Tag 985

Istanbul, 7:29

Heute Nacht lag geschlafen, leicht verspätet hoch, aber schon vierzig Minuten meditiert.

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Gestern war hier Feiertag, Geburtstag der Republik, alle Läden zu.

Eigentlich wollten die Kleine und ich zum Grossen Bazaar, ne Fotorunde drehen. Sind dann alternativ mit der Fähre kurz nach Asien zum Mittagessen gefahren.

Dauert mit allem drum und dran knapp drei Stunden von unserer Wohnung aus, davon jeweils ne halbe Stunde Weg bis zur Fähre, jeweils ne halbe Stunde aufm Wasser mit der Fähre und ne Stunde fürs Essen. War ein schöner Ausflug.

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Hab gestern doch wirklich noch meine ToDo Liste abgeschrieben. Es gab früh so einen Moment, da dachte ich, dass die Ankündigung hier schon manchmal ausreicht, um den Rebellen in mir zu aktivieren und es dann nicht zu tun.

Auch hat sich gestern die Terminkollision wunderbarerweise geklärt: einer der beiden konnte auf den nächsten Vormittag verschoben werden. Ist nur noch ganz leicht unbequem, weil das genau der Vormittag unseres All Hands ist und ich den normalerweise gerne im Büro verbringe. Aber das ist auch schon alles, was geblieben ist.

Hab jetzt grad vier Vorträge im Kopf: die Ausschreibung, die Vorstellung, das All Hands und die Konferenz. Alles im November. Drei davon nächste Woche. Hab einen neuen Leitgedanken, um mein Ego bei diesem Thema in den Griff zu kriegen. Erzähle ja oft mit Begeisterung von Dingen, Themen oder Gedanken, die mich faszinieren. Dann hab ich ja schon mitgekriegt, dass Geschichten oder Gleichnisse erzählen auch ganz gut funktioniert. Nun geht es für mich darum, heraus zu kriegen, was oder wie ich den Zuhörern und Zuschauern am besten helfen kann. Das soll meine neue Intention sein: wie kann ich hilfreich sein?

Die Intention, die Ursache, das Warum unseren Handelns macht für mich den Unterschied aus. Gleiche Aktionen, Worte, Handlungen, ja sogar die gleiche Ergebnisse dieser Handlungen haben für mich eine fundamentale andere Qualität, wenn die Intention nicht aus unserem Ego, also nicht verlangend, gierend oder aus Schmerz, Angst oder Ignoranz stammt, sondern wenn die Intention positiv, freundlich, hilfsbereit, selbstlos ist. Diese Erkenntnis möchte ich mehr in meinen Alltag integrieren, für mich selbst.

Nicht für andere. Ich sehe und werte oft die Intention anderer! Das muss ich schleunigst lassen, denn was weiss ich denn schon darüber? Nichts! Bilde mir ein, die Intention zu sehen, zu erahnen oder zu kennen. Bullshit!

Oh, das kam jetzt aber deutlich. Lass das mal so stehen und etwas sacken und geh jetzt mal in Ruhe frühstücken.

Wünsch Euch einen freundlichen Freitag!

Erst mal Analyse, dann übers Dolmuş fahren

Bizimköy, 7:07, Tag 896

Das waren mal Träume heute Nacht: Autofahren, von Trocken über Nass bis Schnee in drei Kurven. Beim folgenden Unfall unbeschadet weiter fahren können, aber trotzdem Teil des Scheiterns der Anderen zu sein, einfach weil man dabei war.

Gestern gab es starken Wind am späten Nachmittag. Ich hoffte, auf ein paar Wolken beim Sonnenaufgang. Erst war nix in der Dämmerung, aber dann kurz nach Sechs dann doch noch eine kleine Abwechslung am Horizont:

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Die Leichtigkeit, die ich mir in der dritten Woche Urlaub erhoffte, stellt sich nicht so wirklich ein. Also ich meine, dass alle die Aufgaben, die ich mir so vorgenommen hatte, hier in Ruhe zu erledigen, sich doch nicht so easypeasy wegschaffen lassen. Gestern kamen ein Einkauf, ein ausgedehnter Mittagsschlaf, ein Strandbesuch, ein Kommentar eines Kommentares dazwischen und zack war es schon wieder Abends. Hier geht es mir wirklich wie zu Haus in Berlin. Immer passiert irgend etwas, was die schön zurecht gelegten Pläne und Erwartungen über den Haufen werfen. Der Kontrollfreak, der Perfektionist in mir leiden ständig! 😉

Lustig ist dabei ja auch, dass ich hier, jetzt am Morgen ganz kritisch auf mich selbst schaue und das auch noch aufschreibe. Ist wohl doch so was Psychohygiene, was ich hier mit der Schreibmeditation mache! Wegen dem Kommentar fiel mir ja auch auf, dass ich oft ganz kurze Gedanken- und Gefühlsblitze, die ich im Alltag locker übergehen kann, hier wieder hoch hole und analysiere. Tief eintauche in diese 3 Millisekunden, für die sonst nie Zeit zu sein scheint.

