der Konferenz twittert, bin ich überrascht!

Na, jedenfalls habe ich heute Morgen ganz schön viel mit irgendwie Bezug zu sozialen Netzen und digitalem Wandel gefunden:

Rette die Kassette! Günter Schlienz gründet ein Label für die guten alten Kassetten, aber „Die Vermarktung läuft über das Internet: Blogs und Labels haben die Funktion wie früher ein Plattenladen“. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Flair, S. 24

Wer E-Mails sät, wird E-Mails erneten. Anitra Eggler verrät Regeln gegen das Sinnlos-Surfen, die Meeting-Malaria und die Präsentations-Pest und macht damit per Vortrag Werbung für ihr Buch. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart und Region, S. 18

Sandberg neben Zuckerberg. Ist nur ne kurze Meldung, aber mit einem riesigem fast halbseitigem Bild der schicken 42jährigen Marketingchefin von Facebook, die jetzt auch im Verwaltungsrat des Börsenneulings und mit knapp 1 Mrd Mitgliedern grössten sozialen Netzwerkes der Welt sitzen wird. Stuttgarter Nachrichten, Wirtschaft, S. 11

E-Akten ersetzen bald das Papier! Die Bundesagentur für Arbeit schafft ihre Papierakten ab. Ab 3. September soll es in Baden-Würtemberg soweit sein, dann sind 22,2 Millionen Kundenakten gescannt und digitalisiert. Täglich kommen in der BA 400k Dokumente hinzu. Stuttgarter Zeitung, Landespolitik, S. 5

Flirten oder Fernsehen? Neue Leute lernt man nicht mehr zufällig kennen. Mobile oder Online-Dienste bringen Fremde für gemeinsame Aktivitäten zusammen. In Deutschland machen Millionen mit. Stuttgarter Zeitung, Aus Aller Welt, S. 10.

Microsoft übernimmt soziales Netzwerk. Der Softwareriese kauft „Yammer“ für 1,2 Mrd Dollar, Stuttgarter Zeitung, Wirtschaft S. 14

Das geballte Wissen der Stadt. Rund 128000 Medieneinheiten enthält die Rathausbibliothek, die 2009 bereits geschlossen werden sollte und knapp von den Gemeinderäten gerettet wurde. Nähere Infos: http://www.stuttgart.de/rathausbibliothek, Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, S. 24

Zum Computerspiel und zurück. Über die Durchdringung moderner Medien, Teenager entwickeln aus Computerspielen Filme, der Archivar wird zum Animateur, Grenzen zwischen den Medien heben sich auf. All das wurde in einem zweitägigen Symposium der Merz-Akademie behandelt. Stuttgarter Zeitung, Medien, S. 34

 

Wenn auf der Konferenz so gar nichts gesagt werden sollte, was sich für eine Einleitung eignet, dann werd ich wohl die Zeitungsartikel hochhalten und so etwas sagen wie: Auch wenn sie nicht bei Facebook, Xing, LinkedIn, Twitter sind, das Thema findet sie auch so und ich erklär ihnen warum, sagen.

OK, jetzt registriere ich mich mal und verabschiede mich von Euch mit einem nun doch langsam aufgeregten Lächeln…

PS: eine Werbung in Form des Ortsschildes für diese Facebookseite hängt draussen am Schillersaal, dem Konferenzgebäude heute,  nicht schlecht, oder? 😉

tagebuch

Geschafft! Mein Vortrag gestern auf der #PATINFO12 …

Ilmenau, 8:10, Tag 256

Heute Nacht habe ich einen Flugzeugträger von hinten gesehen. Und ein ganz schickes Flugzeug, fast wie das Virgin Spaceship, flog an mir vorbei. Dann stand ich auf dem Deck des Trägers und sah das Flugzeug wieder. Eine Gruppe Fremder ließ sich in der Fremde abwerfen von Flugzeugen. Sie sprangen aus tiefer Höhe und krabbelten in den Wald davon. Sie jagten mit Pfeil und Bogen nach Wild. Dann bemerkte ich, dass sie es auch lebendig fingen und in Gatter sperrten, und einen gut frequentierten Imbiss eröffneten… ich wachte hungrig auf!

Habe gestern meine Vortrag gehalten. Ich hatte zum Schluss drei Einleitungen und habe auf dem Podium sitzend und meinen Vorrednern zuhörend, die vierte auf einen Zettel geschrieben und dann frei gehalten, nur mit den Stichworten und den Slides. Aber eh ich hier noch viel mehr schreibe, hier zum Nachhören mein Vortrag auf Soundcloud, einem grossartigen sozialen Netz, bzw. Plattform für das Teilen, Liken und Kommentieren von Sounds (erfolgreiches Startup aus Berlin). Und sorry für die schlechte Qualität, ich hab einfach mein iPhone auf meinem Platz mitlaufen lassen.

Ich hoffe, ich bekomme von der TU Ilmenau/dem PATON auch noch eine Variante mit Bild. Beim Nachhören fällt mir natürlich der ganze Blödsinn auf, die vielen kleinen Ungenauigkeiten, Übertreibungen, Untertreibungen, ach egal!

Hier einfach Play drücken. Und drunter sind zum Mitklicken die gestern gehaltenen Slides auf Slideshare, was eine populäre Plattform für das Teilen, Liken und Kommentieren von Präsentationen und Dokumenten ist.