Wenn ich mich bei der Sitzmeditation bei so etwas ertappe, kehre ich wieder zu meinem Atem zurück. Konzentriere mich wieder aufs Ein- und Ausatmen und lasse die Gedanken einfach los. Hier ist diese Rückkehr zum Atem der Publish Knopf da unten, mit dem ich wieder in die echte Welt zurück kehre. Vielleicht schaffe ich das auch bald, Euch und mich eher mit den kleinen Vorfällen meines Alltags zu unterhalten, als mich hier ständig öffentlich selbst zu analysieren.

Aber vielleicht wachse ich ja in dieser Auseinandersetzung mit selbst? Das ich das im Netz hier mache, hat ja sehr praktische Gründe. Es stärkt wohl in erster Linie mein Selbstvertrauen: siehste, passiert ja gar nichts, kannste doch, kriegste hin, schon so lange. Und jeder Kommentar, eigentlich jeder Zugriff, bestärken mich dabei. Eigentlich voll cool, was heute alles so geht. Ist ja technologisch und auch sozial äusserst interessant und dabei ein „low risk, high potential experiment“. Wer weiss, was da mal draus wird!

Hab für mich hier Dolmuş fahren entdeckt. Immer ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Der Dolmuş hier fährt alle 10 min von eine Haltestelle ein paar Meter vom Haus los in die nahe Stadt. Eigentlich gibt es feste Haltestellen auf dem Weg, aber der Fahrer ist sehr aufmerksam und wenn jemand – selbst in Seitenstrassen – winkt, hält er einfach an und wartet mit uns zusammen auf die neuen Passagiere. Gestern zB eine Mutter mit Tochter. Die Tochter stieg ein und verkündete allen, dass wir doch bitte noch auf die Mama warten sollten, die grade am Bus vorbei gelaufen ist. Sie müsse doch noch den Müll in die Tonne auf der anderen Strassenseite werfen. Junge Männer wie ich stehen nicht nur bei älteren Damen oder Herren von ihren Sitzplätzen auf, sondern auch bei Kindern unter 10 Jahren. Schnell füllte sich der Minibus, die neu dazugekommen, reichen die 2 TL pro Person inkl Angabe des Zielortes an den Nachbarn, der das Geld und die Angabe des Zielortes dann bis nach vorne zum Fahrer durchreicht. Dieser gibt dann das Wechselgeld raus, und reicht es einhändig weiterfahrend, einfach nach hinten zurück. Gestern habe ich zwei mal daran erfolgreich teilgenommen. Ich fühlte, dass ich nun wirklich dazu gehöre und keinen Touri oder Ausländerbonus mehr habe. Die Mama, die vorne beim Fahrer sass, stieg irgendwann einfach aus. Als bei der nächsten Haltestelle die Tochter von hinten fragte: Mama, wir müssen aussteigen. Mama? Haben wir ihr erklärt, dass sie doch schon draussen sei und alle gefeixt. Dolmuş fahren hier ist wirklich ne feine Sache! Ein schönes Miteinander, ein schönes Zusammen reisen, ohne viel Regeln, einfach Machen. Ich hab an einem Schild gelesen, dass die Fahrt 2,20 TL kostet. Der Fahrer hat offensichtlich keinen Bock auf Wechseln und alle, wirklich alle, bezahlen nur glatte 2 TL. Noch so ein Fall: drei Personen steigen ein, der eine gibt einen 10 TL Schein nach vorn und kriegt einen 5 TL Schein vom Fahrer zurück. Ist schon ok.

Wie einfach kann das Leben sein, wenn man nicht alles so ganz genau und ernst nimmt.

Und mit diesem Gedanken starte ich meinen Tag! Wünsch Euch was…

Alles Illusion…

Noch München, 7:05, Tag 633

Heute Nacht wurde ich Zeuge einer Razzia in einer randvollen Kneipe. Die Polizei suchte nach Waffen im Keller. Ich sah einen Freund mit einem langen Karabiner hantieren, danach habe ich mich raus gedrängelt und war sehr froh auf der Strasse zu sein. Dort fand ich eine halb aufgeschnittene Patrone auf dem Bürgersteig. Das Geschoss war aufgesägt, wie zu Demonstrationszwecken. Ich konnte das Schrot erkennen, drei Kügelchen nehmen, sie waren sehr schwer. Ich warf sie in die Büsche und dachte, das war doch Blei, das ist sicher giftig und in dem Moment weckte mich mein Wecker.

Dem Fluss meiner Gefühle zu schauen. Die Wirbeln, die Strudel und die Wellen zu erkennen. Den Treibhölzern hinterher zu schauen, bis sie hinter der nächsten Biegung verschwunden sind. Die Farben im Sonnenlicht, die Farben im Mondlicht, das Schimmern in der Nacht, das Gleissen am Tag zu geniessen. Ich in einem Boot mittendrin, manchmal am Rand.

Den Auftrag kennen. Die Erwartungen, meine und die der anderen erfragen. Mein Können, mein Sein erleben. Mein Nichtwissen, meine Empfindlichkeit, mein Nichtkönnen aushalten und akzeptieren können. Die Konflikte, die Widersprüche aufdecken, ansprechen.

 

Und vielleicht, vielleicht komme ich wieder ein Stückchen näher an den wahren Kern. Vielleicht verstehe ich irgendwann. Vielleicht verstehe ich irgendwann, wie das hier gehen soll:

Dont let the behaviour of other destroy your inner peace. -Dalai Lama

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Wünsch Euch einen tollen Tag, voller innnerem Frieden!

 

Lass es geschehen…

Istanbul, 5:36 CET, Tag 597

Heute nacht habe ich fast einen Vortrag verpasst. Ich half jemanden bei irgend etwas. Ein Blick auf die Uhr, 10 vor halb. Ich hatte meine Routine geopfert, keine Zeit die Folien noch mal durchzugehen. Ich wachte ich auf und konnte nur diese eine Szene vorm Vergessen retten…

Der Sinn meiner Morgenzeitung im Netz, mobil, als Stream und personalisiert stelle ich heute in Frage. Ja, es spült mir News vor die Augen: es regnet in Deutschland, Bayern hat gewonnen, in Beirut regnet es auch, Granaten. Daneben übernimmt Mobile Computing die Welt, aber eigentlich geht es nicht um Mobile, sondern um Kontext und das alles nicht mehr als Computer, sondern überall.

Das alles vor und nach der Meditation und während ich versuche, hier zu schreiben. James drüben fällt mir wieder ein, der einfach sagt: lies nichts. Das sollte ich probieren. Wirklich!

Meine Unruhe, die mich seit fast zehn Tagen in Atem hielt, ist seit gestern morgen -seitdem ich hier deutlicher als üblich- drüber schrieb, verschwunden. Was’n krasses Ding!

Sei offen und ehrlich und es löst sich. Arbeite dagegen an, verstecke es, ignoriere es, gehe drüber hinweg und es wird stärker. Es gibt kein Weg, diesem Gesetz zu entkommen. Das ist Karma, Schicksal, Gott. Nenne es, wie Du willst.  Es ist völlig egal. Im Moment der Aktzeptanz, wenn Du siehst, was wirklich ist, wenn Du es geschehen lässt ohne Wertung, ohne Jammern, ohne Festhalten, ohne Zweck… in diesem Moment, in dem Du es geschehen lässt, ist alles gut, da liegt der eigentliche Sinn und dort ist das Glück.

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Mit einem Lächeln wünsch ich Euch einen tollen Start in die neue Woche…

 

Beneidenswert das Leben scheint…

Silivri, 4:40 CET, Tag 596

Heute Nacht habe ich Erfolg gehabt, bin aufgestanden, hab mit Menschen gesprochen und in einem Hotelzimmer gesessen, hab mich wieder hingelegt. Ich grabe frühere Träume aus, in meinem Bemühen mich zu erinnern.

Tagebuchbloggen als Psychohygiene, zum Aufräumen für Klarheit. Das unerbittliche Fenster in meine Seele, für jeden sichtbar. Heute trübe Scheiben, kein Durchblick, bähh. Dann gute Laune, Optimismus, mhh. Mit meiner abgrundtiefen Ehrlichkeit ist es nicht weit her. Das macht das Schreiben so problematisch. Ich arbeite an Themen, die ich nicht hier veröffentlichen will. Warum nur?

Eine Elster auf dem Terassentisch sucht nach BlingBling oder Futter oder beidem. Die Katze unterm Tisch findet den erinnerten Geruch an gegrilltes Fleisch wärmend kuschelig. Der Igel ward nicht mehr gesehen. So ist es gut.

Beneidenswert mein Leben sei. An drei Orten zu Hause. Nirgendwo richtig. Zwischen den Kulturen unverstanden. So allein, dass ich hier viel schreibe. So allein, dass ich hier nichts schreibe. Bilder machend, um sich später zu erinnern.

Seit einer Woche fühle ich Veränderungen in meinem Leben vor. Immer, wenn sich dramatisches verändert -Beziehungen zu mir und anderen- dann werde ich krank. Ich verliere meinen Rhythmus. Es gibt Aussetzer. Hektisches Nachholen. Ich habe halbe Kraft für Drittes und Anderes.

Drei junge Schwalben üben zum ersten Mal übers Meer zu fliegen. Wie aufgeregt sie mit den Flügeln schlagen, sobald es unter ihnen rauscht und sich bewegt. Sie steigen viel zu hoch, um noch eine Mücke zu erwischen. Aus Angst nass zu werden und dann zu sterben? Laut erzählend sitzt die Mama auf einer Stange und blickt sich dabei hektisch um. Im Herbst werden sie fit sein für die grosse Reise.

Nun ist die Sonne aufgegangen. Sie wärmt mir den Rücken. Der Mond ist im Meer verschwunden. Es ist halb sieben und alles noch so friedlich. Kein Mensch zu sehen. Der frühe Morgen gehört den Vögeln allein, bin nur Zuschauer.

Beneidenswert doch jedes Leben scheint. Wie kommt das Wasser in das Meer? Die vielen Elemente flüssig verbunden, das pralle Leben. Wie kann ich davor sitzen, es anschauen, darüber nachdenken, darüber schreiben, es fotografieren und ihr könnt es dann lesen, anschauen, nachdenken, wo immer ihr auch seid?

Beneidenswert das Leben scheint. Im Vergleich erstickt das Glück.

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Warum ich jeden Tag hier #tagebuch schreibe…

Berlin, 6:50, Tag 297

Habe heute intensiver geträumt und es trotzdem vergessen lassen.

Bei meiner Meditation eben wollte ich hier gleich darüber schreiben, dass dieser Ort, diese Morgenroutine, irgendwie eine eigene Persönlichkeit bekommen hat. Es bildete sich in den fast 300 Tagen des täglichen Schreibens heraus worüber ich schreibe, was ich weglasse, welche Themen ich hier mit mir bespreche und sortiere. Die liebsten Posts sind für mich sicher die, bei denen der Flow besonders gross war, über die ich nicht viel nachgedacht, die „ich einfach so hingerotzt“ habe.

Ich habe immer noch keine wirkliche Strategie, keine Ziele, keine wirkliche Idee was hier mal werden wird. Manchmal denke ich über ein Buch nach, dann erscheint mir das albern, das hier ist so viel besser. Dann denke ich an Marketing, an mehr Leser, an all die Taktiken und Maßnahmen, an SEO und daran, dass ich viel bei anderen kommentieren muss, dass ich in sozialen Netzen aktiv sein sollte, um Leser zu finden. So ein Schmarrn! Ich fühl mich hier am wohlsten, wenn ich einfach schreibe, es laufen lasse und nicht so viel nachdenke.

Langsam, wenn die 300 näher kommt und damit ja auch das erste ganze, komplette, vollständige Jahr meines Lebens, an dem ich täglich(!) gepostet habe bin ich ein bisschen stolz, ein wenig ängstlich, dankbar, glücklich, froh, zufrieden, was für ein Glück habe ich. Und was für ein Glück, wenn ich die Träume eines Jahres, meine Gedanken und Gefühle eines ganzen Jahres hier aufgezeichnet bekomme.

Was während einer Meditationsreise am 8. Februar 2009 auf Papier begann: das zurückfinden zu einem Tagebuch, geht hier jeden Tag weiter. Zwei Bücher waren so schon im gleichen Jahr vollgeschrieben. Dieses reflektive, morgendliche Ritual des Schreibens, ist mir so vertraut und wichtig geworden. Dazu kam dann in 2010 das tägliche Fotografieren mit Instagram. Und dann wanderte vor fast 300 Tagen die Kladde in den Schrank und das Ritual hier ins Netz in meinen alten angestaubten WordPressblog und ich konnte beides verbinden, das tägliche Foto mit den Gedanken, die morgens beim ersten Tee so in meinem Kopf rum schwirren, was mich beschäftigt, was mich ausmacht.

Und seit dem ist es so sehr anders, so viel schöner geworden!

Diese neue Art Öffentlichkeit, dieses es lesen ja doch ein paar hier mit, diese Interaktionen hier, das zusätzliche Feedback per Mail und persönlich ist ein wichtiger Teil meines Lebens und haben das Schreiben und mein Verhältnis dazu wirklich verändert. Und ich schreibe nicht mehr so viel über Konflikte, die Kladden sind noch voll davon. Ich beschwere und jammere einfach viel weniger und das tut mir sehr sehr gut…

Ich weiss nicht genau, warum ich das hier tue, was ich daran genau liebe. Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir tausend Sachen ein, die alle irgendwie stimmen und doch wieder nicht stimmen. Ich weiss nur, dass ich es liebe, mich hier ausdrücken, austoben, ausleben zu können. Ich weiss nur, dass es nun zu mir gehört, dass dieses Ding hier: das ich das bin, dieser Blog hier bin ich: Arne Krüger!